Cornelia Gröschel im "Riverboat": Hat sie etwa Angst vor ihrer 'Tatort'-Premiere?

Leipzig - Bald wird’s ernst für die neue Tatort-Kommissarin Cornelia Gröschel (31): Am 28. April ist sie zum ersten Mal im Dresdner Tatort "Das Nest" zu sehen. Sie scheint allerdings ein bisschen Muffensausen zu haben…

Cornelia Gröschel feiert am 28. April ihre Premiere im "Tatort: Dresden".
Cornelia Gröschel feiert am 28. April ihre Premiere im "Tatort: Dresden".  © DPA

Gröschel verriet jetzt nämlich in der MDR-Talkshow "Riverboat", wie sie den Premierenabend verbringen wird. "Ich werde mit Freunden gemeinsam schauen", sagt die Schauspielerin. "Wir haben schon alle, die ich kenne, angeschrieben." So weit, so gewöhnlich. Dann schiebt sie aber noch ein Detail nach, das vermuten lässt, dass die neue TV-Ermittlerin schon ziemlich aufgeregt zu sein scheint.

"Ich werde zu Hause in Karlsruhe sein, aber ich werde, glaube ich, mein Handy ausschalten, weil ich nicht wissen will, wie die Leute in den sozialen Medien das so finden und diskutieren. So nach dem Motto: 'Und ach, jetzt ist die Alwara nicht mehr da und huch und schade - nee, das will ich nicht."

Alwara Höfels (37), war Gröschels Vorgängerin im Dresdner Tatort und ermittelte in insgesamt sechs Fällen als "Henni Sieland" an der Seite von Martin Brambach (51) und Karin Hanczewski (37).

Die gebürtige Dresdnerin Cornelia Gröschel wird als "Leonie Winkler" das Kommissaren-Trio unterstützen.

Tatort-Kommissarin im Riverboat: "Wenn das schiefgeht, kannst du nicht mehr zum Bäcker gehen"

Cornelia Gröschel und Margarita Broich waren am Freitag zu Gast bei Kim Fisher und Jörg Kachelmann.
Cornelia Gröschel und Margarita Broich waren am Freitag zu Gast bei Kim Fisher und Jörg Kachelmann.  © DPA

Aber muss sie denn wirklich Angst vor der Reaktion der Zuschauer haben? Ihre Frankfurter Tatort-Kollegin Margarita Broich (58), die ebenfalls im "Riverboat" zu Gast war, weiß zumindest, wie wichtig den Zuschauern der TV-Krimi zu sein scheint.

"Es ist schon merkwürdig und ich habe das auch erst mit einer Art Verzögerung verstanden, dass das Sonntagabendprogramm eine solche Bedeutung hat. Wenn das schiefgeht, kannst du nicht mehr zum Bäcker gehen und der Metzger schaut dich schief an und wird unfreundlich. Man kann wirklich jemanden verletzen, wenn beim Tatort etwas schiefläuft oder wenn er scheiße ist. Dann ist einem die halbe Straße nicht mehr gut gesonnen. Läuft dein Film mittwochs oder donnerstags, dann ist das manchmal sang- und klanglos."

Wer übrigens spontan ist und nicht mehr bis zum 28. April warten will, um den Tatort mit Cornelia Gröschel zu sehen, der kann am heutigen Montagabend ins Rundkino Dresden kommen. Dort läuft die Vorpremiere des Films ab 20.15 Uhr und das Ermittlerteam wird auch vor Ort sein. Ein paar Tickets gibt’s noch, Kosten: 12 Euro.

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