Warum sollte eine junge Mutter nicht so aussehen dürfen?

Bloggerin Gylisa Jayne mit ihrer Tochter.
Bloggerin Gylisa Jayne mit ihrer Tochter.

Cornwall - Als die Bloggerin Gylisa Jayne zu hören bekam, sie würde nicht wie eine "richtige Mama" aussehen, hatte sie eine clevere Antwort parat.

Gylisa Jayne hat gefärbte Haare, Piercings und Tätowierungen. Und sie hat eine kleine Tochter. Dass sie unlängst darauf angesprochen wurde, nicht wie eine "typische" Mutter auszusehen, nahm sich die Engländerin sehr zu Herzen. Mit einem öffentlichen Beitrag räumt sie deshalb mit dem veralteten Bild der Mutter auf.

Doch wie hat eine Mutter nun auszusehen? Genau! So, wie sie will. Und nicht so, wie das Bild darüber in den Köpfen einiger Menschen existiert. Denn ginge es danach, müssten Mütter jeden Teil von sich selbst aufgeben, um ihrer Rolle gerecht zu werden.

Auch über das Vorurteil, dass Mütter weder volle Taschen von der ausgedehnten Shopping-Tour mitbringen, noch bunte Haare oder Körperschmuck tragen dürfen, ärgert sie sich.

Ihre wichtigste Botschaft: "Die Mutterschaft ist kein exklusiver Klub in den man nur dann gelassen wird, wenn man das richtige Aussehen oder Verhalten mitbringt." Schließlich bedeutet Mutter zu sein nicht, sich selbst aufzugeben, um jemandem den Hintern sauber zu wischen, sondern "wir fügen unserem Leben etwas hinzu und wollen dabei zusehen, wie es heranwächst. Jede Mutter hat ihr eigenes Leben und bringt ihre eigene bunte Vergangenheit mit."

"Ich entspreche vielleicht nicht den Erwartungen von einigen Leuten, doch meine Tochter erlebt, dass ich einen ziemlich guten Job mache."


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