Coronavirus-Arzt stirbt, nachdem er zehn Tage durchgearbeitet hat

China - In China herrscht wegen des Coronavirus (TAG24 berichtet hier im Ticker) Ausnahmezustand. In den Kliniken des Landes sind alle Betten restlos belegt. Innerhalb weniger Tage wurde jetzt sogar ein neues Krankenhaus gebaut. Auch die Ärzte stoßen immer mehr an ihre Grenzen.

Der Arzt arbeitete mit seinen Kollegen an einer Grenze, kontrollierte dort die Temperatur der Autofahrer.
Der Arzt arbeitete mit seinen Kollegen an einer Grenze, kontrollierte dort die Temperatur der Autofahrer.  © Twitter/Puijinta

Song Yingjie arbeitete als Teamleiter in einer Klinik in der Provinz Hunan - nahe der Kriesenregion rund um Wuhan.

Wie "Wuhan fest. Die Stadt ist seit gut zwei Wochen in Quarantäne. Niemand darf mehr ein- oder ausreisen. Sie macht sich Vorwürfe, die Region nicht vor dem Ausreiseverbot verlassen zu haben, um ihren Bruder zu unterstützen.

Sie beschreibt Song als herausragend und fürsorglich. Von seinem Chef wurde er hoch angesehen. Sein Tod ist ein Schock für die Familie. Auch sein Vater ist zutiefst traurig. Zudem beängstigt ihn die Situation rund um das Coronavirus.

Die Zahl der Corona-Toten in China ist mittlerweile auf 563 gestiegen. Laut Gesundheitskommission hätten sich über 28.000 Menschen infiziert.

In Deutschland gibt es derzeit zwölf Infizierte, darunter zwei Rückkehrer aus Wuhan.

Titelfoto: Twitter/Puijinta