Verdacht bestätigt: Sachse mit Coronavirus infiziert!

Dippoldiswalde - Nach den Tests von 34 Personen auf das Coronavirus im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge (TAG24 berichtete) gibt es in Sachsen nun den ersten Infektions-Fall.

Die erste Person aus Sachsen wurde positiv auf das Coronavirus getestet. (Symbolbild)
Die erste Person aus Sachsen wurde positiv auf das Coronavirus getestet. (Symbolbild)  © Ma Ping/XinHua/dpa

Demnach wurde ein Sachse nach der Rückkehr von einer Italienreise positiv auf das Virus getestet.

Landrat Michael Geisler schrieb auf Facebook: "Von den 34 Personen, die heute auf Coronavirusinfektion gestest wurden, hat sich eine Person infiziert. Der Mann wird zusammen mit seiner Ehefrau weiter in häuslicher Isolation verbleiben."

Laut einer Pressemitteilung des Landratsamtes Pirna ist der gesundheitliche Zustand des Sachsen stabil.

Bis zum Ende der Inkubationszeit würden außerdem auch alle anderen Personen in häuslicher Quarantäne verbleiben.

Bei den Verdachtsfällen handelte es sich um Personen, die gemeinsam mit einer Person aus der Region Hannover, die sich mit dem Coronavirus infiziert hatte, von Italien nach Deutschland gereist waren.

Sachsens Gesundheitsministerin Petra Köpping äußerte: "Alle Beteiligten haben besonnen, schnell und richtig reagiert. Ich wünsche der betroffenen Person gute Besserung und eine gute Ausdauer bei der Absolvierung der Isolation. Ich danke für das Verständnis bei Ihnen, dass diese Maßnahmen unumgänglich sind."

"Zur Stunde werden alle persönlichen Kontakte des Infizierten angesprochen. Am morgigen Tag werden auch diese einem Test unterzogen. Mit dem Ergebnis rechnet das Landratsamt bis Dienstschluss. Über weitere einzuleitende Maßnahmen wird zeitnah informiert", ergänzte Landrat Michael Geisler in seinem Facebook-Beitrag.

Update 20.20 Uhr: Infizierter ist ein Rentner mit Vorerkrankung

Gegenüber TAG24 teilte Michael Geisler weitere Informationen mit. Bei dem infizierten Sachsen handelt es sich demnach um einen Rentner, der wahrscheinlich eine Erkältung leicht verschleppt hatte und daher eher anfällig für das Virus war.

Alle 25 bis 30 Personen, die über die 34 Leute der Reisegruppe hinaus mit ihm jüngst Kontakt hatten, werden am Dienstagvormittag getestet.

Das Ergebnis der Landesuntersuchungsanstalt in Dresden dazu soll am Dienstagabend vorliegen. Die Teilnehmer der Reisegruppe kommen aus den Regionen Dippoldiswalde, Kreischa, Hartmannsdorf-Reichenau und Altenberg.


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