Gefährliches Coronavirus in Frankfurt? So ist der Stand der Untersuchungen

Frankfurt am Main - Die Frankfurter Uni-Klinik hat mehrere Patienten untersucht, die eine Ansteckung mit dem Coronavirus befürchtet haben.

Die Stadt Wuhan in China ist am stärksten von dem neuen Coronavirus betroffen.
Die Stadt Wuhan in China ist am stärksten von dem neuen Coronavirus betroffen.  © Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa

Alle Tests seien aber negativ gewesen, teilte eine Sprecherin der Klinik am Montag mit.

"Bei keinem dieser Patienten konnte bisher das neue Coronavirus nachgewiesen werden." Nach Angaben der Sprecherin hatte sich in den vergangenen Tagen eine geringe Zahl von Patienten mit dem Verdacht auf eine Infektion mit der neuartigen Lungenkrankheit vorgestellt, etwa weil sie einen Bezug zum Risikogebiet und Symptome gezeigt hatten (TAG24 berichtete).

Die Patienten werden nach Angaben der Uni-Klinik isoliert – ein Standardverfahren in solchen Fällen. Es stehe ein spezielles Diagnoseverfahren zur Verfügung, das die Abklärung von Verdachtsfällen "innerhalb kürzester Zeit" ermögliche.

Von dem Ausbruch des Virus ist insbesondere China betroffen, wo die Zahl der Toten auf 80 und die der bestätigten Infektionen auf rund 2700 stieg. Bestätigte Fälle gibt es unter anderem in den USA, Frankreich, Thailand, Japan, Singapur und Australien.

Flughäfen angeblich gut auf neues Coronavirus vorbereitet

Deutschland ist nach Ansicht des Robert Koch-Instituts (RKI) gut vor dem neuen Coronavirus geschützt. An Flughäfen, wo das Virus eingeschleppt werden könnte, sei man dank stetiger Übungen "sehr gut gewappnet", sagte der Präsident des RKI, Lothar Wieler, am Montag im ZDF-"Morgenmagazin".

Falls das Virus nach Deutschland eingeschleppt werden sollte, sei es wichtig, dies früh zu erkennen. Die Gefahr für die deutsche Bevölkerung durch das Virus sei weiter "sehr gering".

Titelfoto: Uncredited/CHINATOPIX/AP/dpa

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