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Coronavirus im Ticker: Frau muss nach Flucht zurück in Quarantäne

Neuigkeiten rund um das Coronavirus

Das gefährliche Coronavirus, die neue Lungenkrankheit aus China, hat sich weiter ausgebreitet und mittlerweile nun auch Europa erreicht.

Peking/Paris - Das Coronavirus, die neue Lungenkrankheit aus China, verbreitet sich immer weiter und hat seit einigen Wochen auch Europa erreicht.

Dieses undatierte Handout des amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) zeigt einen Coronavirus unter dem Mikroskop. (Aufnahme vom April 2003).
Dieses undatierte Handout des amerikanischen Centers for Disease Control (CDC) zeigt einen Coronavirus unter dem Mikroskop. (Aufnahme vom April 2003).

Besonders drastisch ist die Lage in China, wo die Zahl der bestätigten Infektionen mittlerweile auf mehr als 70.000 Erkrankungen gestiegen (Stand, 14. Februar 2020) sind.

Die Zahl der Toten ist inzwischen auf mehr als 1700 geklettert.

Um eine Ausbreitung des neuartigen Coronavirus zu verhindern, hat China drastische Maßnahmen ergriffen. So ist das Tragen eines Mundschutzes in Teilen des Landes zur Pflicht geworden.

Doch auch außerhalb Chinas wurden mehrere Krankheitsfälle gemeldet. In Deutschland gibt es mittlerweile insgesamt 16 Coronavirus-Fälle.

Hier erfährst Du täglich neue Coronavirus-News!

Update, 17. Februar, 15.50 Uhr: Gericht zwingt Russin nach Flucht in Coronavirus-Quarantäne zurück

Eine Frau, die im nordrussischen St. Petersburg aus der Coronavirus-Quarantäne ausgebrochen war, ist per Gerichtsentscheid zurück in die Klinik zwangseingewiesen worden. Sie wurde am Montag gegen ihren Willen mit einem Krankenwagen direkt vom Gerichtsgebäude zur Isolierstation gebracht, wie lokale Medien berichteten. Die Maßnahme galt lediglich bis Mittwoch.

Update, 17. Februar, 06.49 Uhr: Zahl der Virusfälle in China übersteigt 70.000

Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat in China 70.000 überstiegen. Mit 105 neuen Todesfällen innerhalb eines Tages sind jetzt 1770 Todesfälle zu beklagen, wie die nationale Gesundheitskommission am Montag in Peking mitteilte. Die bestätigten Ansteckungen nahmen um 2048 zu und erreichten landesweit 70 548.

Besonders schwer ist in Zentralchina die 60 Millionen Einwohner zählende Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan betroffen. Dort sind allein rund 58 000 Infektionen und 1696 Todesfälle durch das Sars-CoV-2 genannte Virus bestätigt.

Mit einem Fahrverbot für privaten Autoverkehr waren in der ohnehin weitgehend von der Außenwelt abgeschotteten Krisenregion am Vortag neue radikale Beschränkungen der Bewegungsfreiheit erlassen worden. In Städten der Provinz dürfen nur noch Dienst- und Notfallfahrzeuge sowie Transporte mit Waren des täglichen Bedarfs auf die Straßen.

Ein Vater hält sein Kind auf dem Arm. Beide Personen tragen Atemschutzmasken.
Ein Vater hält sein Kind auf dem Arm. Beide Personen tragen Atemschutzmasken.

Update, 16. Februar, 09.50 Uhr: Quarantäne für China-Rückkehrer endet

Nach rund zwei Wochen endet an diesem Sonntag die Quarantäne für die über 100 China-Rückkehrer in einer Bundeswehrkaserne im pfälzischen Germersheim. Die Ergebnisse weiterer Tests auf das Coronavirus Sars-CoV-2 seien negativ, sagte ein Sprecher der Luftwaffe am Sonntagmorgen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Alle Bürgerinnen und Bürger würden daher am Sonntag aus der Kaserne entlassen.

Update, 16. Februar, 08.01 Uhr: Zahl der Infektionen in China steigt auf 68.500

Die Zahl der Infektionen und Todesfälle durch das neuartige Coronavirus ist in China erneut gestiegen. Wie die Pekinger Gesundheitskommission am Sonntag mitteilte, starben an der auf den Namen COVID-19 getauften Lungenkrankheit erneut 142 Patienten, womit die Gesamtzahl der Opfer in China nun bei 1665 liegt. Zudem wurden 2009 neue Infektionen mit dem Erreger Sars-CoV-2 nachgewiesen. Seit Ausbruch der Krankheit sind damit 68.500 Fälle auf dem chinesischen Festland bestätigt. Experten vermuten jedoch eine hohe Dunkelziffer.

Update, 15. Februar, 16.40 Uhr: Fußball-Team aus Wuhan bleibt in Spanien

Eine chinesische Mannschaft aus Wuhan hat wegen der Coronavirus-Gefahr ihr Trainingslager in Spanien verlängert. Das Team von Wuhan Zall hätte den ursprünglichen Plänen zufolge eigentlich am Freitag in die Heimat zurückfliegen sollen. Die Rückreise sei aber kurzfristig abgesagt worden, berichteten die digitale Regionalzeitung "La Voz" und andere Medien am Samstag unter Berufung auf den spanischen Trainer José González. Man wolle nun mindestens bis zum 24. Februar in Spanien bleiben.

Die Chinesen sind seit dem 29. Januar in Sotogrande.

"Die Lage dort (in Wuhan, Anm. d. Red.) ist nicht einfach", sagte der Coach. Man bleibe unter anderem auch deshalb in Spanien, weil der Start der chinesischen Superliga auf unbestimmte Zeit verschoben worden sei. Und die Trainingsbedingungen in Spanien seien zudem sehr gut. Die Chinesen sind seit dem 29. Januar in Sotogrande.

In der Millionenmetropole Wuhan waren die ersten Corona-Fälle gemeldet worden. In China sind bereits mehr als 1500 Menschen an der Krankheit gestorben.

Arbeiter in einer Fabrik packen Schutzmasken ein.
Arbeiter in einer Fabrik packen Schutzmasken ein.

Update, 15. Februar, 15 Uhr: Zwei Deutsche auf Kreuzfahrtschiff infiziert

Unter den mit dem neuen Coronavirus infizierten Menschen an Bord des Kreuzfahrtschiffes in Japan sind zwei deutsche Staatsangehörige.

Update, 15. Februar, 14.27 Uhr: Erster Corona-Fall in Ägypten

Beim ersten Coronavirus-Fall in Ägypten handelt es sich nach Angaben der Regierung um eine 33 Jahre alte ausländische Person. Zur Identität des Patienten wurden noch keine weiteren Angaben gemacht. Der Fall sei nach der Ankunft des Patienten in Ägypten durch ein Screeningprogramm entdeckt worden.

Die infizierte Person zeige keinerlei Symptome und bleibe 14 Tage auf einer Isolierstation. Ägypten habe alle erforderlichen Maßnahmen nach den Standards der WHO ergriffen. Der Patient lebe in Ägypten mit drei anderen Menschen zusammen, die dieselbe Nationalität haben. Bei allen seien die Tests auf den Erreger negativ ausgefallen.

Es handelt sich um den ersten Fall in Afrika. Die WHO arbeitet seit Wochen daran, Länder mit einem schwachen Gesundheitssystem in Afrika und anderswo auf einen möglichen Covid-19-Ausbruch vorzubereiten. Unter anderem schickte die WHO Material für Tests zum Nachweis einer Infektion an etliche Länder, darunter Ägypten, Kongo, Äthiopien, Kenia und Ghana.

Update, 15. Februar, 11.28 Uhr: Frankreich meldet ersten Coronavirus-Todesfall in Europa

Erstmals ist ein an dem Coronavirus erkrankter Mensch in Europa gestorben. Der chinesische Tourist sei in einer Pariser Klinik der Krankheit erlegen, teilte die französische Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Samstag mit. Bei dem Mann handelte es sich demnach um einen 80-Jährigen.

Update, 15. Februar, 09.10 Uhr: Coronavirus breitet sich weiter aus

Die Zahl der bestätigten Infektionen und Todesfälle durch das neuartige Coronavirus in China ist erneut gestiegen. Wie Chinas Gesundheitskommission am Samstag mitteilte, wurden landesweit 143 neue Todesfälle bestätigt. Damit sind nun nach offiziellen Angaben 1523 Opfer auf dem chinesischen Festland bestätigt worden. Die Zahl der neu nachgewiesenen Erkrankungen stieg dort um 2641 auf 66.492 Fälle. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt bislang etwa 600 Erkrankungen bestätigt.

Reisendetragen Mundschutz, während sie vor dem Pekinger Bahnhof entlang gehen.
Reisendetragen Mundschutz, während sie vor dem Pekinger Bahnhof entlang gehen.

Update, 14. Februar, 19.19 Uhr: Ägypten meldet ersten Coronavirus-Fall

Ägyptens Regierung hat den ersten Fall des neuartigen Coronavirus auf dem afrikanischen Kontinent gemeldet. Dabei handele es sich um eine ausländische Person, teilte das Gesundheitsministerium in Kairo am Freitag mit. Zur Nationalität machte das Ministerium keine Angaben. Unklar blieb auch, aus welchem Land die Person nach Ägypten gereist war. Der Patient zeige keine Krankheitssymptome und werde auf einer Isolierstation behandelt. Bislang war laut der Weltgesundheitsorganisation noch kein Fall von Corona in Afrika bekannt geworden

Update, 14. Februar, 15.54 Uhr: Lufthansa verlängert Flugpause nach China

Wegen des Coronavirus hat die Lufthansa ihre Flugpause nach China verlängert. Bis zum Ende des Winterflugplans am 28. März werden nun auch Peking und Shanghai von den Fluggesellschaften der Gruppe einschließlich Swiss und Austrian nicht mehr angeflogen, wie der Konzern am Freitag in Frankfurt mitteilte.

Update, 14. Februar, 14.06 Uhr: Wegen Covid-19: Indonesische Stadt verbietet Verkauf von Fledermäusen

Aus Sorge vor dem Coronavirus Sars-CoV-2 hat eine indonesische Stadt den Verkauf von Ratten, Schlangen, Fledermäusen und Affen gestoppt. Der Markt in Tomohon auf Sulawesi ist dafür bekannt, dass dort solche Tiere zum Verzehr angeboten werden. Es wurde ein Team losgeschickt, das das Verbot bekannt machen soll, wie der Chef der lokalen Gesundheitsbehörde, Isye Liuw, der Deutschen Presse-Agentur am Freitag sagte.

Update, 14. Februar, 13.24 Uhr: Infizierte fuhr in London mit Uber ins Krankenhaus

Eine Frau hatte sich entgegen den Anweisungen direkt in einer Notaufnahme in der britischen Hauptstadt vorgestellt, wie das Krankenhaus im Stadtteil Lewisham am Donnerstag mitteilte. Für zwei Mitarbeiter der Klinik, die mit der Patientin in Kontakt kamen, wurde vorsorglich eine zweiwöchige Quarantäne angeordnet. Angereist war die Frau mit einem Uber-Taxi. Der Fahrer sei aber nicht in Gefahr, sich angesteckt zu haben, teilte die britische Gesundheitsbehörde Public Health England mit. Da die Fahrt weniger als 15 Minuten gedauert habe, gelte kein erhöhtes Risiko.

Der Vorfall hatte sich bereits am Sonntag ereignet. Die Frau soll britischen Medienberichten zufolge chinesische Staatsbürgerin sein und sich in China angesteckt haben. Sie wurde zur Behandlung in die Guy's-and-St.-Thomas'-Klinik in London eingewiesen.

Update, 14. Februar, 12.30 Uhr: Viele Ärzte an Covid-19 erkrankt

Ein Ende der Covid-19-Epidemie ist weiter nicht absehbar. Die Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 in China stiegen mit einer neuen Zählweise der Infektionen am Freitag wieder stark. Landesweit sind derzeit in der offiziellen Statistik knapp 64.000 Infektionen erfasst, knapp 1400 Menschen starben demnach.

Die Dunkelziffer liegt Experten zufolge aber deutlich höher. Der chinesische Staatssender CCTV berichtete, dass sich im Kampf gegen Covid-19 bereits mehr als 1700 medizinische Helfer wie Ärzte und Krankenhauspersonal angesteckt haben. Mindestens sechs Helfer kamen demnach ums Leben.

Update, 14. Februar, 8.23 Uhr: Erste Kreuzfahrt-Passagiere gehen in Kambodscha von Bord

Nach tagelanger Irrfahrt durch asiatische Gewässer haben am Freitag die ersten von knapp 2300 Menschen in Kambodscha das Kreuzfahrtschiff verlassen.

Am Donnerstagabend (Ortszeit) hatte das aus Hongkong kommende Schiff in Sihanoukville angelegt. Zuvor hatte es aus Sorge vor einer Einschleppung des Coronavirus Sars-CoV-2 Häfen in Thailand, Taiwan, Japan, Guam und auf den Philippinen nicht anlaufen dürfen. Unter den Passagieren an Bord des Schiffes waren nach Angaben der Reederei Holland America Line auch 57 Deutsche. Auf sie wartete ein Team der deutschen Botschaft, wie bei Twitter zu sehen war.

Die 1455 Gäste und 802 Besatzungsmitglieder der "Westerdam" konnten nach dem Anlegen nicht sofort von Bord gehen, sondern wurden zunächst medizinisch untersucht. 20 getestete Verdachtsfälle bestätigten sich allerdings nicht. Alle Ergebnisse seien negativ ausgefallen, teilte die Reederei mit.

Die Freude bei den Passagieren ist riesig.
Die Freude bei den Passagieren ist riesig.

Update, 14. Februar, 6.10 Uhr: Berliner Quarantäne wegen Covid-19

Für die 20 China-Rückkehrer ist das Leben in der Berliner Quarantäne bislang eine Herausforderung. Grundsätzlich handele es sich um eine sehr belastende Situation, sowohl für die Gäste als auch für die Helfer, teilte das Deutsche Rote Kreuz (DRK) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. So gibt es nur wenige Toiletten und Duschen. Beschwerden würden sehr ernst genommen, hieß es vom DRK. Es gebe aber weiterhin noch Anlaufschwierigkeiten.

Update, 13. Februar, 21.57 Uhr: Kreuzfahrtschiff "Westerdam" kann endlich anlegen

Nach tagelanger Odyssee durch asiatische Gewässer kam für 2300 Menschen an Bord der "Westerdam" buchstäblich Land in Sicht: Das Kreuzfahrtschiff, das wegen der Sorge vor einer Einschleppung des Coronavirus Sars-CoV-2 mehrere asiatischen Häfen nicht anlaufen durfte, ist in Kambodscha eingetroffen. Am Donnerstagabend (Ortszeit) legte das aus Hongkong kommende Schiff in Sihanoukville an, wie der Hafendirektor Lou Kimchhun bestätigte. Unter den Passagieren an Bord des Schiffes waren nach Angaben der Reederei Holland America Line auch 57 Deutsche.

Update, 13. Februar, 18.34 Uhr: Nicht mehr Coronavirus-Fälle, nur mehr Menschen haben sich infiziert

Der sprunghafte Anstieg der Covid-19-Fälle in China am Donnerstag bedeutet nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) nicht, dass sich plötzlich viel mehr Menschen mit dem neuen Coronavirus infiziert haben. Vielmehr bezögen sich mehr als 13.000 neu gemeldeten Fälle auf Patienten aus den vergangenen Wochen, sagte der Nothilfedirektor der WHO, Michael Ryan, am Donnerstag in Genf.

Update, 13. Februar, 17.17 Uhr: Deutscher Experte: Coronavirus verlaufe ähnlich wie Grippewelle

Bisherige Daten deuten darauf hin, dass die neue Lungenerkrankung Covid-19 in China ähnlich verläuft wie eine schwere Grippewelle. Das sagte der Präsident des Robert Koch-Instituts, Lothar Wieler, am Donnerstag in Berlin. China habe drastische Maßnahmen unternommen, so dass sich das Virus bislang nicht größer außerhalb des Landes verbreitet habe. Wichtig sei, dass es bislang bei den Ansteckungsketten außerhalb Chinas immer einen Zusammenhang mit China gegeben habe. "Das ist eine wichtige Aussage, weil man damit belegen kann, dass sich das Virus noch nicht weit in der Welt verbreitet hat."

Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts informiert über die Krankheit.
Lothar Wieler, Präsident des Robert Koch-Instituts informiert über die Krankheit.

Update, 13. Februar, 16.28 Uhr: Wann wird die Quaratäne für die China-Rückkehrer in Germersheim aufgehoben?

Über eine Aufhebung der Quarantäne für die in Germersheim untergebrachten China-Rückkehrer soll wahrscheinlich erst am Donnerstag entschieden werden. Bis dahin müssten weitere Tests abgewartet werden, heißt es.

Update, 13. Februar, 15.50 Uhr: Erster Coronavirus-Patient in Deutschland wieder gesund

Der erste von 16 Corona-Virus-Patienten ist wieder gesund und wurde am Donnerstag aus einer Münchner Klinik entlassen. >>> Hier erfahrt Ihr mehr.

Update, 13. Februar, 14.00 Uhr: Erste Coronavirus-Tote in Japan

In Japan ist erstmals ein mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 infizierter Mensch gestorben. Wie das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend (Ortszeit) bekanntgab, handelt es sich bei dem Opfer um eine Frau in ihren 80ern in der Tokioter Nachbarprovinz Kanagawa. Nach Erkenntnissen der Behörden war die Frau in letzter Zeit nicht auf Auslandsreisen gewesen

Update, 13. Februar, 7.36 Uhr: Zahl der Infizierten in China steigt sprunghaft

Die Zahl neu nachgewiesener Todesopfer durch das Coronavirus hat sich in China in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei im Vergleich zum Vortag mehr als verdoppelt. Die Zahl der neu nachgewiesenen Infektionen verzehnfachte sich dort sogar fast. Wie die Behörden am Donnerstag mitteilten, wurden in Hubei 242 neue Todesopfer registriert, womit die Gesamtzahl der Toten in der Provinz seit Ausbruch der Krankheit bei 1310 liegt.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektion stieg um 14.840 auf nun 48.208 bekannte Fälle. Am Vortag waren in Hubei 97 Todesopfer und 1638 neue Infektionen gemeldet worden. Landesweit lagen am Donnerstag zunächst keine neuen Angaben über die Verbreitung des Virus vor.

Allein durch die neuen Infektionen in Hubei, wo die Lungenkrankheit in der Stadt Wuhan ursprünglich ausgebrochen war, ist die Gesamtzahl der Infektionen auf dem chinesischen Festland aber auf über 59.000 gestiegen.

Update, 13. Februar, 6.40 Uhr: Mobilfunk-Messe MWC abgesagt

Die weltweit wichtigste Mobilfunk-Messe MWC in Barcelona fällt in diesem Jahr wegen der Coronavirus-Gefahr aus. Die Veranstalter sagten sie am Mittwochabend ab. Zuvor hatten viele große Aussteller angekündigt, dem für Ende Februar angesetzten Branchentreff fernzubleiben.

Die Mobilfunk-Anbieter-Vereinigung (GSMA), die die Messe veranstaltet, hatte noch am Wochenende beteuert, der Mobile World Congress soll vom 24. bis 27. Februar mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen für die Teilnehmer stattfinden. Jetzt hieß, die weltweite Sorge wegen des Coronavirus-Ausbruchs, Bedenken bei Reisen und andere Umstände machten es "unmöglich für die GSMA, an dem Ereignis festzuhalten".

Update, 13. Februar, 6.20 Uhr: 44 weitere Infizierte auf Kreuzfahrtschiff in Japan

An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes im japanischen Yokohama ist bei weiteren 44 Menschen eine Infizierung mit dem neuen Coronavirus Sars-CoV-2 festgestellt worden. Das gab das japanische Gesundheitsministerium am Donnerstag bekannt.

Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten an Bord auf 218. An Bord des Kreuzfahrtschiffes sind auch zehn deutsche Staatsangehörige. Die Quarantäne gilt noch bis zum 19. Februar.

Gesundheitsminister Katsunobu Kato gab jedoch am Donnerstag bekannt, dass die Regierung Senioren mit chronischen Krankheiten früher von Bord gehen lassen werde als geplant, sofern sie negativ getestet wurden. Möglicherweise schon an diesem Freitag. In diplomatischen Kreisen sind zunehmend Zweifel an der Art und Weise aufgekommen, wie die japanische Regierung mit dem Fall des Kreuzfahrtschiffes umgeht.

Bisher wurden Tests vorrangig bei Menschen vorgenommen, bei denen erhöhtes Risiko einer Infektion besteht. Alle rund 3600 Passagiere und Crewmitglieder zu testen, sei wegen angeblich begrenzter Test-Geräte logistisch schwierig, hatte es zwischenzeitlich geheißen.

Vor dem Parlament sagte Kato zwar laut Medien, man erwäge, alle Menschen an Bord zu testen, wenn sie das Schiff verlassen haben. Genaueres über das weitere Vorgehen ist jedoch bislang nicht klar.

Update, 12. Februar, 15.30 Uhr: Restaurants in China werden innovativ

Damit sich Restaurant-Besucher nicht gegenseitig mit dem Coronavirus anstecken, werden die Gastronomen nun kreativ. Manche stellen Plexiglasscheiben auf, andere haben Stoffrollos in Betrieb. Alles dazu >> hier.

Update, 12. Februar, 10.10 Uhr: Kein Formel-1-Rennen in China wegen Coronavirus

Wegen des Coronavirus wird die Formel 1 britischen Medienberichten zufolge nicht wie geplant Mitte April in China fahren. Mehr dazu >> hier.

Update, 12. Februar, 6.25 Uhr: Wieder knapp 100 Todesopfer in China

Das Coronavirus hat in China innerhalb von 24 Stunden erneut fast 100 Todesopfer gefordert: Wie die Nationale Gesundheitskommission am Mittwoch mitteilte, kamen landesweit im Vergleich zum Vortag 97 Todesfälle hinzu.

Die Zahl der Infektionen stieg demnach um 2015 Fälle. Sowohl die Zahl der neuen Opfer als auch die der neu erkrankten Patienten ging den offiziellen Angaben zufolge damit im Vergleich zum Vortag etwas zurück. Am Dienstag waren noch 108 Todesfälle und 2478 neue Infektionen gemeldet worden. Allerdings wird eine hohe Dunkelziffer vermutet.

Die meisten Opfer kamen erneut aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, in deren Hauptstadt Wuhan das Virus erstmals auf den Menschen übergesprungen war. Dort wurden 94 der neuen Todesfälle registriert. Die Gesamtzahl der Opfer auf dem chinesischen Festland liegt nun bei 1113. Bei mehr als 44.000 Menschen wurde eine Infektion bestätigt.

Update, 12. Februar, 6.21 Uhr: Webasto öffnet seine Zentrale wieder

Der Autozulieferer Webasto will am Mittwoch seine wegen mehrerer Coronavirus-Fälle seit zwei Wochen geschlossene Unternehmenszentrale in Gautinger Ortsteil Stockdorf wieder öffnen. Eine Spezialfirma hatte das Gebäude in dem Münchner Vorort zuvor gereinigt und desinfiziert.

Eine chinesische Webasto-Mitarbeiterin hatte den Erreger unwissentlich bei einer Dienstreise eingeschleppt. Trotz zwei am Dienstagabend neuen bestätigten Corona-Fällen werde die Zentrale wieder öffnen, sagte eine Unternehmenssprecherin.

Vorstandschef Holger Engelmann will am Morgen (9.00 Uhr) ein Pressestatement geben. Es sehe so aus, als habe Webasto durch sein schnelles und konsequentes Handeln nach dem ersten positiven Test die Infektionskette im Unternehmen unterbrochen.

Die Unternehmenszentrale im Gautinger Ortsteil Stockdorf.
Die Unternehmenszentrale im Gautinger Ortsteil Stockdorf.

Update, 11. Februar, 21.47 Uhr: WHO vergibt offiziellen Namen für das Coronavirus

Das Coronavirus hat einen neuen offiziellen Namen erhalten. Die WHO wählte auf einem Expertentreffen in Genf die Bezeichnungen Covid-19 (Kurzform für Corona Virus disease 2019) und Sars-CoV-2, um inkorrekte Beichnungen zu vermeiden und die Lungenkrankheit in aller Welt aussprechbar zu machen.

Update, 11. Februar, 19.48 Uhr: Zwei neue Coronavirus-Fälle in Bayern, 16 in Deutschland

In Bayern gibt es zwei neue bestätigte Coronavirus-Fälle. Damit ist ihre Zahl in Deutschland auf 16 gestiegen. Die zwei Neuerkrankungen stehen im Zusammenhang mit dem Automobilzulieferer aus Stockdorf bei München, bei dem vor einigen Wochen ein erster Mitarbeiter positiv auf die neuartige Lungenkrankheit getestet worden war.

Update, 11. Februar, 7.55 Uhr: Immer mehr und mehr Tote

Das neuartige Coronavirus hat in China schon mehr als 1000 Menschen das Leben gekostet. Innerhalb der vergangenen 24 Stunden fielen der Lungenkrankheit weitere 108 Menschen zum Opfer, womit bislang insgesamt 1016 Menschen in China an der Lungenkrankheit gestorben sind. Das teilte die Gesundheitskommission in Peking am Dienstag mit.

Allein 103 neue Opfer wurden aus der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei gemeldet. Während die Zahl der Toten so schnell stieg wie noch nie seit Ausbruch der Krankheit, ging die Zahl neuer Infektionen am Dienstag im Vergleich zum Vortag zurück. Landesweit wurden 2478 weitere Erkrankungen gemeldet, somit die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen in China auf 42.638 stieg.

Update, 10. Februar, 14.10 Uhr: Kein Coronavirus bei China-Rückkehrern in Berlin nachgewiesen

Die 20 China-Rückkehrer (16 Erwachsene und vier Kinder) in Berlin sind einer ersten Untersuchung zufolge nicht mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. "Wir sind erleichtert. Alle Testergebnisse auf das neuartige Coronavirus der Rückkehrerinnen und Rückkehrer in Berlin sind negativ", teilte Berlins Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) am Montag mit.

Update, 10. Februar, 13.58 Uhr: Niederländische Petition: "Wir sind keine Viren"

In den Niederlanden reicht es einigen nun mit der Coronavirus-Hysterie. Niederländer chinesischer Herkunft haben genug von abfälligen Bemerkungen und Diskriminierungen als Folge der Corona-Epidemie. Sie starteten die Petition "Wir sind keine Viren", die am Montag rund 25.000 Mal online unterzeichnet worden war. "Genug ist genug", schreiben die Initiatoren und weisen darauf hin, dass chinesische Niederländer oder Menschen mit asiatischem Aussehen täglich mit verletzenden Bemerkungen oder dummen Witzen über das Coronavirus konfrontiert würden.

Update, 10. Februar, 9.47 Uhr: Alle Zuschauer bei Champions League in Asien mit Masken

Beim Eröffnungsspiel der asiatischen Fußball-Champions League am Dienstag in Südkorea müssen alle Zuschauer Gesichtsmasken tragen. Das ist laut Nachrichtenagentur AP eine der Maßnahmen der Asiatischen Fußball-Förderation (AFC) gegen die weitere Ausbreitung des Coronavirus. Die Körpertemperatur der Besucher darf nicht über 37,5 Grad liegen.

Update, 10. Februar, 9.44 Uhr: Mitarbeiter in KFC-Fast-Food-Kette in China mit Coronavirus infiziert

Ein Mitarbeiter der Schnellrestaurant-Kette Kentucky Fried Chicken (KFC) in China ist auch mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie chinesische Staatsmedien am Montag berichteten, soll der Beschäftigte eines KFC-Ladens im Xiaozhai-Einkaufszentrum in der alten Kaiserstadt Xi'an (Provinz Shaanxi) Ende Januar am Tresen das Essen vorbereitet haben.

Update, 10. Februar, 7.33 Uhr: China-Rückkehrer in Berlin in Quarantäne

Nach der Ankunft von China-Rückkehrern in Berlin sollen an diesem Montag Ergebnisse der Tests auf das Coronavirus vorliegen. Die Senatsverwaltung für Gesundheit wollte sich am Nachmittag zu den Ergebnissen und zur Betreuung der 20 Rückkehrer äußern.

Sie waren am Sonntag aus der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan mit einer Bundeswehrmaschine in Berlin-Tegel gelandet. Die Passagiere kamen umgehend auf eine Quarantäne-Station. Diese wurde auf dem Gelände der Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin-Köpenick eingerichtet. Mehr dazu >> hier.

Update, 10. Februar, 6.59 Uhr: 60 weitere Fälle von Coronavirus auf Kreuzfahrtschiff in Japan

An Bord des unter Quarantäne gestellten Kreuzfahrtschiffes im japanischen Yokohama sind weitere 60 Fälle des neuen Coronavirus festgestellt worden. Das gab das japanische Gesundheitsministerium am Montag bekannt. Damit erhöht sich die Zahl der Infizierten an Bord des Schiffes auf mindestens 130, wie der japanische Fernsehsender NHK weiter berichtete.

Die übrigen der insgesamt 2666 Passagiere und 1045 Crew-Mitglieder sollen noch bis zum 19. Februar an Bord bleiben, da die Untersuchungen auf den Erreger weitergehen. An Bord des Kreuzfahrtschiffes sind nach Erkenntnissen der Deutschen Botschaft in Tokio auch zehn deutsche Staatsangehörige.

Das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess liegt an einem Hafen an. Den Passagieren und Besatzungsmitgliedern wurde das Verlassen des Schiffes verwehrt.
Das Kreuzfahrtschiff Diamond Princess liegt an einem Hafen an. Den Passagieren und Besatzungsmitgliedern wurde das Verlassen des Schiffes verwehrt.

Update, 10. Februar, 6.31 Uhr: Zahl der Infektionen in China steigt weiter

Die Zahl neuer Infektionen und Todesfälle durch das Coronavirus in China ist erneut gestiegen. Wie Chinas Gesundheitskommission am Montag mitteilte, wurden landesweit 97 neue Todesfälle bestätigt. Damit sind bislang mehr als 908 Menschen in China dem Virus zum Opfer gefallen. Die Zahl der neu nachgewiesenen Erkrankungen stieg um 3062 auf 40.171 Fälle.

Allein in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, wo das Virus ursprünglich in der Stadt Wuhan ausgebrochen war, kamen 2618 Infektionen und 91 Todesfälle hinzu. Außerhalb des chinesischen Festlands sind im Rest der Welt mehr als 300 Erkrankungen bestätigt, davon 14 in Deutschland.

Update, 9. Februar, 13.41 Uhr: Flugzeug mit China-Rückkehrern in Berlin gelandet

Ein Flugzeug der Bundeswehr ist mit Rückkehrern aus der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Stadt Wuhan in Berlin gelandet. Die Maschine kam am Sonntagmittag auf dem Flughafen Tegel an. Die 20 China-Rückkehrer kommen nun in Quarantäne. Sie werden in einem Gebäude der Kliniken des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Berlin-Köpenick untergebracht.

Alle weiteren Hintergründe zu den Berlin-Rückkehrern lest Ihr >> hier.

Update, 9. Februar, 12.41 Uhr: Erster Fall von Coronavirus auf Mallorca

Erstmals ist ein Fall von Coronavirus auf der spanischen Urlaubsinsel Mallorca bestätigt worden. Es handele sich um einen Familienvater, der seit Freitag isoliert im Krankenhaus Son Espases in der Hauptstadt Palma liege, teilten die Gesundheitsbehörden der Baleareninsel am Sonntag mit. Seine Frau und die zwei Kinder seien negativ auf das Virus getestet worden.

Spanischen Medienberichten zufolge soll es sich um eine britische Familie handeln, die in Marraxtí bei Palma lebt. Der Mann habe zuvor in Frankreich Kontakt mit einem Infizierten gehabt und sich nach seiner Rückkehr selbst im Krankenhaus gemeldet, nachdem er leichte Krankheitssymptome gehabt habe, so das "Diario de Mallorca".

Es handelt sich um den zweiten Fall von Coronavirus in Spanien, nachdem vor einigen Tagen bereits ein Deutscher auf der Kanareninsel La Gomera positiv getestet worden war.

Update, 9. Februar, 9.47 Uhr: Maschine mit Rückkehrern aus Wuhan in Großbritannien gelandet

Eine britische Chartermaschine mit Rückkehrern aus der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Millionenstadt Wuhan ist in Großbritannien angekommen. Das Flugzeug mit 200 Menschen, darunter etwa 20 Deutschen, an Bord sei am Sonntag um 07.30 Uhr (08.30 Uhr MEZ) auf dem Militärflughafen RAF Brize Norton nahe Oxford gelandet, berichtete die britische Nachrichtenagentur PA.

Passagiere steigen aus dem Flugzeug, das Rückkehrern aus der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Millionenstadt Wuhan zurück bringt.
Passagiere steigen aus dem Flugzeug, das Rückkehrern aus der schwer vom Coronavirus betroffenen chinesischen Millionenstadt Wuhan zurück bringt.

Update, 8. Februar, 11.30 Uhr: Nächster Corona-Flieger aus China soll in Berlin landen

Ein weiterer Flieger soll sich aus der chinesischen Corona-Region Wuhan auf den Weg nach Deutschland machen: Er soll am Sonntag in Berlin-Tegel landen.

Wie "Bild" aus Sicherheitskreisen erfuhr, soll das Flugzeug 35 Menschen zurück nach Deutschland befördern - auch Österreicher und Luxemburger sollen darunter sein.

Update, 8. Februar, 8.02 Uhr: Weitere Tote und Infizierte

Nach dem Ausbruch des Coronavirus ist das erste ausländische Opfer in China bestätigt worden. Wie die US-Botschaft in Peking am Samstag bestätigte, kam ein mit dem Virus infizierter 60-jähriger US-Bürger in der besonders schwer betroffenen Stadt Wuhan am 6. Februar ums Leben.

Auch ein Japaner kam in Wuhan ums Leben. Wie die japanische Nachrichtenagentur Kyodo am Samstag berichtete, handelte es sich um einen Mann in seinen 60ern, bei dem eine Infektion mit dem Virus vermutet wurde. Der Mann starb demnach nach einer schweren Lungenentzündung in einem Krankenhaus in der besonders betroffenen Stadt Wuhan.

Die Zahl der nachgewiesenen Infektionen und der Toten ist in China erneut schnell gestiegen. Bis Samstag kletterte die Zahl der Patienten, bei denen das Virus nachgewiesen wurde, innerhalb eines Tages um 3399 auf 34.546. Das teilte die Gesundheitskommission in Peking mit.

Auch die Zahl der Toten legte erneut deutlich um 86 auf 722 zu. Allein die besonders schwer betroffene Provinz Hubei, wo das Virus ursprünglich in der Metropole Wuhan ausgebrochen war, meldete 81 neue Todesopfer. Außerhalb von Festland-China gibt es in mehr als zwei Dutzend Ländern über 270 weitere Fälle, davon 14 in Deutschland.

Update, 7. Februar, 19.56 Uhr: Coronavirus bei Frau von Infiziertem in Bayern nachgewiesen

Nach einem weiteren Nachweis ist die Gesamtzahl der Coronavirus-Fälle in Deutschland auf 14 gestiegen. Mehr dazu >> hier.

Update, 7. Februar, 10.12 Uhr: Tod von Whistleblower-Arzt: Chinas Regierung startet Untersuchung

Nach dem Tod des chinesischen Arztes Li Wenliang, der frühzeitig vor dem Ausbruch des neuartigen Coronavirus gewarnt hatte, hat die chinesische Regierung eine offizielle Untersuchung gestartet. Mit Zustimmung des Zentralkomitees der Partei schickte die staatliche Aufsichtskommission ein Ermittlungsteam nach Wuhan, wie die Behörde am Freitag mitteilte. Der Tod des 34-jährigen Augenarztes, der am Donnerstagabend selbst an der Lungenkrankheit gestorben war, hatte große Anteilnahme im ganzen Land ausgelöst.

Sein Schicksal symbolisiert für viele Chinesen die Folgen der Untätigkeit oder langsamen Reaktion der Behörden auf den Ausbruch. Bei den Ermittlungen gehe es um Fragen des Volkes zu diesem Geschehen, hieß es.

Li Wenliang hatte am 30. Dezember in einer Online-Diskussionsgruppe von Medizinern und Studenten unter Hinweis auf eine wachsende Zahl von mysteriösen Virusfällen in Wuhan vor einer Wiederkehr des Sars-Virus gewarnt, das vor 17 Jahren zu der Pandemie mit 8000 Infizierten und 774 Toten geführt hatte.

Acht Teilnehmer an der Chatgruppe waren danach von der Polizei wegen der Verbreitung von "Gerüchten" vorgeladen und verwarnt worden. Auch mussten sie unterschreiben, dass sie nichts mehr über den Ausbruch enthüllen. Einige Tage später infizierte sich der Arzt selbst bei einer Patientin.

Dieses Bild aus dem Video, zeigt ein Selfie von Dr. Li Wenliang. Nach dem Tod des chinesischen Arztes Li Wenliang hat die chinesische Regierung eine offizielle Untersuchung gestartet.
Dieses Bild aus dem Video, zeigt ein Selfie von Dr. Li Wenliang. Nach dem Tod des chinesischen Arztes Li Wenliang hat die chinesische Regierung eine offizielle Untersuchung gestartet.

Update, 7. Februar, 7.50 Uhr: Keine Deutschen unter Infizierten auf Kreuzfahrtschiff in Japan

Unter den inzwischen 61 positiv auf das Coronavirus getesteten Personen an Bord eines Kreuzfahrtschiffes in Japan befinden sich nach Kenntnis der Botschaft in Tokio keine deutschen Staatsangehörigen. Demnach sind zehn Personen mit deutscher Staatsangehörigkeit an Bord des unter Quarantäne gestellten Schiffes. "Die Botschaft steht weiterhin im direkten Kontakt mit fünf dieser Passagiere und mit Kontaktpersonen an Bord der 'Diamond Princess'", teilte die Deutsche Botschaft in Tokio am Freitag mit. Ihnen gehe es den Umständen entsprechend gut, hieß es auf dpa-Anfrage. Laut der japanischen Behörden gilt die Quarantäne vorläufig bis 19. Februar.

Die Betroffenen wurden in Krankenhäuser gebracht. Anlass für die Quarantäne war der Fall eines 80 Jahre alten Mann aus Hongkong, der am vergangenen Samstag positiv getestet worden war. Er war am 20. Januar im japanischen Yokohama zugestiegen und fünf Tage später in Hongkong von Bord des Kreuzfahrtschiffes "Diamond Princess" gegangen.

Update, 6. Februar, 20.48 Uhr: Bundesregierung will weitere Deutsche aus China holen

Die Bundesregierung will wegen der Ausbreitung des Coronavirus in China weitere deutsche Staatsbürger und ihre Angehörigen aus der Millionenstadt Wuhan zurück nach Deutschland holen. Entsprechende Informationen des "Spiegel" bestätigte das Auswärtige Amt am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. Es gebe in Wuhan "einzelne Personen", die sich erst nach dem Rückholflug am vergangenen Samstag gemeldet oder es nicht rechtzeitig zum Flughafen geschafft hätten, hieß es aus dem Ministerium. "Wir bemühen uns intensiv darum, auch diesen Personen eine Ausreise zu ermöglichen."

Das gefährliche Coronavirus hatte sich von Wuhan aus verbreitet. Laut "Spiegel" befinden sich in der Region noch rund 20 Deutsche. Möglicherweise sollen sie in einer Maschine mitreisen, die am Wochenende eine größere Gruppe von britischen Staatsbürgern ausfliegen soll. Auch für die Neuankömmlinge aus China würde eine 14-tägige Quarantäne gelten. Sie sollen nach Informationen des "Spiegel" in einer Klinik in Berlin-Köpenick untergebracht werden.

Am Samstag hatte die Bundeswehr mehr als 100 Deutsche und einige Angehörige aus der Region Wuhan ausgeflogen. Die Zahl der bestätigten Infektionen mit der Lungenkrankheit in China stieg bis Donnerstag auf mehr als 28 000. Über 560 Menschen starben in China an der Krankheit. In Deutschland gab es bis Donnerstagabend 13 Virusnachweise.

Update, 6. Februar, 17.49 Uhr: Adidas erwartet Einbußen wegen Coronavirus in China

Der Sportartikelhersteller Adidas erwartet Einbußen in seinem China-Geschäft wegen der Vorkehrungen im Kampf gegen das Coronavirus. "Wir setzen die geltenden lokalen Richtlinien der Behörden an unseren Standorten in China um. Dazu gehört auch die Schließung einer beträchtlichen Anzahl unserer eigenen Geschäfte im Land", sagte eine Adidas-Sprecherin in Herzogenaurach.

Das Unternehmen könne bestätigen, "dass wir derzeit eine negative Auswirkung auf unser Geschäft in China erleben". Es sei jedoch zu früh, um das Ausmaß dieser Auswirkungen zu beurteilen.

Adidas betreibt in China knapp 500 eigene Läden, dazu kommen mehr als 11.000 Geschäfte im Franchise-Verfahren.

Adidas habe in China die Hygienemaßnahmen verstärkt und eine entsprechende Empfehlung an die Mitarbeiter ausgesprochen. Für Reisen nach China benötigten Mitarbeiter zudem bis auf weiteres eine Ausnahmegenehmigung.

China ist für Adidas ein extrem wichtiger Markt. Nach eigenen Angaben machte das Unternehmen in China im Jahr 2018 einen Umsatz von rund 4,5 Milliarden Euro - etwa ein Fünftel des Gesamtumsatzes. 9000 Mitarbeiter arbeiten in China für das fränkische Unternehmen. China ist für den Konzern das wichtigste Land für die Herstellung von Zubehör wie etwa Bällen. Bei Schuhen und Textilien trägt China mit jeweils etwa 20 Prozent zur Produktion bei.

Fußbälle der Marke Adidas hängen an der Decke des Vereinsmuseums FC Bayern Erlebniswelt in der Allianz Arena.
Fußbälle der Marke Adidas hängen an der Decke des Vereinsmuseums FC Bayern Erlebniswelt in der Allianz Arena.

Update, 6. Februar, 07.19 Uhr: Zahl der Virustoten steigt auf 563 - Neue Fälle auf Kreuzfahrtschiff

Die Zahl der Toten durch das neue Coronavirus in China ist schneller gestiegen als bisher. Innerhalb eines Tages waren bis Donnerstag 73 neue Todesfälle zu beklagen, wie die chinesische Gesundheitskommission in Peking berichtete.

Damit stieg die Zahl der Toten in China auf 563. Die bestätigten Infektionen mit der Lungenkrankheit kletterten auch stark um 3694 auf 28.018 Fälle. Die Kommission sprach von mehr als 24.000 Verdachtsfällen. Auch unter Ärzten und Pflegern gibt es viele Infektionen.

Update, 5. Februar, 19.48 Uhr: WHO braucht Millionen für Vorkehrungen gegen Coronavirusausbreitung

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) braucht in den kommenden drei Monaten zusätzlich mehr als 600 Millionen Euro für die Eindämmung des in China aufgetauchten neuen Coronavirus. Nach den Berechnungen sind 675 Millionen Dollar (613 Millionen Euro) nötig, um auch ärmeren Ländern zu helfen, sich auf einen möglichen Ausbruch vorzubereiten, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Mittwoch in Genf. "675 Millionen Dollar ist viel Geld, aber es ist deutlich weniger als das, was auf uns zukommen könnte, wenn wir nicht jetzt in die Vorkehrungen investieren", sagte Tedros.

Er äußerte Verständnis für die Menschen weltweit. "Wir verstehen, dass die Menschen besorgt sind», sagte er. «Aber dies ist nicht der Zeitpunkt für Angst oder Panik. Dies ist ein Zeitpunkt für rationales Handeln, so lange wir noch ein Fenster haben, diesen Ausbruch unter Kontrolle zu bringen." China hatte am Morgen fast 4000 neue Fälle und insgesamt mehr als 24.000 Fälle gemeldet. Es sei der stärkste Anstieg innerhalb von 24 Stunden gewesen, sagte Tedros.

Die WHO verschicke 250.000 Testsets an 70 Labore weltweit, um den Nachweis von Infektionen zu beschleunigen, sagte Tedros. Zudem würden unter anderem eine halbe Million Gesichtsmasken und 350.000 Paar Handschuhe an Einrichtungen in 24 Länder verschickt.

Update, 5. Februar, 13.07 Uhr: Frau mit Coronavirus-Verdacht flieht aus Krankenhaus

Mitten in der Nacht ist eine Frau in Österreich aus einem Krankenhaus geflohen. Sie wurde wegen Verdacht auf Coronavirus in eine Isolierstation gebracht. Nun wird nach ihr gefahndet.

Update, 5. Februar, 13.01 Uhr: Adidas schließt China-Shops wegen Coronavirus

Wegen des Coronavirus lässt Adidas viele seiner Shops in China vorsorglich schließen.

Eine Gruppe Mediziner schwört einen Eid.
Eine Gruppe Mediziner schwört einen Eid.

Update, 4. Februar, 16.44 Uhr: Quarantäne auf Kreuzfahrtschiff

Japan lässt Tausende von Passagieren und Besatzungsmitglieder auf einem Kreuzfahrtschiff auf das neue Coronavirus hin untersuchen. Dutzende von mit Quarantäneaufgaben befassten Beamten waren zuvor an Bord gegangen. Insgesamt acht Deutsche befinden sich unter den Passagieren. Mehr dazu >> hier.

Update, 4. Februar, 14.40 Uhr: Coronavirus-Patienten in Deutschland sind wohlauf

Gute Nachrichten für die zwölf Coronavirus-Patienten in Deutschland. Ihnen geht es gut. Zwei Infizierte, die am Wochenende mit mehr als 120 weiteren Passagieren aus Wuhan zurückgeholt worden waren, sind wohlauf. "Sie haben keine Symptome", sagte der Leiter Gesundheitsamt Frankfurt, René Gottschalk, am Dienstag. Wie lange sie auf der Isolierstation bleiben müssten, könne noch nicht vorhergesagt werden, da es sich um einen neuen Virus handele. Die zwei Patienten müssten virenfrei sein, um die Station verlassen zu können.

Update, 4. Februar, 11.07 Uhr: Isolation nach Coronavirus-Verdacht in Brandenburg

Trotz mehrerer Verdachtsfälle gab es keine bestätigte Coronavirus-Infektion in Brandenburg.

Update, 4. Februar, 10.54 Uhr: Verdacht auf Coronavirus in Thüringen bestätigt sich nicht

In Thüringen haben sich Verdachtsfälle auf das Coronavirus nicht bestätigen können. Dennoch wird eine Person weiterhin isoliert behandelt.

Update, 4. Februar, 10.25 Uhr: Sprunghaft gestiegene Zahl der Coronavirus-Infektionen in China

In China ist die Zahl der Coronavirus-Infektionen drastisch angestiegen. Es gibt mehr als 20.000 bestätigte Erkrankungen, mehr als 400 Todesopfer. Der Höhepunkt der Epidemie steht Experten zufolge vermutlich jedoch noch bevor.

Angestellte eines chinesischen Krankenhauses kümmern sich um die Coronavirus-Patienten.
Angestellte eines chinesischen Krankenhauses kümmern sich um die Coronavirus-Patienten.

Update, 3. Februar, 21.50 Uhr: Zwölfter Coronavirus-Fall in Deutschland

In Deutschland haben sich inzwischen zwölf Menschen nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Bei dem neuen Betroffenen handelt es sich um einen weiteren Mitarbeiter eines Automobilzulieferers in Stockdorf bei München. Damit ist der Erreger bei acht Mitarbeitern des Autozulieferers Webasto nachgewiesen worden. Dazu kommen die beiden Kinder eines Mitarbeiters.

Update, 3. Februar, 20.27 Uhr: Elfter Coronavirus-Fall in Deutschland - Kind infiziert

In Bayern hat sich ein weiteres Kind nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der Betroffenen in dem Bundesland auf neun und bundesweit auf elf Menschen. Mehr dazu >> hier.

Update, 3. Februar, 17.38 Uhr: Lufthansa stoppt weitere Flüge

Die Lufthansa reagiert auf die anhaltenden Coronavirus-Fälle. Das Unternehmen gab bekannt, dass bis zum 29. Februar keine Maschinen der Lufthansa sowie SWISS und Austrian Airlines von und nach Peking und Shanghai fliegen. Die Städte Nanjing, Shenyang und Qingdao werden sogar bis 28. März nicht angeflogen.

Die Verbindung von/nach Honkong allerdings finden weiter statt.

Update, 3. Februar, 16.56 Uhr: Coronavirus-Patienten in Deutschland geht es soweit gut

Den zehn in Deutschland mit dem Coronavirus infizierten Menschen geht es soweit gut. Die acht Betroffenen aus Bayern seien in "gesundheitlich stabilem Zustand", teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Montag mit. Einige von ihnen hätten grippeähnliche Symptome gehabt, hieß es weiter.

Der Erreger war bei sieben Mitarbeitern des Autozulieferers Webasto in Stockdorf bei München nachgewiesen worden. Zudem wurde ein Kind eines der Erkrankten positiv auf die neuartige Lungenkrankheit getestet. Bei Webasto war eine infizierte Kollegin aus China zu Gast gewesen, die ihre Erkrankung erst auf dem Rückflug bemerkt hatte.

Zudem war das Virus bei zwei Passagieren festgestellt worden, die am Wochenende mit einem Bundeswehrflugzeug aus der besonders stark vom Virus betroffenen Stadt Wuhan zurückgeholt wurden. "Sie sind beide symptomfrei, es sind gesunde Menschen", sagte der Leiter des Gesundheitsamts Frankfurt, René Gottschalk, am Montag. Allerdings müssten sie auf der Isolierstation bleiben, bis sie virenfrei seien.

Update, 3. Februar, 14 Uhr: 16 Ausländer in China infiziert

In China sind 16 Ausländer mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Wie Außenamtssprecherin Hua Chunying am Montag in Peking berichtete, sind 14 von ihnen in einem stabilen Zustand und in Quarantäne.

Zwei hätten bereits erholt das Krankenhaus wieder verlassen können. Um welche Nationalitäten es sich handelt, sagte die Sprecherin nicht. Nach früheren, offiziell unbestätigten Medienberichten haben sich mindestens zwei Australier, zwei Hongkonger und vier Pakistaner infiziert.

Arbeiterinnen zählen Atemschutzmasken in einer Fabrik.
Arbeiterinnen zählen Atemschutzmasken in einer Fabrik.

Update, 3. Februar, 12.30 Uhr: Hongkong macht die Grenze dicht

Wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit hat Hongkong weitere Grenzübergänge nach China geschlossen. Wie Regierungschefin Carrie Lam am Montag mitteilte, bleiben nur noch der Shenzhen Bay-Übergang, die Brücke nach Zhuhai und Macao und eine begrenzte Zahl von Flugverbindungen in die Volksrepublik offen. Dort könnten eingehende Gesundheitskontrollen gemacht werden. Zuvor waren bereits alle Fähr- und Zugverbindungen ausgesetzt worden.

Die weitere Schließung folgte auf wachsenden Druck unter den sieben Millionen Hongkongern, die Grenze ganz zu schließen, um ein Einschleppen des neuartigen Coronavirus zu verhindern. Mehr als Tausend Mitarbeiter des Gesundheitswesens hatten am Montag gestreikt, um eine weitere Begrenzung der Besucher aus der Volksrepublik durchzusetzen.

Regierungschefin Lam kritisierte den Streik als «extreme Maßnahme» und beteuerte, dass die weitere Schließung der Grenze nichts damit zu tun habe, sondern vielmehr der bestehenden Strategie der Regierung im Umgang mit der Lungenkrankheit folge.

Seit der Rückgabe der früheren britischen Kronkolonie 1997 an China wird Hongkong als eigenes Territorium innerhalb seiner Grenzen als chinesische Sonderverwaltungsregion autonom regiert.

Update, 3. Februar, 12.07 Uhr: Weiterer Verdachtsfall in einem Flugzeug auf dem Weg nach Zürich

An Bord des Fluges LX15 der schweizer Airline Swiss wurde der Verdacht auf einen Coronavirus-Fall geäußert. Die Maschine aus New York landete planmäßig am Montagmorgen in Zürich.

Ein Swiss-Sprecher bestätigte dies auf Anfrage von 20 Minuten: Es gebe den "Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion eines Kabinenbesatzungsmitglieds."

Details wollte der Sprecher aus Persönlichkeitsrechten nicht preisgeben. Jedoch soll das Team-Mitglied privat geflogen sein und deshalb nicht viel Kontakt zu anderen Passagieren gehabt haben.

In Absprache mit dem Zürcher Flughafen wurde der Pandemieplan ausgelöst. Das Flugzeug parkte auf einer Außenposition.

Update, 3. Februar, 8.30 Uhr: Schon jetzt mehr Todesopfer als bei Sars

Der Ausbruch der neuartigen Lungenkrankheit hat in China schon mehr Menschenleben gefordert als die Sars-Pandemie vor 17 Jahren. Die Gesundheitskommission in Peking meldete am Montag den bisher stärksten Anstieg der Infektionen und Todesfälle innerhalb eines Tages.

An dem neuen Coronavirus starben demnach erneut 57 Menschen. Damit stieg die Gesamtzahl auf 361 Tote - mehr als es durch das Schwere Akute Atemwegssyndrom (Sars) 2002/2003 in China gegeben hatte. Weltweit waren damals allerdings 774 Tote zu beklagen gewesen.

Zwei Arbeiter tragen Mundschutz, während sie sich in einem Park ausruhen.
Zwei Arbeiter tragen Mundschutz, während sie sich in einem Park ausruhen.

Update, 3. Februar, 7 Uhr: Höhepunkt der Epidemie erst später als bisher erwartet

Chinesische Fachleute rechnen erst später als bisher erwartet mit dem Höhepunkt der Coronavirus-Epidemie in der Volksrepublik.

"Wir gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Epidemie in zehn Tagen bis zwei Wochen erwartet wird», sagte der Chef des nationalen Expertenteams im Kampf gegen das Coronavirus, Zhong Nanshan, nach Angaben chinesischer Staatsmedien vom Montag. Dafür müssten aber vorbeugende Maßnahmen verstärkt werden. «Wir dürfen in unserer Wachsamkeit nicht nachlassen."

Damit korrigierte der bekannte Experte seine bisherige Vorhersage von vor einer Woche, als er den Höhepunkt noch für Ende dieser Woche vorhergesagt hatte. Warum er den Zeitpunkt jetzt doch weiter in die Zukunft verschieben musste, sagte Zhong Nanshan nicht.

Obwohl die Ausbreitung des neuartigen Erregers zunimmt und das Virus bereits in jeder Provinz und Region Chinas nachgewiesen ist, rechnet er nach eigenen Worten nicht mit einem "nationalen Ausbruch". "Es könnte eher nur ein partieller Ausbruch sein", sagte Zhong Nanshan.

Der Experte verwies auf radikale Maßnahmen wie die Einschränkung der Bewegungsfreiheit für mehr als 50 Millionen Menschen in Zentralchina, verlängerte Ferien, Fieberkontrollen, abgesagte Veranstaltungen und persönliche Vorsichtsmaßnahmen, die bei den Bemühungen helfen dürften.

Update, 2. Februar, 21.50 Uhr: Etwa 20 Wuhan-Rückkehrer in Frankreich mit Symptomen

Etwa 20 Passagiere, die mit einem Sonderflug aus Wuhan nach Frankreich zurückgekehrt sind, haben Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus. Es seien nun Tests geplant, teilte Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Sonntagabend in Paris mit.

Die Flugpassagiere waren Sonntag auf dem Militärflughafen Istres bei Marseille angekommen. Sie verblieben zunächst auf dem Rollfeld, sagte Buzyn.

Ein Bus mit französischen Staatsbürgern, die aus der besonders von dem Coronaviruns betroffenen Stadt Wuhan in China, ausgeflogen wurde, werden von der französischen Gendarmerie vom Luftwaffenstützpunkt Istres-Le Tube bei Istres nach Vacanciel in Carry-le
Ein Bus mit französischen Staatsbürgern, die aus der besonders von dem Coronaviruns betroffenen Stadt Wuhan in China, ausgeflogen wurde, werden von der französischen Gendarmerie vom Luftwaffenstützpunkt Istres-Le Tube bei Istres nach Vacanciel in Carry-le

Update, 2. Februar, 16.08 Uhr: Wieder Flugzeug mit Wuhan-Rückkehrern in Frankreich gelandet

In Frankreich ist wieder ein Flugzeug mit Rückkehrern aus der chinesischen Metropole Wuhan eingetroffen. Wie die Nachrichtenagentur AFP am Sonntag berichtete, waren rund 250 Passagiere an Bord, davon rund 65 Franzosen. Die von Paris gecharterte Maschine landete auf dem Militärflughafen Istres bei Marseille. Bereits am Freitag war eine erste Maschine mit rund 180 Menschen in Südfrankreich eingetroffen - sie war auch aus der besonders vom neuen Coronavirus betroffenen Stadt in China gekommen.

Keiner der Passagiere des zweiten Flugs zeigte dem Bericht zufolge Symptome einer Erkrankung. Nach unbestätigten Medieninformationen sollte der Flieger von Istres aus nach Belgien weiterfliegen. An Bord waren demnach unter anderen Belgier, Niederländer oder Dänen.

Die Passagiere des ersten Fluges waren für eine Quarantäne von zwei Wochen in einem Feriendorf bei Marseille untergebracht worden. Auch die neuen China-Heimkehrer, die in Frankreich bleiben, sollen zunächst isoliert werden. Im Land sind bisher sechs Infektionen mit dem Coronavirus bestätigt.

Sicherheitsmitarbeiter stehen vor dem Feuerwehr-Ausbildungszentrum der Nationalen Hochschule für Feuerwehrleute.
Sicherheitsmitarbeiter stehen vor dem Feuerwehr-Ausbildungszentrum der Nationalen Hochschule für Feuerwehrleute.

Update, 2. Februar, 13 Uhr: Verdachtsfall bei Rückkehrern am Uniklinikum Frankfurt nicht bestätigt

Bei dem aus China zurückgekehrten Passagier, der am Frankfurter Universitätsklinikum auf das Coronavirus untersucht wurde, hat sich der Verdacht nicht bestätigt. Das teilte das hessische Sozialministerium am Sonntag mit.

Upate, 2. Februar, 10.50 Uhr: Zwei Deutsche in Germersheim mit Coronavirus infiziert

Zwei der deutschen Rückkehrer in der Kaserne in Germersheim sind mit dem Coronavirus infiziert. Der Landrat des Kreises erklärte, sie seien in der Südpfalz-Kaserne positiv getestet worden. Sie werden nun in ein Krankenhaus gebracht. Damit steigt die Zahl der Infizierten in Deutschland auf zehn.

Update, 2. Februar, 8.50 Uhr: Durchfall statt Fieber beim Coronavirus?

Haben Forscher einen neuen Ansteckungsweg des Coronavirus entdeckt? Sie fanden auch in Stuhlproben und bei Rektalabstrichen das Virus. Die Patienten wiesen kein Fieber aus, sondern hatten lediglich Durchfall.

Update, 2. Februar, 8 Uhr: Erster Totesfall außerhalb Chinas

Am Sonntag meldete die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den ersten bestätigten Todesfall außerhalb der Volksrepublik: Ein am 21. Januar auf die Philippinen gereister Chinese aus Wuhan sei am Samstag gestorben, seine Begleiterin erkrankt.

Bei ihnen handelt es sich laut WHO um die einzigen nachgewiesenen Infektionsfälle auf den Philippinen. Mögliche Kontaktpersonen würden untersucht.

Update, 2. Februar, 7 Uhr: Deutsche China-Rückkehrer in Kaserne in Germersheim angekommen

Die mit einem Bundeswehrflugzeug zurückgekommenen Passagiere aus China haben in der Nacht ihre Quarantäne-Station in Rheinland-Pfalz erreicht.

Ein dpa-Reporter sah am späten Samstagabend mehrere Busse mit den mehr als 100 Menschen in die Südpfalz-Kaserne in Germersheim fahren.

Dort stehen für sie insgesamt 128 Zimmer in einem 2018 fertiggestellten Gebäude bereit. Sie sollen mindestens 14 Tage an dem Standort eines Luftwaffen-Ausbildungsbataillons bleiben - so lange dauert die maximale Inkubationszeit, also die Frist von der möglichen Ansteckung bis zum Krankheitsausbruch.

Busse mit wegen des Coronavirus evakuierten Menschen kommen in der Nacht in einem Konvoi in der Kaserne Südpfalz der Bundeswehr in Germersheim an.
Busse mit wegen des Coronavirus evakuierten Menschen kommen in der Nacht in einem Konvoi in der Kaserne Südpfalz der Bundeswehr in Germersheim an.

Update, 1. Februar, 20.30 Uhr: EU sendet zwölf Tonnen Schutzkleidung nach China

Im Kampf gegen das neuartige Coronavirus liefert die Europäische Union zwölf Tonnen Schutzkleidung an China. Wie die EU-Kommission am Samstagabend mitteilte, hatte die Volksrepublik um die Hilfsmittel gebeten. Das EU-Notfall-Koordinierungszentrum habe Kontakt mit den EU-Staaten aufgenommen. Diese hätten die zwölf Tonnen Schutzkleidung zusammengetragen, die bereits unterwegs nach China seien.

Die Epidemie mit dem neuartigen Coronavirus in China erlebte am Samstag den bisher höchsten Anstieg der Infektionen und Todesfälle innerhalb eines Tages. Die Gesundheitskommission in Peking meldete einen Zuwachs um fast 2000 auf 11 791 Erkrankte. Die Zahl der Todesfälle kletterte um 46 auf 259.

Update, 1. Februar, 20.25 Uhr: Ein Passagier aus China zur Abklärung in Uniklinik

Einer der mit einem Bundeswehrflugzeug zurückgekommenen Passagiere aus China wird in der Frankfurter Uniklinik auf das Coronavirus untersucht. Elf Passagiere seien direkt vom Flieger in die Uniklinik gebracht worden, sagte Hessens Sozialminister Kai Klose (Grüne).

Update, 1. Februar, 19.40 Uhr: Achter Coronavirus-Fall in Bayern

In Bayern ist erneut das Coronavirus bei einem Menschen nachgewiesen worden. Bei dem Infizierten handle es sich um einen 33 Jahre alten Mann, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Samstagabend mit.

Passanten tragen einen Mundschutz.
Passanten tragen einen Mundschutz.

Update, 1. Februar, 16.51 Uhr: Flugzeug mit China-Rückkehrern in Frankfurt gelandet

Ein Flugzeug der Bundeswehr, das Deutsche und andere Staatsbürger aus dem vom Coronavirus betroffenen chinesischen Wuhan ausgeflogen hat, ist am Samstagnachmittag in Frankfurt gelandet. Der Flieger kam wegen einer Umleitung über Helsinki verzögert an.

Update, 1. Februar, 15.17 Uhr: Keine Landegenehmigung in Moskau für deutsche China-Rückkehrer

Wegen der neuen Lungenkrankheit holt die Bundeswehr Bundesbürger aus China zurück - doch der Rückflug verzögert sich: Der Flieger darf in Moskau nicht zwischenlanden - was bei der Union Kritik auslöst. An Bord sind laut Gesundheitsminister Spahn nur gesunde Passagiere. Mehr dazu >> hier.

Update, 1. Februar, 11.50 Uhr: Die in Deutschland Infizierten in stabilem Gesundheitszustand

Den in Bayern mit dem Coronavirus Infizierten geht es gut. Sie seien in einem Stabilen Gesundheitszustand, teilte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums am Samstag in München mit. Am Vorabend war der insgesamt siebte Fall bekanntgeworden.

Dabei handelt es sich um einen 52-jährigen Mann, der im Landkreis Fürstenfeldbruck wohnt. Er befindet sich gegenwärtig wie vier weitere Fälle in der München Klinik Schwabing. Alle sind Mitarbeiter der Firma Webasto aus dem Landkreis Starnberg, bei der auch der zuerst bekannt gewordene Coronavirus-Fall beschäftigt ist.

Der neue Fall mit dem Nachweis des Coronavirus (2019-nCoV) zeige aktuell nur leichte Symptome, sagte Chefarzt Prof. Clemens Wendtner am Samstag.

"Auch die bereits bekannten vier Patienten mit positivem Testergebnis sind aktuell weitestgehend symptomfrei." Alle Patienten bleiben allerdings weiterhin zur klinischen Beobachtung in der Klinik.

Die in München Infizierten liegen im Klinikum Schwabing.
Die in München Infizierten liegen im Klinikum Schwabing.

Update, 1. Februar, 10 Uhr: Qantas sagt alle Flüge von und nach China ab

Die australische Fluggesellschaft Qantas hat aufgrund des Coronavirus alle Flüge von und nach China abgesagt. In Kraft treten soll das vom 9. Februar bis zum 29. März 2020. Das betrifft dann die Verbindungen Sydney-Peking und Sydney-Shanghai.

Mittlerweile gibt es in Australien zehn bestätigte Coronavirus-Fälle.

Update, 1. Februar, 8.50 Uhr: Apple schließt alle Filialen in China

Apple schließt wegen des Coronavirus vorübergehend seine Geschäfte in China. Wie der Konzern am Samstag mitteilte, sollen die Filialen aus Präventionsgründen und zum Schutz der öffentlichen Gesundheit bis einschließlich 9. Februar geschlossen bleiben.

Das Virus breitet sich unterdessen weiter aus. Die Zahl der Infizierten in China stieg bis Samstag auf 11 791. Mit 46 neuen Todesfällen sind 259 Menschen an der Lungenkrankheit gestorben, wie die Gesundheitskommission in Peking berichtete.

Ein Passant vor einem Apple-Store in China. (Archivbild)
Ein Passant vor einem Apple-Store in China. (Archivbild)

Update, 1. Februar, 8 Uhr: Ein Deutscher in Spanien infiziert

Spanien hat seinen ersten bestätigten Coronavirus-Fall und es ist ausgerechnet ein deutscher Staatsbürger auf der Kanareninsel La Gomera. Er soll Kontakt zu den in Starnberg infizierten Menschen gehabt haben.

Er liegt den Angaben nach isoliert in einem Krankenhaus der Insel. Einzelheiten zu Alter oder Herkunftsort des Patienten wurden zunächst nicht bekannt.

Insgesamt waren fünf Deutsche in La Gomera auf das Virus getestet worden, die in Kontakt mit einem Mann gekommen sein sollen, bei dem in Deutschland das Virus nachgewiesen worden war.

Update, 31. Januar, 22.30 Uhr: USA erklären wegen Coronavirus "gesundheitliche Notlage"

Die US-Regierung von Präsident Donald Trump hat aufgrund des Coronavirus eine "gesundheitliche Notlage" in den Vereinigten Staaten ausgerufen. Ausländer, die potenziell ein Ansteckungsrisiko darstellen könnten, würden ab Sonntag (23.00 Uhr MEZ) vorübergehend nicht mehr ins Land gelassen, teilte US-Gesundheitsminister Alex Azar am Freitag bei einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz mit. Das habe US-Präsident Trump per Präsidialproklamation festgelegt.

Zudem müssten sich US-Staatsbürger, die in den 14 Tagen zuvor in der stark betroffenen chinesischen Provinz Hubei waren, für bis zu 14 Tage in Quarantäne begeben. US-Staatsbürger, die in den 14 Tagen vor der Rückkehr in die USA in anderen Teilen Chinas waren, würden aufgefordert, sich selbst für 14 Tage zu isolieren.

Das Risiko einer Ansteckung in den USA sei nach wie vor gering, sagte der Chef der Gesundheitsbehörde CDC, Robert Redfield. Bislang gibt es sechs bestätigte Fälle des Coronavirus in den USA, 191 Menschen werden untersucht.

Update, 31. Januar, 20.50 Uhr: Siebter Coronavirus-Fall in Bayern

In Bayern ist ein weiterer Mensch nachweislich an dem neuartigen Coronavirus infiziert. Damit stieg die Zahl der Betroffenen im Freistaat auf sieben. Bei dem neuen Infizierten handele es sich um einen Mann aus dem Landkreis Fürstenfeldbruck, teilte das bayerische Gesundheitsministerium am Freitagabend in München mit. Mehr dazu >> hier.

Ärzte in Schutzanzügen besprechen im Krankenhaus "Zhongnan" der Universität Wuhan die Diagnose eines Patienten.
Ärzte in Schutzanzügen besprechen im Krankenhaus "Zhongnan" der Universität Wuhan die Diagnose eines Patienten.

Update, 31. Januar, 18.10 Uhr: Delta und American Airlines streichen alle China-Flüge

Die US-Fluggesellschaften Delta Air Lines und American Airlines streichen wegen des Coronavirus vorübergehend alle Flüge von und nach China. Aufgrund anhaltender Bedenken wegen des Virus werde der Flugverkehr vom 6. Februar bis voraussichtlich 30. April eingestellt, teilte Delta am Freitag auf seiner Website mit. American Airlines gab bekannt, den Betrieb auf allen Strecken zum chinesischen Festland ab sofort bis zum 27. März auszusetzen.

American begründete den Schritt mit einer Reisewarnung der US-Regierung. Diese hatte Amerikaner am Donnerstagabend in einem verschärften Reisehinweis aufgefordert, nicht mehr nach China zu reisen. US-Bürger im Land sollten die Ausreise in Betracht ziehen. Delta hatte Flüge nach China zuvor bereits deutlich eingeschränkt. Am Mittwoch hatte schon die Lufthansa ihre Linienflüge nach China gestoppt und war damit British Airways und anderen Airlines gefolgt.

Update, 31. Januar, 16.54 Uhr: Coronavirus erstmals auch in Schweden bestätigt

Auch Schweden hat seinen ersten bestätigten Fall des neuartigen Coronavirus. Das Virus wurde bei einer Patientin in Jönköping rund 300 Kilometer südwestlich von Stockholm festgestellt, wie die schwedische Gesundheitsbehörde Folkhälsomyndigheten am Freitag mitteilte. Die Frau habe die Region um die chinesische Millionenstadt Wuhan besucht und sei am 24. Januar in Schweden gelandet. Dabei habe sie zunächst keine Symptome gezeigt, später aber über Husten geklagt. Sie befinde sich in einem Krankenhaus in Jönköping in Isolation. Ernsthaft krank sei sie nicht.

In der EU waren Fälle der neuartigen Lungenerkrankung zunächst in Frankreich, Deutschland und Finnland bestätigt worden. Zuletzt kamen bestätigte Funde in Italien und Großbritannien dazu.

Ein Mann hält ein kleines Mädchen im Arm, und beide tragen einen Mundschutz bei einem Spaziergang in Peking.
Ein Mann hält ein kleines Mädchen im Arm, und beide tragen einen Mundschutz bei einem Spaziergang in Peking.

Update, 31. Januar, 16.24 Uhr: Krankenkassen zahlen Tests auf Coronavirus

Tests auf das Coronavirus in Deutschland werden nun von den Krankenkassen bezahlt. Darauf haben sich Kassen und Ärzte geeinigt, wie das Bundesgesundheitsministerium am Freitag mitteilte. Die Kostenübernahme gilt ab diesem Samstag. Auch Ärzte, die sich testen lassen, müssen die Kosten nicht selbst tragen. Ab Samstag greift demnach auch eine bereits angekündigte neue Meldepflicht für Ärzte, Krankenhäuser und Labore. Sie müssen nun schon begründete Verdachtsfälle auf das Coronavirus an das Gesundheitsamt melden und nicht wie bisher nur bestätigte Fälle.

Update, 31. Januar, 14.50 Uhr: Kind in Bayern an neuem Coronavirus erkrankt

In Bayern hat sich ein Kind nachweislich mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Es handelt sich um das Kind eines infizierten Mannes aus dem Landkreis Traunstein, wie das bayerische Gesundheitsministerium am Freitag in München mitteilte. Insgesamt gibt es im Freistaat nun sechs bestätigte Coronavirus-Fälle. Mehr dazu >> hier.

Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske.
Eine Frau trägt vor einer Apotheke eine Mund- und Nasenmaske.

Update, 31. Januar, 14.05 Uhr: Deutsche in Wuhan warten schon am Flughafen

Die Deutschen, die aus Wuhan ausgeflogen werden sollen, haben sich schon am Freitag am Flughafen der schwer von der Lungenkrankheit betroffenen chinesischen Metropole versammelt. Ihnen war gesagt worden, bereits um 20.00 Uhr Ortszeit (13.00 Uhr MEZ) am Flughafen zu sein, berichtete eine Frau, die namentlich nicht genannt werden wollte, telefonisch der Deutschen Presse-Agentur.

Voraussichtlich werden sie die Nacht am Flughafen ausharren müssen, weil der Flieger der Luftwaffe erst eine Stunde zuvor vom Flughafen Köln-Wahn gestartet war und rund zehn Stunden bis China braucht. Nach dpa-Informationen sollen rund 130 Menschen zurückgeholt werden - rund 90 deutsche Staatsbürger und etwa 40 Angehörige mit anderer Staatsangehörigkeit.

Wann es am Samstag losgehen soll, war unklar. "Wir haben eigentlich gar keine Ahnung", sagte die Frau. Auch sei unklar, ob es vorher noch medizinische Tests geben soll. Dass sie nach der Ankunft in Frankfurt für 14 Tage in Quarantäne sollen, wurde als notwendiges Übel akzeptiert. "Ich verstehe, warum die Maßnahme getroffen wurde», sagte die Frau. "Aber freuen tut man sich jetzt nicht darauf."

Die frühzeitig erbetene Anreise zum Flughafen erklärte sich die Frau damit, dass vielleicht vermieden werden sollte, dass jemand am Samstagmorgen in der Stadt hängenbleibt und nicht wegkommt. Der Transport zum Flughafen musste selbst organisiert werden, was schwierig war, da Autos nur mit Ausnahmegenehmigung fahren dürfen.

Wegen des Ausbruchs des neuartigen Coronavirus ist die Elf-Millionen-Metropole weitgehend von der Außenwelt abgeschottet worden, alle Flüge, der Nah- und Fernverkehr wie auch der normale Autoverkehr wurden eingestellt.

Update, 31. Januar, 11.52 Uhr: Mehr als 100 Menschen kommen mit Rückholflug nach Deutschland

Mit dem Flug der Luftwaffe wegen der in China grassierenden Lungenkrankheit sollen mehr als 100 Menschen nach Deutschland geholt werden. Die Maschine soll am Samstag auf dem Frankfurter Flughafen landen. Die Passagiere sollen anschließend für die Inkubationszeit von 14 Tagen in Quarantäne kommen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums ist dafür eine zentrale Unterbringung in einer Ausbildungskaserne auf dem Luftwaffenstützpunkt im rheinland-pfälzischen Germersheim vorgesehen. Der Ort liegt etwa 100 Kilometer südlich vom Frankfurter Flughafen.

Es gebe unter den Passagieren niemanden, der infiziert sei, und auch keine Verdachtsfälle, sagte Außenminister Heiko Maas (SPD) am Freitag in Berlin. Die Maschine sollte noch am Freitagvormittag in die schwer vom Coronavirus betroffene Provinz Hubei starten, nachdem nun alle Genehmigungen der chinesischen Behörden vorliegen. Beim Hinflug sollen auf Bitten Chinas 10 000 Schutzanzüge mitgenommen werden, die vor Ort gebraucht würden, sagte Maas.

Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur sollen mit dem Flug rund 130 Menschen zurückgeholt werden - darunter rund 90 deutsche Staatsbürger und etwa 40 Angehörige mit anderer Staatsangehörigkeit, die sich angemeldet haben. Maas sagte, es habe auch Anfragen anderer Länder gegeben, ihre Bürger mit auszufliegen, es seien aber alle verfügbaren Plätze in der Bundeswehr-Maschine belegt. Die Teilnahme an dem Rückholflug ist freiwillig.

Eine Maschine der Bundeswehr steht auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Wahn. Die Luftwaffe startet einen Rückholungsflug für Deutsche in die schwer vom Coronavirus betroffene chinesische Provinz Hubei.
Eine Maschine der Bundeswehr steht auf dem militärischen Teil des Flughafens Köln-Wahn. Die Luftwaffe startet einen Rückholungsflug für Deutsche in die schwer vom Coronavirus betroffene chinesische Provinz Hubei.

Update, 31. Januar, 9.40 Uhr: Luftwaffe schickt noch am Freitag Evakuierungsflugzeug nach China

Die Luftwaffe will noch am Freitag ein Flugzeug nach China schicken, um Deutsche aus der vom Coronavirus am stärksten betroffenen chinesischen Provinz Hubei auszufliegen. Nachdem die Zustimmung der beteiligten Staaten vorlag, soll der Flug nach dpa-Informationen am Vormittag von Köln-Wahn aus starten.

Ein Arbeiter in einem Schutzanzug misst nach der Landung eines Cathay Pacific-Flugzeuges auf dem Flughafen Rom Fiumicino, das von Hongkong nach Rom geflogen ist, die Temperatur eines Passagiers.
Ein Arbeiter in einem Schutzanzug misst nach der Landung eines Cathay Pacific-Flugzeuges auf dem Flughafen Rom Fiumicino, das von Hongkong nach Rom geflogen ist, die Temperatur eines Passagiers.

Update, 31. Januar, 8.50 Uhr: Washington und Berlin warnen vor Reisen

Wegen des sich ausbreitenden Coronavirus hat das US-Außenministerium eine Reisewarnung für ganz China erlassen. Das Auswärtige Amt in Berlin warnte am Freitag zunächst vor Reisen in die am stärksten betroffene Provinz Hubei, empfahl aber in einer Teilreisewarnung, nicht notwendige Reisen nach China "nach Möglichkeit" zu verschieben. In Deutschland sind bisher fünf Infektionen mit dem Virus bekannt.

US-Staatsbürger sollten nicht mehr nach China reisen, hieß es in dem am Donnerstagabend (Ortszeit) verschärften Reisehinweis des Ministeriums in Washington. Amerikaner im Land sollten die Ausreise in Betracht ziehen. Mitarbeiter der US-Regierung, die nicht unbedingt nach China reisen müssten, sollten ihre Reisen wegen des Virus verschieben. Das US-Außenministerium stufte den Reisehinweis für China auf die höchste von vier Warnstufen hinauf - "nicht reisen".

Das Mitglied eines militärischen Medizinteams zieht sich Handschuhe an.
Das Mitglied eines militärischen Medizinteams zieht sich Handschuhe an.

Update, 30. Januar 21.36 Uhr: Coronavirus auf Kreuzfahrtschiff nicht bestätigt

Auf einem Kreuzfahrtschiff in Italien, auf dem Tausende Passagiere festsaßen, hat sich der Verdacht auf das Coronavirus nicht bestätigt. Tests bei den beiden betroffenen Passagieren seien negativ, teilte das Gesundheitsministerium am Donnerstagabend in Rom mit. Die Menschen dürfen nun von Bord.

Wegen des Verdachts waren rund 7000 Menschen seit Donnerstagmorgen an Bord der "Costa Smeralda" im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia festgehalten worden. Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao hatte an Bord Symptome wie Fieber und Atemprobleme gehabt, die ein Anzeichen für das Coronavirus sein können. Auch ihr Mann war untersucht worden.

Update, 30. Januar, 21.00 Uhr: WHO erklärt internationale Notlage

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen des Ausbruchs der neuen Lungenkrankheit in China eine "gesundheitliche Notlage von internationaler Tragweite" ausgerufen. Damit sind konkrete Empfehlungen an Staaten verbunden, um die Ausbreitung über Grenzen hinweg möglichst einzudämmen. Noch sei die Zahl der Infektionen außerhalb Chinas relativ gering, sagte WHO-Direktor Tedros Adhanom Ghebreyesus am Donnerstagabend. Aber man wisse nicht, welchen Schaden das Virus in einem Land mit einem schwachen Gesundheitssystem anrichten würde.

Mit der ersten Erkrankung in Tibet sind nun in allen Regionen und Provinzen Chinas Infektionen nachgewiesen. Der Anstieg ist rasant. Vor zwei Wochen waren erst 40 Fälle gezählt worden. Der Höhepunkt der Epidemie wird frühestens in einer Woche erwartet. Außerhalb der Volksrepublik sind in rund 20 Ländern mehr als 100 Infektionen gezählt worden. In Deutschland gibt es bislang vier bestätigte Fälle. Die Patienten sind nach Angaben von Donnerstag ohne Symptome.

Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), spricht nach der Sitzung des Notfallkomitees der WHO zum neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) während einer Pressekonferenz im Hauptsitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
Tedros Adhanom Ghebreyesus, Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), spricht nach der Sitzung des Notfallkomitees der WHO zum neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) während einer Pressekonferenz im Hauptsitz der Weltgesundheitsorganisation (WHO)

Update, 30. Januar, 20.27 Uhr: Erste Übertragung von Mensch zu Mensch in den USA

In den USA ist die erste Übertragung des neuen Coronavirus von Mensch zu Mensch nachgewiesen worden. Dabei handele es sich um den Ehemann einer Frau, bei der nach einer Reise nach Wuhan vor rund zehn Tagen das Virus nachgewiesen wurde, teilte die US-Gesundheitsbehörde CDC am Donnerstag mit.

Der Mann sei um die 60 Jahre alt und in stabilem Zustand. Die Frau befinde sich isoliert in einem Krankenhaus und sei in gutem Zustand. Außer den beiden gibt es in den USA bislang vier bestätigte Fälle von Menschen mit Coronavirus, alle von ihnen hatten das Virus aus Wuhan mitgebracht.

Update, 30. Januar, 17.49 Uhr: Volvo verlängert wegen Coronavirus Werksferien in China

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus verlängert der schwedische Autobauer Volvo in seinen China-Werken die während des chinesischen Neujahrsfestes geltende Produktionspause. Diese werde nun bis zum 9. Februar dauern, teilte ein Sprecher am Donnerstag in Göteborg mit.

Das Unternehmen folge damit Empfehlungen der Behörden in China und Schweden. Die Maßnahme werde das Produktionsvolumen insgesamt nicht beeinträchtigen, hieß es weiter. Volvo Cars gehört zum chinesischen Autokonzern und Daimler-Großaktionär Geely und hat in China rund 8000 Beschäftigte.

Update, 30. Januar, 16.34 Uhr: Zahl der Infektionen mit neuem Virus übertrifft Sars-Pandemie

Die Zahl der Infektionen mit dem neuen Coronavirus hat die der Sars-Infektionen vor 17 Jahren überstiegen. Mit 317 neuen Fällen der Lungenerkrankung, die die Behörden der schwer betroffenen Provinz Hubei in China am Donnerstag meldeten, kletterte die Gesamtzahl weltweit auf mehr als 8100. An dem Schweren Akuten Atomwegssyndrom (Sars) waren 2002/2003 laut WHO 8096 Menschen erkrankt.

Update, 30. Januar, 12.35 Uhr: So geht es den infizierten Deutschen

In München liegen vier Menschen auf der Isolierstation und warten darauf, dass sie keine Viren mehr ausscheiden. Währenddessen versuchen Mediziner möglichst viel über den Erreger zu lernen, den sie im Körper tragen. Mehr dazu >> hier.

Update, 30. Januar, 12.22 Uhr: Verdacht auf Kreuzfahrtschiff in Italien

Wegen des Verdachts auf das Coronavirus sitzen Tausende Passagiere an Bord eines Kreuzfahrtschiffes im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia fest. Wie die Nachrichtenagentur Ansa am Donnerstag schrieb, sollen insgesamt rund 7000 Menschen an Bord der "Costa Smeralda" sein.

Eine Touristin aus der chinesischen Sonderverwaltungszone Macao habe Symptome wie Fieber und Atemprobleme gehabt, wie auch ein Sprecher der Reederei bestätigte. Sie und ihr Mann waren laut Medien am 25. Januar am Flughafen in Mailand angekommen. Die Frau sei auf dem Schiff medizinisch versorgt und isoliert worden. Die Ergebnisse eines Virustests wurden für den Nachmittag erwartet, ihr Mann habe kein Fieber. Die örtlichen Behörden ordneten an, dass die Passagiere zunächst nicht an Land gehen durften.

Das Ehepaar hat die Kreuzfahrt den Berichten nach in der Hafenstadt Savona in Ligurien begonnen. Das Schiff habe auf der regulären Tour durchs westliche Mittelmeer in Marseille, Barcelona und Palma de Mallorca Station gemacht, bevor es Civitavecchia anlief.

Von dort erkunden die Schiffsreisenden in der Regel die italienische Hauptstadt Rom. Italien ist ein bei Chinesen beliebtes Reiseland.

Wegen eines Verdachtsfalls auf das Coronavirus sitzen Tausende Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia fest.
Wegen eines Verdachtsfalls auf das Coronavirus sitzen Tausende Passagiere an Bord des Kreuzfahrtschiffes im Hafen der italienischen Stadt Civitavecchia fest.

Update, 30. Januar, 11.45 Uhr: China sagt Fußballspiele ab

Angesichts des sich ausbreitenden Coronavirus hat China den Start der Fußball-Saison des Landes verschoben. Um die Gesundheit der Fans und Spieler zu schützen, werden alle geplanten Ligaspiele und Turniere verschoben, wie der chinesische Fußballverband CFA am Donnerstag mitteilte. Ein neuer Starttermin wurde zunächst nicht genannt. Die Liga wäre der Nachrichtenagentur Xinhua zufolge am 22. Februar in die neue Saison 2020 gestartet.

Gleichzeitig bestätigte der asiatische Fußballverband AFC, dass die chinesischen Teams ihre Heimspiele an den Spieltagen eins bis drei in der asiatischen Champions League auswärts austragen müssen. Die Spieltage sind für Mitte Februar und Anfang März angesetzt. Die AFC wird nach eigenen Angaben in der Zwischenzeit weiter die Lage in China beobachten und danach weitere Entscheidungen für die Spieltage vier bis sechs treffen.

Update, 30. Januar, 7.30 Uhr: Ikea schließt nun sämtliche Filialen in China

Der schwedische Möbelkonzern Ikea schließt wegen des neuartigen Coronavirus vorübergehend sämtliche seiner Warenhäuser in China. Nachdem der Konzern bereits am Vortag angekündigt hatte, etwa die Hälfte der Filialen zu schließen, folgte am Donnerstag eine Mitteilung, wonach vorerst sämtliche Geschäfte geschlossen bleiben sollen.

Update, 29. Januar, 21.34 Uhr: Fünfter Coronavirus-Fall in Frankreich

In Frankreich ist eine fünfte Infektion mit dem aus China stammenden neuen Coronavirus bestätigt worden. Es handele sich dabei um die Tochter des ebenfalls erkrankten 80-jährigen Touristen aus China, sagte Frankreichs Gesundheitsministerin Agnès Buzyn am Mittwochabend. Der Zustand des 80-Jährigen sei ernst, der Mann werde weiter in einem Pariser Krankenhaus behandelt. Außerdem habe sich der Zustand eines weiteren infizierten etwa 30-Jährigen verschlechtert, der seit Ende vergangener Woche behandelt wird.

Der 80-jährige Tourist aus China war am 23. Januar nach Frankreich gekommen und am Samstag in die Notaufnahme gegangen. Dort sei er nicht sofort als Verdachtsfall eingestuft worden, teilte das Krankenhaus mit. Man müsse nun prüfen, ob sich in der Notaufnahme jemand angesteckt hat. Erst am Dienstag sei der Mann als möglicher Coronavirus-Patient identifiziert und positiv getestet worden.

Ende vergangener Woche waren in Frankreich die ersten drei Fällen einer Infektion mit dem Coronavirus in Europa bekannt geworden. Es folgten neben den beiden weiteren französischen Patienten vier in Deutschland und einer in Finnland. Außerhalb Chinas sind weltweit insgesamt mehr als 80 Fälle gemeldet worden.

Noch am Mittwochabend sollte ein erster Flieger von Frankreich Richtung China starten und rund 200 Menschen aus der am stärksten betroffen Region nach Frankreich zurückbringen, so Buzyn. Sie würden dann für 14 Tage isoliert. Ein medizinisches Team seit mit an Bord. Die Menschen, die den Flug antreten werden, hätten derzeit keine Symptome, so die Ministerin. Ein zweiter Flugzeug solle Donnerstag oder Freitag starten.

Das neuartige Coronavirus kann eine Lungenkrankheit auslösen, an der im Hauptverbreitungsland China bereits mindestens 132 Menschen gestorben sind - die meisten davon waren ältere Patienten mit schweren Vorerkrankungen. Die Gesamtzahl der weltweit bekannten Erkrankungen ist inzwischen auf mehr als 6100 gestiegen.

Forscher verpacken Nachweisreagenzien für das neue Coronavirus.
Forscher verpacken Nachweisreagenzien für das neue Coronavirus.

Update, 29. Januar, 20.44 Uhr: Leichtathletik-Weltverband sagt Hallen-WM in China ab

Wegen des Coronavirus hat der Leichtathletik-Weltverband die Hallen-WM im chinesischen Nanjing verschoben. Die für den 13. bis 15. März vorgesehenen Titelkämpfe sollen 2021 entweder in Nanjing oder einem anderen noch festzulegenden Ort stattfinden. Dies teilte die World Athletics am Mittwochabend in Monte Carlo mit. "Wir bedauern, dass wir mit den Organisatoren übereingekommen sind, die Hallen-Weltmeisterschaften auf den März 2021 zu verschieben", hieß es in einer Mitteilung.

Man wisse, dass China alles tue, um den Virus einzudämmen. Die Empfehlung der medizinischen Kommission, die mit der Weltgesundheitsorganisation WHO in Kontakt sei, erlaube es nicht, anders zu reagieren. Die Suche nach einem Ersatzort war in der Kürze der Zeit nicht möglich.

Update, 29. Januar, 18.24 Uhr: Finnland meldet ersten Krankheitsfall

In Finnland ist erstmals eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus bestätigt worden. Eine Touristin (32) aus der chinesischen Millionenstadt Wuhan sei während eines Aufenthalts in Lappland positiv auf das Virus getestet worden, teilte die finnische Gesundheitsbehörde THL am Mittwochnachmittag mit. Sie befinde sich in einem Krankenhaus der Stadt Rovaniemi in Isolation.

Grund zur Besorgnis bestehe nicht, erklärte THL-Direktor Mika Salminen. Nach Frankreich und Deutschland ist Finnland damit das dritte EU-Land, in dem die neue Lungenkrankheit nachgewiesen worden ist.

Update, 29. Januar, 18.01 Uhr: Firmen schließen Filialen

Der schwedische Möbelkonzern Ikea schließt wegen des neuartigen Coronavirus vorübergehend rund die Hälfte seiner Warenhäuser in China. Diesen Entschluss habe das Unternehmen nach reichlichen Überlegungen zu der Situation gefasst, teilte der Ikea-Mutterkonzern Ingka am Mittwoch auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Die Gesundheit und Sicherheit von Kunden und Mitarbeiter habe für Ikea immer oberste Priorität. Die betroffenen Angestellten seien gebeten worden, bis auf Weiteres zu Hause zu bleiben.

Die Ingka-Gruppe betreibt 30 Ikea-Möbelhäuser in China, in denen knapp 14.000 Mitarbeiter angestellt sind. Der Ikea in der Millionenstadt Wuhan war schwedischen Medienberichten zufolge bereits vor knapp einer Woche geschlossen worden. Seitdem hat Ikea demnach auch Geschäftsreisen aus und nach China verboten.

Andere internationale Firmen kündigten ebenfalls Konsequenzen an. So schloss die Kleiderkette H&M Mittwoch bis auf weiteres 74 Filialen und drei Läden der Tochtermarke Monki.

Eine chinesische und eine schwedische Flagge wehen vor einem Ikea Einrichtungshaus.
Eine chinesische und eine schwedische Flagge wehen vor einem Ikea Einrichtungshaus.

Update, 29. Januar, 16.19 Uhr: Lufthansa streicht alle Flüge von und nach China

Die Lufthansa streicht ihre Flüge von und nach China. Europas größte Fluggesellschaft mit ihren Töchtern folgt damit angesichts des neuartigen Coronavirus ihrem Konkurrenten British Airways und anderen Fluggesellschaften, wie das Unternehmen am Mittwoch in Frankfurt bestätigte. Zuvor hatte die "Bild-Zeitung" berichtet.

Update, 29. Januar, 15.31 Uhr: Risikofall auf Lufthansa-Flug

An Bord eines Lufthansa-Fluges von Frankfurt nach Nanjing (China) saß ein Mann, der zu einer Risikogruppe gehört. Der chinesische Fluggast wurde zuvor von den Behörden untersucht und für den Flug freigegeben.

Während des Fluges hustete er jedoch mehrfach. Er befindet sich nun in ärztlicher Behandlung.

Außerdem wurden nach der Landung am heutigen Mittwoch Passagiere, die jeweils drei Reihen vor und hinter dem Mann saßen, von den chinesischen Behörden ebenso untersucht, wie auch die Crew des Airbus A340, bestätigte ein Lufthansa-Sprecher.

Update, 29. Januar, 14.31 Uhr: Coronavirus-Verdacht in Hessen: Patient wird isoliert

In Hessen gibt es einen neuen Coronavirus-Verdacht. Der Patient wurde in eine hessische Klinik eingeliefert und wird dort isoliert.

Update, 29. Januar, 10.50 Uhr: British Airways stellt Direktflüge zwischen Großbritannien und China ein, Lufthansa fliegt weiter

British Airways stellt wegen des neuartigen Coronavirus die Direktflüge zwischen Großbritannien und dem chinesischen Festland ein. Dies gelte ab sofort, teilte die Fluggesellschaft am Mittwoch mit. Damit folge sie verschärften Reisewarnungen des britischen Außenministeriums. "Die Sicherheit unserer Kunden und unserer Besatzung hat immer Priorität", hieß es weiter. Die Airline bietet sonst täglich Flüge von London-Heathrow nach Peking und Shanghai an. Nicht betroffen sind Flüge nach Hongkong. Die Lufthansa fliegt dagegen vorerst weiter nach China. "Wir beobachten die Lage sehr genau", sagte ein Lufthansa-Sprecher. Derzeit fänden alle Flüge von und nach China planmäßig statt. Die Airline beobachtet aber eine "leichte Buchungszurückhaltung".

Update, 29. Januar, 10.22 Uhr: Diskriminierende Töne aus Malaysia, Südkorea und Frankreich

Eine Online-Petition aus Malaysia sammelte bis Mittwoch mehr als 400.000 Unterstützer. Darin wird ein Einreiseverbot für Chinesen gefordert. Das Virus habe sich in der Welt durch eine "unhygienische Lebensweise" verbreitet.

Auch Hunderttausende von Südkoreanern schlossen sich im Internet einer Petition für das vorläufige Verbot von Besuchern aus China an.

In Frankreich, wo es mehrere Coronavirus-Fälle gibt, prangerten Menschen asiatischer Herkunft diskriminierendes Verhalten an. Unter dem Hashtag #JeNeSuisPasUnVirus ("Ich bin kein Virus") berichteten sie in den sozialen Netzwerken von ihren Erfahrungen mit Rassismus im Alltag.

Update, 29. Januar, 7.57 Uhr: Alpine Ski-Rennen im chinesischen Yanqing wegen Coronavirus-Ausbruch abgesagt

Die alpinen Ski-Rennen im chinesischen Yanqing sind wegen des Ausbruchs des Coronavirus abgesagt worden. Das teilte der Weltverband FIS am Mittwoch mit.

Update, 29. Januar, 7.57 Uhr: Deutsche Schule in Peking bleibt wegen Coronavirus geschlossen

Wegen des Ausbruchs der Lungenkrankheit in China bleibt die deutsche Botschaftsschule in Peking vorerst geschlossen. Nach den gerade laufenden Ferien zum chinesischen Neujahrsfest sei "von einer Schließung bis mindestens 17. Februar auszugehen", hieß es am Mittwoch in einer Mitteilung an die Eltern. Betroffen sind rund 530 Schüler und 200 Kinder im Kindergarten.

Mitglieder eines Ärzteteams bereiten sich auf eine Reise vor.
Mitglieder eines Ärzteteams bereiten sich auf eine Reise vor.

Update, 29. Januar, 7.55 Uhr: Forschern gelingt wichtiger Durchbruch in Sachen Coronavirus

Forschern ist im Kampf gegen das Coronavirus ein wichtiger Durchbruch gelungen. Im Labor wurde das tödliche Virus nachgezüchtet. Damit soll nun an einem Gegenmittel gearbeitet werden können.

Update, 28. Januar, 21.41 Uhr: Drei neue Infizierte in Bayern

In Bayern gibt es drei neue Infizierte. Sie arbeiten alle bei derselben Firma wie der erste Betroffene. Alle Infos dazu >> hier.

Update, 28. Januar, 20.10 Uhr: Mehrere Deutsche in Wuhan

Rund 90 Deutsche stecken in der chinesischen Millionenstadt Wuhan fest. Darunter ist auch die Lehrerin Sarah Heintze aus Koblenz. Die 32-Jährige, die seit sieben Jahren in Wuhan lebt, wurde in der Nacht wie andere von einer Email des Auswärtigen Amtes überrascht, wonach eine Rückhol-Aktion für deutsche Staatsbürger geplant sei.

Angst habe sie aber nicht. Die Straßen seien menschenleer. Sie kenne auch niemanden, der sich angesteckt habe. "Alle Freunde sind brav zu Hause." Sie will sich nicht verrückt machen lassen. Die ganze Geschichte gibt es >> hier.

Update, 28. Januar, 19.40 Uhr: Vierter Coronavirus-Fall in Frankreich

Behörden haben einen vierten an dem Coronavirus erkrankten Menschen in Frankreich bestätigt. Bei dem Patienten handele es sich um einen älteren chinesischen Touristen, sagte der Generaldirektor des französischen Gesundheitsministeriums, Jérôme Salomon, am Dienstag bei einer Pressekonferenz.

Der Mann befinde sich in einem kritischen Zustand und werde auf einer Intensivstation in einem Pariser Krankenhaus behandelt. Der Tourist stammt Salomon zufolge aus der schwer betroffenen zentralchinesischen Provinz Hubei, in der auch Wuhan liegt.

Update, 28. Januar, 17.50 Uhr: VW und Lenze schränken Dienstreisen nach China ein

Der Autokonzern Volkswagen hat wegen des neuartigen Coronavirus seine Dienstreisen nach China eingeschränkt. "Das Volkswagen Gesundheitswesen beobachtet die Entwicklung aufmerksam und empfiehlt vorsorglich, Dienstreisen nach China nur anzutreten, wenn sie zwingend erforderlich sind", teilte ein VW-Sprecher am Dienstag auf Anfrage mit.

"Beschäftigten, die bereits in China im Einsatz sind, und ihren Familien wird empfohlen, besonders sorgsam auf Hygiene- und Verhaltensregeln zu achten." So sollen die Mitarbeiter zum Beispiel regelmäßig die Hände desinfizieren und bei ersten Anzeichen einer Erkrankung umgehend einen Arzt aufsuchen.

Auch der Hersteller für Antriebstechnik Lenze riet seinen weltweit 4000 Mitarbeitern bis auf Weiteres von Dienstreisen nach China ab. Die Beschäftigten seien umfassend für die Thematik sensibilisiert worden, sagte eine Sprecherin des Unternehmens mit Sitz in Aerzen bei Hameln. Mit den Kollegen in China bestehe ein enger Austausch.

Update, 28. Januar, 17.08 Uhr: Auch Taiwan meldet Coronavirus-Übertragung im eigenen Land

Die Gesundheitsbehörden in Taiwan haben einen ersten Fall einer Ansteckung mit dem neuartigen Coronavirus innerhalb des eigenen Landes gemeldet. Ein um die 50 Jahre alter Mann habe sich bei seiner Frau angesteckt, nachdem diese von einer Reise in die zentralchinesische Stadt Wuhan zurückgekehrt sei, teilte die zuständige Behörde CECC am Dienstag mit.

Die Frau war demnach wenige Tage nach ihrer Rückkehr mit Fieber in ein Krankenhaus eingewiesen worden. Bislang hat Taiwan acht Fälle des Virus gemeldet.

Passagiere tragen Mundschutz in einer U-Bahn-Station in Taiwan.
Passagiere tragen Mundschutz in einer U-Bahn-Station in Taiwan.

Update, 28. Januar, 15.08 Uhr: Drei China-Gäste bei Webasto, kein weiterer Coronavirus-Fall

Bei dem oberbayerischen Autozulieferer Webasto, bei dem ein Mitarbeiter an dem Coronavirus erkrankt ist, sind derzeit keine Kollegen aus China mehr zu Gast. Der 33-Jährige hatte gemeinsam mit drei chinesischen Gästen und weiteren Kollegen an einer Schulung am Standort in Gauting-Stockdorf teilgenommen. Alle drei Gäste seien am 23. Januar nach China zurückgereist, sagte eine Unternehmenssprecherin am Dienstag. Eine chinesische Kollegin erkrankte dann an dem Virus. Von den beiden anderen chinesischen Mitarbeitern seien bisher keine Krankheitssymptome bekannt, sagte die Sprecherin.

Update, 28. Januar, 14.45 Uhr: Diese Maßnahmen ergreift Metro in Wuhan, um die Coronavirus-Ausbreitung zu verhindern

Der Handelskonzern Metro hat in seinen vier Großmärkten in der abgeriegelten chinesischen Metropole Wuhan Maßnahmen zum Schutz von Mitarbeitern und Kunden vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus ergriffen. In allen vier Märkten seien Körpertemperatur-Kontrollpunkte eingerichtet worden, berichtete der Handelsriese am Dienstag. Für die Mitarbeiter seien Schutzartikel bereitgestellt worden. Außerdem sei die Häufigkeit der Reinigung und Desinfektion in allen Bereichen der Märkte erhöht worden. Bisher habe es unter den Mitarbeitern noch keine Infektionen gegeben, sagte eine Metro-Sprecherin.

Update, 28. Januar, 14.00 Uhr: Verdachtsfälle in Heidelberg

An der Uniklinik Heidelberg sind mehrere Menschen, die aus den betroffenen Regionen Chinas zurückgekommen sind, auf das Coronavirus getestet worden. Die Ergebnisse werden noch im Laufe des Tages erwartet, sagte eine Kliniksprecherin am Dienstag.

Update, 28. Januar, 13.44 Uhr: Bayrische Unternehmen reagieren mit Dienstreisenverzicht auf Coronavirus-Fall.

Wegen des Coronavirus treten bayerische Unternehmen bei Dienstreisen nach China auf die Bremse. BMW, Audi, und Siemens erklärten am Dienstag auf Nachfragen, dass nur noch zwingend notwendige Dienstreisen nach China angetreten werden. Die Allianz hat Geschäftsreisen aus Singapur, dem Sitz ihrer Holding für Asien und den Pazifikraum, nach China vorübergehend gestoppt. Zudem bittet der Konzern alle seine Mitarbeiter, Reisen nach China nach Möglichkeit auszusetzen.

Update, 28. Januar, 12.54 Uhr: Bundeswehr plant Rückholaktion für Deutsche, die wegen Coronavirus in Wuhan festsitzen.

90 Deutsche sitzen in der chinesischen Stadt Wuhan fest. Die Bundeswehr plant eine Rückholaktion. Die Maschine könnte schon am morgigen Mittwoch in China landen. Mehr Infos >>> hier.

Update, 28. Januar, 12.11 Uhr: Coronavirus lässt Buchungszahlen bei Lufthansa sinken

Die Furcht vor dem Coronavirus lässt die Buchungszahlen bei der Lufthansa etwas sinken. "Wir verzeichnen ein leicht zurückgehendes Buchungsverhalten bei Flügen von und nach China", sagte ein Sprecher der Lufthansa am Dienstag in Frankfurt. Genaue Zahlen wurden zunächst nicht genannt. Der Rückgang sei nachvollziehbar, etwa weil Firmen ihre Mitarbeitereisen absagten oder weil Pauschalreisen gestrichen würden, hieß es.

Update, 28. Januar, 12.10 Uhr: Chinesisches Frühlingsfest in Duisburg wegen Coronavirus abgesagt

Aus Solidarität mit den Menschen in China ist in Duisburg das chinesische Frühlingsfest abgesagt worden. Duisburg ist die Partnerstadt von Wuhan, wo zurzeit der neuartige Coronavirus grassiert.

Update, 28. Januar, 10.42 Uhr: Am Coronavirus erkrankter Mann ist 33 Jahre alt

Der am Coronavirus erkrankte Mann ist 33 Jahre alt. "Es geht ihm recht gut, gestern Vormittag hat er noch gearbeitet", sagte der Präsident des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit, Andreas Zapf, am Dienstag in München. Der Mann habe an einer Schulung seiner Firma Webasto teilgenommen, an der auch eine Kollegin aus dem Werk des Unternehmens in Shanghai teilgenommen habe. Die Frau habe vor ihrer Reise nach Deutschland Besuch von ihren Eltern gehabt, die aus der besonders betroffenen Region Wuhan stammen. Sie sei am 23. Januar wieder zurückgeflogen und habe sich auf dem Heimweg krank gefühlt.

Update, 28. Januar 9.58 Uhr: Verdacht auf Coronavirus in Köln hat sich nicht erhärtet

Zur Abwechslung mal positive Coronavirus-Nachrichten. Zwei Verdachtsfälle in Kölner Kliniken haben sich nicht bestätigt. Bei beiden Personen konnte Entwarnung gegeben werden.

Update, 28. Januar 9.54 Uhr: Jetzt ist klar, wir Starnberger an Coronavirus erkranken konnte

Mittlerweile ist klar, wie der Mann aus Starnberg am Coronavirus erkranken konnte. Der erste bestätigte Coronavirus-Patient in Deutschland hat sich bei einem chinesischen Gast seiner Firma angesteckt. Die Frau aus China sei zu einer Fortbildung bei der Firma Webasto im Landkreis Starnberg in Oberbayern gewesen, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Dienstag aus Kreisen der Gesundheitsbehörden.

Das Unternehmen Webasto. Hier steckte ein chinesicher Gast einen Angestellten mit dem Coronavirus an.
Das Unternehmen Webasto. Hier steckte ein chinesicher Gast einen Angestellten mit dem Coronavirus an.

Update, 28. Januar, 8.34 Uhr: Bundesgesundheitsminister sieht Deutschland gut für Coronavirus gewappnet

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sieht auch nach dem Bekanntwerden des ersten Coronavirus-Falls Deutschland gut gerüstet. Der Fall in Bayern zeige, dass man gut vorbereitet sei, erklärte der CDU-Politiker am Dienstag. "Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland durch die neue Atemwegserkrankung aus China bleibt nach Einschätzung des RKI (Robert Koch-Instituts) weiterhin gering." Es sei zu erwarten gewesen, dass das Virus auch Deutschland erreiche.

Update, 28. Januar, 7.48 Uhr: Coronavirus: Behörden in China raten den Chinesen, Auslandsreisen zu verschieben

Aus Angst vor einer globalen Verbreitung des neuartigen Virus hinter dem Ausbruch der Lungenkrankheit in China haben die Behörden allen Chinesen geraten, geplante Auslandsreisen möglichst zu verschieben. Um die Bewegung von Personen über die Grenze zu verringern und damit die Epidemie mit dem Coronavirus einzudämmen, sollten Staatsbürger, die ins Ausland wollten, "den Zeitpunkt der Reise mit Vernunft wählen", zitierte die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Dienstag die nationale Verwaltung für Ein- und Ausreisen. "Wenn keine besondere Notwendigkeit besteht, wird empfohlen, den Zeitpunkt der Reise zu verschieben."

Update, 28. Januar, 7.08 Uhr: Japaner werden wegen Coronavirus aus Wuhan ausgeflogen

Japan holt Landsleute aus der abgeriegelten chinesischen Stadt Wuhan, wo sich das neuartige Coronavirus nach seinem Ausbruch besonders stark ausgebreitet hat. Ein erster Charterflug werde Dienstagnacht (Ortszeit) aufbrechen, sagte Außenminister Toshimitsu Motegi nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo. Die Maschine werde rund 200 Menschen nach Tokio zurückbringen. Weitere Flüge seien geplant, da rund 650 Japaner aus Wuhan in ihre Heimat zurück wollten. Bis Ende vergangener Woche lebten 710 Japaner in der schwer betroffenen Provinz Hubei, deren Hauptstadt Wuhan ist. Die Chartermaschine wird den Angaben zufolge auch Masken und Schutzkleidung nach Wuhan bringen.

Die japanische Regierung stuft den Erreger als "designierte Infektionskrankheit" ein, womit der Staat rechtlich die Möglichkeit zur zwangsweisen Einlieferung von Betroffenen in Krankenhäuser erhält. In Japan wurden bisher vier Fälle der neuen Lungenkrankheit bestätigt

Update, 28. Januar, 6.41 Uhr: Coronavirus hat nun auch Deutschland erreicht

Das Coronavirus hat nun auch die Bundesrepublik Deutschland erreicht. Bei einem Mann aus dem Landkreis Starnberg in Bayern wurde der neue Erreger festgestellt. Weitere Infos >>> hier

Ein Mundschutz ist in einem Besprechungszimmer der Task-Force Infektiologie am Flughafen München zu sehen
Ein Mundschutz ist in einem Besprechungszimmer der Task-Force Infektiologie am Flughafen München zu sehen

Update, 27. Januar, 16.42 Uhr: Kann das Coronavirus 65 Millionen Menschen töten?

Gesundheitsexperten sollen bereits vor drei Monaten vor einer drohenden Coronavirus-Pandemie gewarnt haben. Ihre Simulation der Ausbreitung des Virus' zeigte, dass durch das Virus 65 Millionen Menschen getötet werden könnten. Mehr dazu >> hier.

Update, 27. Januar, 15.01 Uhr: Land Brandenburg auf Verbreitung des Coronavirus vorbereitet

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) sieht das Land Brandenburg mit Blick auf die weltweite Verbreitung des neuartigen Coronavirus (2019-nCoV) für den "Ernstfall" vorbereitet. Die Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg verfüge mit dem Institut für Virologie und der Sonderisolierstation für hochansteckende Infektionserkrankungen an der Berliner Charité über sehr gute Versorgungsmöglichkeiten, erklärte die Ministerin am Montag in Potsdam.

Update, 27. Januar, 14.00 Uhr: Unbestätigter Coronavirus-Verdacht in Bayern

In Bayern hat es nach Angaben des Gesundheitsministeriums bislang einen Coronavirus-Verdachtsfall gegeben. "Dieser Verdacht ist bereits in der vergangenen Woche ausgeräumt worden - der Befund war negativ", sagte ein Sprecher am Montag. Der Fall sei der am bayerischen Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) angesiedelten "Task Force Infektiologie" bekannt geworden. Die Person hatte sich nach Ministeriumsangaben zuvor in der von dem Virus besonders schwer betroffenen Metropole Wuhan in Zentralchina aufgehalten und wies Symptome einer Atemwegserkrankung auf.

Update, 27. Januar, 13.57 Uhr: Coronavirus: Radrundfahrt Tour of Hainan abgesagt

Jetzt trifft das Coronavirus auch den Sportbereich. Die Radrundfahrt Tour of Hainan ist wegen der weiter steigenden Fallzahlen der neuen Lungenkrankheit in China abgesagt worden. Das bestätigte der Radsport-Weltverband UCI am Montag. Das Rennen, das zwischen dem 23. Februar und 1. März ausgetragen werden sollte, wird eventuell zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt.

Update, 27. Januar, 9.42 Uhr: Coronavirus mit Einfluss auf den DAX

Wer hätte das gedacht? Tatsächlich beeinflusst das Coronavirus auch die deutsche Wirtschaft. Die Sorgen über die weitere Verbreitung des Coronavirus haben die Kurse am deutschen Aktienmarkt nach unten gedrückt. Der deutsche Leitindex sackte am Montag um 1,44 Prozent auf 13 381,62 Punkte ab und entfernte sich damit wieder von der jüngst erreichten Rekordmarke von 13 640 Punkten. Am Freitag hatte am Markt noch Zuversicht geherrscht.

Update, 27. Januar, 7.15 Uhr: Zahl der Toten durch das Coronavirus in China gestiegen

Die Zahl der Toten durch die neuartige Lungenkrankheit in China ist bis Montag um 24 auf 80 gestiegen. Innerhalb eines Tages kletterte die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Coronavirus in der Volksrepublik um mehr als 700 auf 2744, wie das Staatsfernsehen unter Berufung auf die Behörden berichtete. Mit den rund 40 Fällen weltweit sind damit fast 2800 Fälle bestätigt.

Die Zahl der Infizierten in China kann noch weiter stark steigen, da es nach diesen Angaben rund 5800 Verdachtsfälle gibt, wo die Diagnose noch nicht abgeschlossen ist. In Hongkong, Taiwan und Macao gibt es zudem 17 bestätigte Erkrankungen. Von den Patienten in China sind 461 schwer erkrankt. Allein in der besonders schwer betroffenen Provinz Hubei, wo der Erreger vermutlich erstmals vom Tier auf den Menschen übersprang, ist der Zustand von 69 Erkrankten kritisch.

Im Kampf gegen eine weitere Ausbreitung der Lungenkrankheit hat China drastische Maßnahmen ergriffen. Die Regierung in Peking kündigte nun auch an, dass die Ferien über das laufende Neujahrsfest bis einschließlich Sonntag verlängert werden. Das Virus ist inzwischen in fast jeder Provinz oder Region des Landes aufgetaucht.

Update, 26. Januar, 22.22 Uhr: Neue Fälle in Nordamerika

In Nordamerika haben die Behörden am Wochenende weitere Fälle des Coronavirus' bestätigt. In den Vereinigten Staaten gab es laut der US-Gesundheitsbehörde CDC in Washington bis Sonntagnachmittag (Ortszeit) fünf Erkrankte. Am Sonntag wurden zwei neue Fälle in Kalifornien und einer in Arizona bestätigt. Bei einem davon hatte das Gesundheitsamt in Orange County bei Los Angeles bestätigt, dass die Person zuvor von einer Reise nach Wuhan in China zurückgekehrt war.

Zuvor waren bereits zwei weitere Fälle bekannt geworden: eine Frau in den Sechzigern in Chicago und ein Mann in den Dreißigern in Washington State an der Westküste im Norden des Landes.

Update, 26. Januar, 22.12 Uhr: Verdachtsfälle auch in Frankfurt

In Frankfurt gibt es ebenfalls mehrere Verdachtsfälle, eine genaue Diagnose steht aber noch aus. Mehr dazu >> hier.

Update, 26. Januar, 20.50 Uhr: Krankenschwester behauptet, es gäbe viel mehr Infizierte

Auf einem auf Twitter verbreitetem Video berichtet eine Krankenschwester aus der Krisen-Region Wuhan, dass es mittlerweile mehr als 90.000 Menschen in China geben würde, die sich mit dem Coronavirus angesteckt hätten. Offiziell ist aber nur von 2000 Menschen die Rede. Alle Infos dazu >> hier.

Update, 26. Januar, 16.03 Uhr: Behandlungserfolge im Kampf gegen Coronavirus

Bei der Behandlung von Patienten mit dem neuen Coronavirus haben chinesische Ärzte erste Erfolge gemeldet. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag berichtete, habe sich der Zustand von elf infizierten medizinischen Kräften verbessert. Die klinischen Symptome seien unter Kontrolle gebracht worden. Das Fieber und andere Beschwerden seien zurückgegangen. Zudem seien Testergebnisse für das Virus danach negativ gewesen. Details über die Art der Behandlung im Xiehe-Krankenhaus der schwer betroffenen Metropole Wuhan in Zentralchina wurden nicht berichtet.

Ein Mitarbeiter des Shanghai Sixth People's Krankenhauses, der Schutzkleidung und einen Mundschutz trägt, empfängt einen Fieberpatienten
Ein Mitarbeiter des Shanghai Sixth People's Krankenhauses, der Schutzkleidung und einen Mundschutz trägt, empfängt einen Fieberpatienten

Update, 26. Januar, 15.43 Uhr: Zahl der Infektionen könnte steigen

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuen Virus hinter der Lungenkrankheit in China könnte in der schwer betroffenen Metropole Wuhan noch um Tausend steigen. Wie der Bürgermeister Zhou Xianwang am Sonntag berichtete, gebe es noch 2700 Verdachts- und Fieberfälle, die jetzt getestet würden.

Die Diagnose brauche noch Zeit. Aber nach den bisherigen Erfahrungen könnte es einen Anstieg in dieser Größenordnung geben, sagte Zhou Xianwang. Bisher sind rund 2000 Infektionen in China nachgewiesen, die große Mehrheit davon in Wuhan. Die Zahl der Toten stieg auf 56.

Update, 26. Januar, 14.42 Uhr: Entwarnung in Berlin

In einer Berliner Klinik gab es einen ersten Coronavirus-Verdacht. Der konnte sich zum Glück nicht bestätigen. Mehr dazu im >> Artikel.

Update, 26. Januar, 10.40 Uhr: China verschiebt Winterspiele

Wegen des Ausbruchs des neuen Coronavirus hat China seine nationalen Winterspiele verschoben. Das teilte das Organisationskomitee nach Angaben der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua am Sonntag mit.

Die Wettkämpfe sollten eigentlich vom 16. bis 26. Februar in der Inneren Mongolei stattfinden und eine wichtige Vorbereitung für die Olympischen Winterspiele 2022 in Peking sein.

Ebenfalls verschoben wird der Fußball-Supercup zwischen dem Meister und Pokalsieger, der eigentlich für den 5. Februar in Suzhou terminiert war. Ein neuer Termin steht noch nicht fest.

Update, 26. Januar, 9.45 Uhr: Immer mehr Tote und Neuinfektionen, Disneyland Hongkong geschlossen

Trotz drastischer Gegenmaßnahmen nach dem Ausbruch der neuen Lungenkrankheit gibt es immer mehr Todesfälle in China. Die Zahl der bestätigten Todesopfer stieg inzwischen auf 56, wie die Nationale Gesundheitsbehörde des Landes am Sonntag mitteilte. Demnach haben sich 1975 Menschen in China mit dem Coronavirus angesteckt, der die neuartige Lungenkrankheit auslöst.

Aus weitere Maßnahme gegen die rasante Ausbreitung des Virus' wurden die Disneyland-Ableger in Hongkong und Shanghai geschlossen.

Das Disneyland Hongkong (Foto) und Shanghai wurde geschlossen.
Das Disneyland Hongkong (Foto) und Shanghai wurde geschlossen.

Update, 25. Januar, 20.55 Uhr: China will Maßnahmen gegen das Coronavirus verschärfen

Trotz drastischer Gegenmaßnahmen breitet sich die neue Lungenkrankheit weiter stark aus: In China stieg die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus binnen eines Tages sprunghaft um mehr als 400 Fälle auf 1372. Das Staatsfernsehen gab die Zahl der Toten am Samstagabend mit 41 an, davon 39 in der schwer betroffenen Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan. Die Regierung ordnete landesweit Kontrollen und Hygienemaßnahmen im Transportwesen an. An Flughäfen, Bahnhöfen, Busstationen und Passagierhäfen sollen Fiebermessgeräte installiert werden. Auch müssten Vorkehrungen getroffen werden, wie Infizierte isoliert oder Verdachtsfälle beobachtet werden könnten. Am Samstag stand an vielen Verkehrsknotenpunkten schon Personal, das mit Hand-Messgeräten die Temperatur von Reisenden maß.

Update, 25. Januar, 18.43 Uhr: Keine schweren Coronavirus-Verläufe in Frankreich

Die drei in Frankreich mit dem neuen Coronavirus infizierten Patienten sind offenbar nicht schwer erkrankt. Dem Paar, das im Pariser Krankenhaus Bichat wegen der Lungenkrankheit behandelt werde, gehe es gut, erklärten Ärzte am Samstag bei einer Pressekonferenz. Einer von ihnen habe noch etwas Fieber. Der 31-jährige Mann und seine 30 Jahre alte Frau waren demnach am 18. Januar von einem Aufenthalt in Wuhan in Frankreich angekommen.

Auch dem dritten Patienten in Frankreich, der in einer Klinik in Bordeaux behandelt wird, gehe es soweit gut, sagte der Bürgermeister der südwestfranzösischen Stadt, Nicolas Florian, am Samstag. Der 48-jährige Franzose chinesischer Herkunft sei im Weingeschäft tätig und reise zwischen Frankreich und China hin und her, präzisierte der Politiker.

Update, 25. Januar, 17.54 Uhr: Zahl der in China bestätigten Infektionen auf 1372 gestiegen

Die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem neuartigen Coronavirus in China ist auf 1372 gestiegen. Das Staatsfernsehen gab die Zahl der Toten am Samstagabend Ortszeit unverändert mit 41 an, davon 39 in der schwer betroffenen Provinz Hubei mit der Metropole Wuhan.

Update, 25. Januar, 17.02 Uhr: Verdacht auf Coronavirus in Deutschland stellt sich als Irrtum heraus

In Niedersachsen hat sich Verdacht auf das Coronavirus nicht bestätigt. Einem Bericht der Peiner Allgemeinen Zeitung (PAZ) zufolge war ein Mann von einer China-Reise mit einem Infekt samt Fieber heimgekehrt. Das Gesundheitsamt wurde eingeschaltet. Per Laborprobe wurden bei ihm Influenza-A-Viren nachgewiesen.

Update, 25. Januar, 15.52 Uhr: Japan bestätigt dritten Coronavirus-Fall

In Japan wurde der dritte Fall der neuen Lungenkrankheit aus China bestätigt. Es soll sich dabei um eine Frau in den 30ern handelt, die in der chinesischen Metropole Wuhan lebt.

Update, 25. Januar, 15.28 Uhr: Coronavirus: Bayrische Behörden sehen von Verschärfung der Schutzmaßnahmen ab

In Bayern ist nicht geplant, etwas an den Coronavirus-Vorkehrungen zu ändern. An den Flughäfen gäbe es entsprechende Alarmpläne. Sämtliche Gesundheitsämter im Freistaat seien informiert und gebeten worden, die Ärzteschaft in Kreisen, Städten und Gemeinden einzuweisen.

Update, 25. Januar, 14.50 Uhr: Beispiel Hamburg: Wie hat man sich in Deutschland für das Coronavirus gewappnet?

Kommt das Coronavirus nach Deutschland und wie sieht man sich hierzulande für den Umgang mit der Krankheit aufgestellt? In Hamburg sieht man sich gut gewappnet. Es gebe am Hafen- und Flughafenärztlichen Dienst eine passende Überwachung. Außerdem sei dank einer Vielzahl von medizinischen Einrichtungen eine stationäre Versorgung sichergestellt.

Ein französisches Krankenhaus. Hier befinden sich am Coronavirus erkrankte Patienten in Quarantäne.
Ein französisches Krankenhaus. Hier befinden sich am Coronavirus erkrankte Patienten in Quarantäne.

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