Coronavirus: Neuer Verdachtsfall in Berlin, Probe auf dem Weg in die Charité!

Berlin - Noch am Sonntag gab es Entwarnung, nun besteht bei einer Patientin erneut der Verdacht auf eine mögliche Erkrankung mit dem Coronavirus.

In Berlin gibt es einen neuen Verdachtsfall auf eine mögliche Erkrankung mit dem Coronavirus. (Symbolbild)
In Berlin gibt es einen neuen Verdachtsfall auf eine mögliche Erkrankung mit dem Coronavirus. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Auf einer Pressekonferenz Berliner Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) von einem "ernstzunehmenden begründeten Verdachtsfall".

Demnach handelt es sich um eine Frau aus Charlottenburg-Wilmersdorf. Sie soll sich in dem chinesischen Gebiet aufgehalten haben. Um welches Gebiet es sich handelt, war zunächst nicht bekannt.

Die Frau zeige entsprechende Symptome, hieß es weiter. Eine Probe sei auf dem Weg in die Berliner Charité.

Schon am Wochenende hatte es in Berlin einen Verdachtsfall gegeben, der sich allerdings nicht bestätigte. Dennoch hat das Coronavirus mittlerweile auch Deutschland erreicht.

Die bayerischen Gesundheitsbehörden bestätigten am Dienstag einen ersten Fall: Ein 33 Jahre alter Mann aus dem Landkreis Landsberg am Lech hat sich in seiner Firma in einem Vorort von München infiziert.

Kalayci sieht die Hauptstadt gut vorbereitet. "Berlin verfügt mit dem Institut für Virologie und der Sonderisolierstation an der Charité über eine sehr gute Ausstattung", erklärte sie am Wochenende. Trotz des laut Einschätzung des Robert Koch-Instituts geringen Risikos für Deutschland "müssen wir leider auch auf einzelne Einreisefälle in Berlin eingestellt sein".

Eine Laborantin sortiert im Institut für Virologie an der Charite Berlin Mitte, in dem Untersuchungen zum Coronavirus laufen, Proben.
Eine Laborantin sortiert im Institut für Virologie an der Charite Berlin Mitte, in dem Untersuchungen zum Coronavirus laufen, Proben.  © Christophe Gateau/dpa

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