Verdacht auf Coronavirus an Bord von Lufthansa-Maschine

Frankfurt am Main - An Bord einer Lufthansa-Maschine hat es einen Corona-Verdachtsfall gegeben.

Der Vorfall ereignete sich an Bord eines A340 der Lufthansa (Symbolbild).
Der Vorfall ereignete sich an Bord eines A340 der Lufthansa (Symbolbild).  © 123rf/tupungato

An dem am Mittwochmorgen in Nanjing gelandeten Flug LH780 aus Frankfurt hatte auch ein Mann teilgenommen, der von den chinesischen Behörden als Risikofall eingestuft wurde, bestätigte das Unternehmen in Frankfurt.

Der Chinese soll gehustet haben und zwei Wochen zuvor in der Stadt Wuhan gewesen sein, in der das neuartige Coronavirus zuerst bemerkt worden war. Ob er tatsächlich infiziert ist, blieb zunächst unklar. Zuvor hatte die Website "Aerotelegraph" berichtet.

Die Passagiere, die jeweils drei Reihen vor und hinter dem Mann saßen, seien von den chinesischen Behörden ebenso untersucht worden wie die Crew des Airbus A 340, sagte der Lufthansa-Sprecher.

Flugbegleiter und Piloten seien dann umgehend in die nächste Maschine nach Frankfurt umgestiegen. Der Rückflug LH781 sollte am Mittwochabend in Frankfurt landen.

Die deutschen Behörden seien über das Vorgehen informiert worden, erklärte die Fluggesellschaft.

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Fotomontage: Aktuell befindet sich auch in den Wiesbadener Helios-Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken ein Patient mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion.
Fotomontage: Aktuell befindet sich auch in den Wiesbadener Helios-Dr.-Horst-Schmidt-Kliniken ein Patient mit Verdacht auf eine Coronavirus-Infektion.  © Montage: DPA/Dorothee Barth, Andreas Arnold