16-Jährigem Gesicht aufgeschnitten: Das war der Grund

Ein jugendlicher Syrer griff am Mittwoch einen 16-Jährigen an einer Straßenbahnstation an. (Symbolbild)
Ein jugendlicher Syrer griff am Mittwoch einen 16-Jährigen an einer Straßenbahnstation an. (Symbolbild)  © dpa/123RF

Cottbus - Am Mittwoch kam es erneut an einem Cottbuser Einkaufszentrum zu einem Messerangriff. Diesmal wurde ein 16-Jähriger im Gesicht verletzt, doch erst wenige Tage zuvor wurde ein Ehepaar Opfer einer ähnlichen Attacke (TAG24 berichtete).

Nach ersten Angaben der Polizei sollen zwei syrische Flüchtlinge im Alter von 15 und 16 Jahren den Jugendlichen bedroht und mit dem Messer verletzt haben (TAG24 berichtete).

Laut Informationen der B.Z. erlitt das Opfer neben einem Schnitt an der Hand und einer Stichverletzung am rechten Bein, einen tiefen Schnitt in der linken Wange, der vom Ohr bis zum Kinn gereicht haben soll.

Doch wie konnte es dazu kommen? Wie die Zeitung schreibt, gingen alle Jugendlichen auf dieselbe Schule. Dort soll einer der Angreifer bereits dafür bekannt sein Mädchen respektlos zu behandeln.

Auf eine Mitschülerin soll es der Syrer besonders abgesehen: Er belästige sie sexuell, griff sie körperlich an, nahm ihr das Handy weg und drohte ihr mit dem Tode. Von der Schule soll er deswegen bereits suspendiert worden sein.

Als sich am Mittwochnachmittag Freunde des attackierten Mädchens vor einem Einkaufszentrum an einer Straßenbahnhaltestelle trafen, stießen sie auf die beiden Flüchtlinge.

Zuerst soll es zu einer verbalen Auseinandersetzungen gekommen sein, die dann in einer Rangelei endete. Der 16-Jährige soll dann zuerst gegen eine stehende Straßenbahn gedrückt worden sein und dann zog sein Mitschüler das Messer.

Das Opfer konnte sich blutüberströmt ins Einkaufszentrum retten und brach dort zusammen. Ein Sicherheitsmitarbeiter alamierte die Rettungskräfte und leistete bei dem Teenie Erste Hilfe.

Die Polizei konnte die beiden Verdächtigen dann am Donnerstag festnehmen und einem Richter vorstellen. Der ordnenete für die beiden Angreifer Untersuchungshaft an (TAG24 berichtete).

Titelfoto: dpa/123RF


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