Dauer-Zoff unter Flüchtlingen: Polizei-Hundertschaft bleibt in Cottbus

Cottbus - Die nach den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen afghanischen und tschetschenischen Flüchtlingen in Cottbus eingesetzte Hundertschaft der Polizei soll in der Stadt weiterhin Präsenz zeigen und neuen Zoff präventiv vorbeugen.

Polizeibeamte besprechen sich vor der Tür des Flüchtlingsheimes.
Polizeibeamte besprechen sich vor der Tür des Flüchtlingsheimes.

Dieser Einsatz sowie die gemeinsamen Streifen von Polizei und Ordnungsamt sollten "auf absehbare Zeit" beibehalten werden, sagte Innenminister Karl-Heinz Schröter (63, SPD) am Donnerstag im Innenausschuss des Landtags.

Ziel dieser Maßnahme sei es, die Lage in der Stadt dauerhaft zu befrieden.

Am Dienstag vergangener Woche hatte es Angriffe unter den Männergruppen im Umfeld einer Flüchtlingsunterkunft und an anderen Stellen gegeben, wie TAG24 berichtete.

Mehrere Menschen wurden verletzt. Daraufhin wurde die Einsatzhundertschaft nach Cottbus beordert und tags darauf das Asylheim in der Hegelstraße durchsucht.

Am Rande des Stadtfestes war es am Wochenende auch immer wieder zu Schlägereien zwischen Syrern und Deutschen gekommen (TAG24 berichtete).

Polizisten der Hunderschaft sollen verstärkt in Cottbus Präsenz zeigen. (Bildmontage)
Polizisten der Hunderschaft sollen verstärkt in Cottbus Präsenz zeigen. (Bildmontage)  © DPA (Bildmontage)

Titelfoto: DPA (Bildmontage)


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0