Massenmörder-Bär: Warum seinetwegen 200 Schafe von der Klippe sprangen

Vom Täter fehlt jede Spur, deshalb an dieser Stelle ein Symbolbild.
Vom Täter fehlt jede Spur, deshalb an dieser Stelle ein Symbolbild.  © Alexander Heindl/ dpa

Pyrenäen (Frankreich) - Das war wohl ein Fehler: Nachdem die französische Regierung in den Pyrenäen mit der Wiederansiedelung von Braunbären begann, kam es nun zu diesem schrecklichen Vorfall.

Eines der Tiere brachte über zweihundert Schafe dazu in Todesangst von einer Klippe in den Tod zu springen, berichtet "The Guardian".

Die Schafe gehörten, dem Bericht nach, zu einem Schäfer aus der südfranzösischen Ortschaft Couflens. Zugetragen hat sich der Vorfall bereits Sonntag vor einer Woche.

Vermutlich verfiel die Schafsherde in Panik, nachdem der Braunbär nur eines der Schafe attackiert hatte.

Paradoxerweise stürzten die Tiere eine Felswand hinab, die entlang der spanisch-französischen Grenze verläuft. Das führte dazu, dass einige Tiere in Frankreich starben, andere in Spanien.

Da Bärenfell auf einem der Tiere gefunden wurde, haben sich die zuständigen Behörden den Vorfall nur mit einem Bären-Angriff erklären können.

Französische Bauern reagierten auf den Vorfall empört, da er so unnötig gewesen sei. Schließlich war es nicht nötig rund 30 Braunbären in den Pyrenäen anzusiedeln.

Vielleicht hätte man den Problembären besser dort gelassen, wo er ursprünglich herkam: Slowenien.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0