Vergewaltigungs-Vorwurf gegen Ronaldo: Staatsanwaltschaft trifft Entscheidung

Las Vegas - Cristiano Ronaldo von Juventus Turin, soll 2009 eine Frau in Las Vegas vergewaltigt haben. Was die Amerikanerin CR7 vorwarf, wies dieser stets vehement zurück.

Ronaldo war im Januar bereits vor Gericht. Damals ging es um kein unerhebliches Steuervergehen.
Ronaldo war im Januar bereits vor Gericht. Damals ging es um kein unerhebliches Steuervergehen.  © Manu Fernandez/AP/dpa

Die Saatsanwaltschaft des Clark County im US-Bundesstaat Nevada wird keine Klage gegen Superstar Cristiano Ronaldo erheben. Das gab Büro des Bezirksstaatsanwalts in Las Vegas am Montag-Abend bekannt.

"Basierend auf einer Überprüfung der gegebenen Informationen (...) können die Anschuldigungen gegen Cristiano Ronaldo bezüglich eines sexuellen Übergriffs nicht zweifelsfrei bewiesen werden", so die Stelle. Der Fall wird somit nicht weiter strafrechtlich verfolgt.

Das vermeintliche Opfer, Kathryn Mayorga, warf CR7 vor, sie 2009 in einem Hotel in Las Vegas vergewaltigt zu haben. Der damals 24-Jährige, der in diesem Jahr für 94 Millionen von Manchester United zu den Königlichen nach Madrid gewechselt war, hatte stets darauf hingewiesen, dass die Handlungen zwischen ihm und der Frau alle einvernehmlich waren.

Die Frau schilderte es so, dass der Fußballer und sie sich in einem Nachtclub in der Spiele-Hochburg kennengelernt haben und anschließend gemeinsam in sein Hotelzimmer gegangen waren. In der Hotel-Suite soll er sie dann vergewaltigt haben und sich anschließend mit der Ausrede "ich bin normalerweise ein Gentleman" entschuldigt haben, so die Klageschrift.

Ronaldo und sein Anwalt Peter Christiansen haben dies stets zurückgewiesen. Bleibt zu hoffen, dass der Fußballer nun etwas zur Ruhe kommt. Bereits letztes Jahr gab es Probleme mit der Justiz - zur WM 2018 erhielt CR7 wegen Steuerhinterziehung mit einer Bewährungsstrafe belegt.

Cristiano Ronaldo spielt seit letzten Sommer in Turin. Die Vorwürfe brachten die Aktien seines Klubs Juventus jedoch massiv in die Bredouille.
Cristiano Ronaldo spielt seit letzten Sommer in Turin. Die Vorwürfe brachten die Aktien seines Klubs Juventus jedoch massiv in die Bredouille.  © Marco Alpozzi/Lapresse via ZUMA Press/dpa

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