Zwickau bekommt ’nen Damm gegen die Flut

Sieht endlich grünes Licht für den Damm: Crossens Ortsvorsteher Stefan Kramer (70, CDU).
Sieht endlich grünes Licht für den Damm: Crossens Ortsvorsteher Stefan Kramer (70, CDU).

Von Frank Harnack

Crossen - Drei Jahre haben sie gebangt und gewartet. Jetzt zeichnet sich für die 1500 Bewohner von des Stadtteils Crossen endlich ein Lichtstreif am Horizont ab.

Die Planungen für den Hochwasserschutz am Schneppendorfer Bach sind einen entscheidenden Schritt vorangekommen. Der Finanzausschuss gab grünes Licht für Planungsleistungen für den Bau eines neuen Hochwasser-Schutzdamms.

"Der Schritt ist längst überfällig", kommentiert Crossens Ortsvorsteher Stefan Cramer (70, CDU) den Beschluss. Ein Ingenieurbüro wird jetzt mit den Planungen beauftragt und bekommt mehr als 100.000 Euro dafür.

Rückblende: Während des Hochwassers 2013 drohte in Crossen ein Dammbruch. "Wir liegen tief zum Pegel der Mulde", sagt Kramer. Steigt das Wasser in der Mulde, drückt es in den zufließenden Schneppendorfer Bach rein.

Dieser staut sich auf und bedroht Crossen. Damit dies beim nächsten Hochwasser nicht in einer Katastrophe endet, dafür soll der neue Damm sorgen.

"Wir sind bei Hochwasser immer gefährdet. Ohne Damm läuft der Kahn voll", sagt Kramer.

Der Schneppendorfer Bach in Crossen. Wenn die Mulde Hochwasser führt, wird er zur Gefahr für den Zwickauer Ortsteil.
Der Schneppendorfer Bach in Crossen. Wenn die Mulde Hochwasser führt, wird er zur Gefahr für den Zwickauer Ortsteil.
Vor drei Jahren wurde Crossen durch das Muldehochwasser und den sich zurückstauenden Schneppendorfer Bach bedroht.
Vor drei Jahren wurde Crossen durch das Muldehochwasser und den sich zurückstauenden Schneppendorfer Bach bedroht.

Fotos: propicture/Ralph Köhler (2), Peter Zschage (1)


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