Mann tötet Neffen (†30) mit Kettensäge, doch seine Erklärung verwirrt alle

Culaba (Philippinen) - Ein Saufgelage auf den Philippinen endete am Sonntag wortwörtlich in einem Kettensägenmassaker! Roger P. (48) ging in Culaba plötzlich auf seinen Neffen Eduardo R. (†30) los und verstümmelte ihn auf grausame Weise mit seiner Kettensäge, berichtet der "Manila Bulletin".

Das Opfer, Eduardo R. (†30), wurde schrecklich entstellt.
Das Opfer, Eduardo R. (†30), wurde schrecklich entstellt.  © Twitter/Screenshot/@manilabulletin

Aufgrund der Erklärung des mutmaßlichen Mörders stehen jetzt alle Beteiligten vor einem großen Rätsel. Der 48-Jährige behauptet, dass er sich an die Tat nicht erinnern könne, stattdessen von seinem Job geträumt habe - der Bauarbeiter ist unter anderem für das Fällen von Kokosnussbäumen verantwortlich.

War Roger P. also "nur" schlafgewandelt und nicht bei Sinnen, als er die grausame Tat beging?

Edgardo Cañete, der bei dem Besäufnis, das am Sonntagmorgen um 8 Uhr begann, mit mehreren Arbeitskollegen dabei war, wurde Zeuge der Tat. Nach mehreren Stunden des Trinkens waren die Kollegen zunächst eingeschlafen.

Gegen 13 Uhr weckte Edgardo Cañete das Geräusch der Kettensäge. Dann sah er den Verdächtigen, der mit dem Gerät zum schlafenden Opfer ging und es, ohne zu zögern, verstümmelte, berichtet der "Manila Bulletin" weiter.

Polizeichef Isidoro Ancero Jr. äußerte sich ebenfalls zu dem mysteriösen Fall

Eduardo R. (†30) hatte keine Chance.
Eduardo R. (†30) hatte keine Chance.  © Twitter/Screenshot/@manilabulletin

Cañete weckte die anderen Saufkumpanen, indem er laut losbrüllte, sprang dann selbst aus dem Fenster des Hauses. Laut des Zeugen waren die Augen des mutmaßlichen Täters tatsächlich geschlossen. Zumindest ein Indiz dafür, dass der verheiratete Mann vielleicht wirklich schlief oder sich zumindest in einer Art Trance befand.

Der Polizeichef von Culaba, Isidoro Ancero Jr., äußerte sich ebenfalls zu dem Fall. Auch ihm sagte Roger P. demnach, dass er sich der Tat nicht bewusst gewesen wäre, als er den 30-Jährigen, der verheiratet war, so grauenvoll tötete. Die Hand und der Nacken des Opfers wurden schwer verstümmelt.

Sogar mehrere Stunden nach der Tat, soll Roger P. verwirrt gewesen sein, auch von der Übergabe an die Polizei kaum etwas mitbekommen haben.

Zunächst wird gegen den Verdächtigen, der vorübergehend auf der städtischen Polizeiwache in Culaba inhaftiert ist, eine Mordanklage vorbereitet.

Ob ihn seine Erklärung am Ende rettet, ist derzeit vollkommen offen. Verwirrt hat er mit ihr zunächst jedenfalls erstmal alle.

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