Jumbo Schreiner sucht neue Curry-Soße: Doch dann wird es ernst!

Schwabmünchen - Das Bayerische Rote Kreuz hat eine Challenge der besonderen Art ausgerichtet. In der Jury saß TV-Moderator Jumbo Schreiner. Und wenn der in der Nähe ist, kann es nur ums Essen gehen.

Experte im Essen: TV-Moderator Jumbo Schreiner half auf der Suche nach der besten Soße.
Experte im Essen: TV-Moderator Jumbo Schreiner half auf der Suche nach der besten Soße.  © NEWS5 / Schmelzer

Es war ein ungewöhnlicher Duft, der am vergangenen Samstag im Hof der Schwabmünchner Grundschule im Landkreis Augsburg zu vernehmen war.

Ein Duft, der Hunger nach mehr machte. Denn hier traten am Samstag sieben Teams im ultimativen Koch-Wettkampf gegeneinander an. Gesucht wurde die beste Currysoße.

Entstanden war die Idee bei einem feucht-fröhlichen Abend, bei der Kreisgeschäftsführer Thomas Haugg mit TV-Star Jumbo Schreiner auf das Konzept kam: "Augsburger Land sucht die ultimative Currywurstsoße".

Und der Galileo-Host ließ sich nicht lange bitten und nahm tatsächlich auch in der Jury Platz.

Stundenlang wurde geschnippelt, gehackt, getuschelt, gerührt, aufgekocht, nachgewürzt. Denn allen war klar: Es kann nur eine geben. Welches wird die beste Currysoße?

"Keine hat geschmeckt, wie die Soße des Gegners", äußerte sich Jumbo gegenüber News5 verblüfft. "Absolut, wir waren total überrascht vom Ergebnis", beschreibt er seine Reaktion und die der anderen Jurymitglieder treffend. Die Teilnehmer zeigten sich kreativ und setzten nicht nur irgendwelche Rezepte um - sie experimentierten unter anderem mit Zutaten wie Ananas, Schokolade oder Erdnüsse.

Sieben Teams kämpften bei der Soßen-Challenge um den Titel.
Sieben Teams kämpften bei der Soßen-Challenge um den Titel.

Am Ende durfte sichdas Team"Tina Schüssler und Band" über die Urkunde für den ersten Platz freuen. Eine Entscheidung, die nicht leicht fiel - und eine überraschende Verantwortung mit sich brachte. Denn im kommenden Jahr muss die Currysoße im nächsten Wettkampf verteidigt werden.

Ein weiteres Highlight: Nina Königs, die erste Vorsitzende von "niemALS aufgeben e.V.", forderte ein weiteres Jury-Mitglied zur "ALS-Pepper-Challenge" heraus. Diese ist ähnlich der "ALS Ice Bucket Challenger" aufgezogen, jedoch um einiges pikanter: Entweder eine Chili essen oder spenden.

Für Jury-Mitglied "Spike" (von "Spikes Breaking Bread") gab es dann nicht irgend eine Chili. Es war eine "Carolina Reaper" mit 1,5 Millionen Scoville. Der Food-Blogger musste daraufhin mit viel Brot, Schluckauf und Schweiß darauf hinarbeiten, das Zittern wieder abzulegen und seine Stimme zurückzugewinnen. Glücklicherweise ist Spike hart im Nehmen und nach einigen Minuten konnte er wieder Scherze treiben.

Hintergrund der Aktion: Durch die Schärfe wird auch der Mund taub und das Sprechen fällt schwer. Ähnliches erleben ALS-Patienten auf der ganzen Welt, weshalb Nina auch auf die Idee mit der ALS-Pepper-Challenge kam. Im nächsten Jahr soll es dann zur Wiederholung des Koch-Wettkampfes kommen.

Titelfoto: NEWS5 / Schmelzer


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