Frau postet dieses Shopping-Foto und wird im Netz gefeiert!

Mit diesem Post spricht Sonny Turner vielen Frauen aus der Seele.
Mit diesem Post spricht Sonny Turner vielen Frauen aus der Seele.

New York - Es ist ein Graus für wohl jede Frau mit großen Brüsten oder einfach etwas mehr auf den Hüften: Der Bikini-Kauf für den Sommerurlaub. Mit einem einzigen Post hat die Amerikanerin Sonny Turner nun Millionen Frauen aus der Seele gesprochen.

Die junge Frau wollte, genau wie viele andere, einfach einen schönen, nicht zu teuren Zweiteiler Ausschau halten, mit dem sie sich am Strand rundum wohlfühlen kann. Aber Fehlanzeige. In einem Klamottenladen probierte sie den Bikini in der größtmöglichen Größe, der 12-14 (umgerechnet etwa 42-44).

Die verzweifelten Bilder, die sie in dem schwarzen Stück Stoff zeigen, liefern aber den Beweis: Da passt so gar nichts. Ihre Brüste quellen an der Seite heraus. Die Bänder, die das Oberteil halten sollen, schneiden in ihre Haut ein und auch das Höschen ist viel zu knapp und verhüllt kaum Nötigste.

"Die meisten normalen Läden sind nicht auf Frauen mit meinem Körperbau ausgerichtet. Die meisten Onlineshops auch nicht. Da es niemand zu begreifen scheint, habe ich hier ein paar Tipps für alle kommenden Designer: Große Brüste brauchen Bügel, die ihnen einen jugendlichen Halt geben", ärgert sie sich.

Das Curvy-Model hat große Probleme damit, einen schönen, günstigen Bikini zu finden.
Das Curvy-Model hat große Probleme damit, einen schönen, günstigen Bikini zu finden.

"Wir brauchen Cup-Größen, die zu unseren BH-Größen passen und die müssen auch größer sein als Doppel-D. Wir brauchen Cups, die mehr als unsere Nippel bedecken. Wir brauchen Cups, die unsere Brüste so zusammenhalten, dass kein riesiger Spalt dazwischen entsteht."

Diese Liste führt Sonny noch eine ganze Weile fort und erklärt den Herstellern, was sie eigentlich inzwischen wissen sollten: Nicht jede Frau ist gertenschlank, nicht jede Frau trägt Kleidergröße 34. Und ja, es gibt durchaus auch Frauen mit größeren Brüsten als 75C.

Und für eben diese Frauen will das Curvy-Model sich mit seinem Post einsetzen. "Wir verdienen es, in einen Laden gehen zu können und 12 Euro für einen Bikini bezahlen zu können, ohne, dass unser Selbstbewusstsein darunter leiden muss", spricht sie der Frauenwelt aus der Seele.

Im Netz bekommt sie dafür jede Menge Zuspruch! Auf Instagram bekam sie innerhalb weniger Tage etwa 20.000 Likes. "Danke, danke, danke für diesen Post. Endlich sagt es mal jemand", schreibt zum Beispiel eine. Eine andere kann kaum glauben, dass Sonny mit ihrer Figur als "mollig" gilt: "Du hast keine Übergröße, Du hast eine perfekte und gesunde Größe."

Bleibt zu hoffen, dass schon bald der Tag kommen wird, an dem auch kurvige Frauen sich keine Gedanken mehr darüber machen müssen, ob sie diesmal endlich den passenden Bikini finden - und den auch noch bezahlen können.


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