Daimler-Chef: Es gibt Grenzen beim Einsatz von Elektro-Lastwagen

Stuttgart - Angesichts der immer noch hohen Kosten für die Batterie sieht Daimlers Nutzfahrzeug-Vorstand Martin Daum (58) weiterhin Grenzen für den Einsatz von Elektro-Lastwagen.

Daimlers Nutzfahrzeug-Vorstand Martin Daum (58) sieht Grenzen in der Haltbarkeit von Batterien bei Elektro-Lastwagen.
Daimlers Nutzfahrzeug-Vorstand Martin Daum (58) sieht Grenzen in der Haltbarkeit von Batterien bei Elektro-Lastwagen.  © DPA

"Je länger die Strecke ist, desto teurer wird die Batterie auf absehbare Zeit sein als der Verbrennungsmotor", sagte Daum.

Gegen die Batterie sprächen nicht nur die Anschaffungskosten. "Es ist auch, was häufig übersehen wird, die Langlebigkeit", sagte Daum. "Unsere Lkw werden bis zu einer Million Kilometer genutzt - oder in den USA bis zu einer Million Meilen. Es gibt heute noch keine Batterie, die das kann."

Elektromobilität ist - neben dem autonomen Fahren - eines der zentralen Themen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) für Nutzfahrzeuge, die am Donnerstag in Hannover beginnt.

Daimler hatte schon Anfang des Jahres seinen Mercedes-Benz eActros präsentiert, der vor allem für den innerstädtischen Lieferverkehr gedacht ist.

Im Juni kamen elektrische Lastwagen der US-Marke Freightliner dazu. Beide werden aber zunächst noch von ausgewählten Kunden auf ihre Alltagstauglichkeit getestet, bevor sie 2021 in Serie gehen sollen.

Titelfoto: DPA


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