Wegen gefährlichen Schiebedachs: Daimler ruft Hunderttausende Autos zurück

Washington - Der Autobauer Daimler ruft in den USA Hunderttausende Autos wegen möglicherweise defekter Schiebedächer in die Werkstätten.

Stuttgart: Die Fenster an der Konzernzentrale der Daimler AG in Untertürkheim sind beleuchtet. (Symbolbild)
Stuttgart: Die Fenster an der Konzernzentrale der Daimler AG in Untertürkheim sind beleuchtet. (Symbolbild)  © dpa/Marijan Murat

Von dem Rückruf seien bis zu 744.852 Fahrzeuge betroffen, teilte die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA am Wochenende in Washington mit.

Demnach geht es um bestimmte Wagen der C- und E-Klasse sowie der Modelle CLK und CLS der Baujahre 2001 bis 2011.

Die Glasplatte könne sich unter Umständen vom Schieberahmen lösen und so zu einer Gefahr für den Verkehr werden, hieß es.

Mercedes-Händler würden das Schiebedach betroffener Autos untersuchen und gegebenenfalls kostenlos ersetzen, der Rückruf soll Mitte Februar beginnen.

Der Umfang des Rückrufs ist vergleichsweise groß, Daimler hat im vergangenen Jahr 316.094 Mercedes-Benz-Pkw in den USA verkauft.

Mitarbeiter von Mercedes-Benz arbeiten im Werk in Bremen an einer C-Klasse. (Symbolbild)
Mitarbeiter von Mercedes-Benz arbeiten im Werk in Bremen an einer C-Klasse. (Symbolbild)  © dpa/Carmen Jaspersen

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