Didavi beim VfB Stuttgart: Spielt er nochmal eine Rolle im Abstiegskampf?

Stuttgart - Im Sommer kehrte Daniel Didavi zum Fußball-Bundesligisten VfB Stuttgart zurück, doch gespielt hat der Ex-Wolfsburger seitdem kaum.

Nach hartem Kampf nehmen Didavi und seine VfB-Teamkollegen zufrieden einen Punkt aus der Partie gegen die TSG Hoffenheim mit.
Nach hartem Kampf nehmen Didavi und seine VfB-Teamkollegen zufrieden einen Punkt aus der Partie gegen die TSG Hoffenheim mit.

Zwar galt der Spielmacher in der schwachen Saison des schwäbischen Traditionsvereins häufig als Hoffnungsträger, doch gerecht wurde er diesem Anspruch bisher nicht.

Vor allem eine hartnäckige Achillessehnen-Verletzung zwang den 29-Jährigen immer wieder in die Knie. (TAG24 berichtete)

So kam der gebürtige Nürtinger bisher auf magere fünf Startelf-Einsätze, nur dreizehn Partien stand er insgesamt auf dem Rasen.

Bei einigen dieser Einsätze spielte Didavi sogar unter Schmerzmittel.

Nachdem sich der Gesundheitszustand allerdings nicht verbesserte, entschieden sich die VfB-Verantwortlichen Didavi zu schonen

Diese vernünftige Entscheidung scheint nun endlich Früchte zu tragen: Nach unzähligen Rückfällen, besonders in der Hinrunde, soll Didavi schmerzfrei sein.

Zwar plagte ihn zuletzt noch eine Grippe, doch auch diese hat Didavi mittlerweile ausgestanden.

Trotzdem bekommt der im Sommer vom VfL Wolfsburg zurückkehrte Techniker momentan keine Einsatzzeiten.

Im Zweikampf mit Wolfsburgs Josuha Guilavogui am 16. Spieltag: VfB-Spielmacher Daniel Didavi.
Im Zweikampf mit Wolfsburgs Josuha Guilavogui am 16. Spieltag: VfB-Spielmacher Daniel Didavi.  © DPA

Denn VfB-Trainer Markus Weinzierl hat seine Startelf gefunden und der 44-Jährige hält derzeit nicht nicht viel von Rotation, weil er auf eine eingespielte Formation im Abstiegskampf setzt.

Didavi hat den Sprung in den Kreis der konstanten Leistungsträger des VfB allerdings verpasst – vor allem aus gesundheitlichen Gründen – weshalb für den Nürtinger der Weg zurück in die Startelf sehr weit erscheint.

Trotzdem schreiben sie ihn beim VfB noch lange nicht ab: "Dass er ein guter Spieler ist, steht außer Frage", so VfB-Coach Weinzierl.

"Er muss halt fit sein und Gas geben können. Daran arbeiten wir“, so Weinzierl weiter.

"Er hat uns enormen Schwung nach vorne gegeben“, bewerte Mitspieler Gonzalo Castro die Leistung Didavis, nachdem er in der Partie gegen die TSG 1899 Hoffenheim eingewechselt wurde.

Dass er dem VfB generell immer wieder nach vorne bringen kann, bewies Didavi trotz aller Verletzungen auch bereits in dieser Saison.

Beispielsweise als er am 20. Spieltag im Heimspiel gegen den SC Freiburg mit überragender Technik den 2:1-Führungstreffer erzielte.

Wenn der 29-Jährige fit ist, dann ist er brandgefährlich vor dem Tor. Das kann für den VfB im Abstiegskampf noch wichtig werden. Doch eines ist klar: Seine Gesundheit muss mitspielen.

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