Mit Türcode abgesichert: Kaum jemand darf in Daniel Küblböcks Kabine!

Berlin - Sein Tod bleibt wohl für immer ein Mysterium: Am 9. September ging Daniel Küblböck über Bord der AIDAluna. Doch wie sieht der Alltag auf dem Kreuzfahrtschiff heute, ein halbes Jahr nach dem tragischen Vorfall, aus?

Vor einem halben Jahr sprang Daniel Küblböck (33) von der AIDAluna.
Vor einem halben Jahr sprang Daniel Küblböck (33) von der AIDAluna.  © DPA

Ein Bild-Reporter hat sich auf dem Schiff umgesehen und musste feststellen, dass nicht mehr allzu viel an den 33-Jährigen erinnert. Der Teil der Reling, an dem der Sänger ins Wasser gesprungen sein soll, ist auch heute noch abgesperrt.

Und auch Daniels ehemalige Kabine wurde bislang von keinem Gast mehr betreten. Im Gegenteil: Nur wenige Crewmitglieder sollen den Code zum mittlerweile angebrachten Türschloss kennen.

Außerdem sollen die Möbel im Inneren komplett ausgetauscht worden sein, so ein Mitarbeiter. "Darüber sollen wir auf dem Schiff aber nicht sprechen."

Die Kreuzfahrgäste sollen schließlich so wenig wie möglich an die Tragödie erinnert werden, welche sich hier noch vor wenigen Monaten abspielte. Und dies scheint zu gelingen: Die Stimmung an Bord ist ausgelassen, als wäre nie etwas geschehen.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. Da es sich hier allerdings um eine Person des öffentlichen Lebens handelt und der Vorfall für großes Aufsehen sorgte, hat sich die Redaktion entschieden, ihn zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Auf dem Kreuzfahrtschiff erinnert fast nichts mehr an die Tragödie.
Auf dem Kreuzfahrtschiff erinnert fast nichts mehr an die Tragödie.  © DPA

Mehr zum Thema Promis & Stars:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0