Eintrachts da Costa verklagt Mutter wegen sechs Trikots: Fällt der Prozess ins Wasser?

Frankfurt am Main - Es war wohl eine der kuriosesten Klagen in der Bundesliga-Geschichte. Wie am Mittwoch bekannt wurde, hatte Danny da Costa von Eintracht Frankfurt seine eigene Mutter auf die Rückgabe von sechs Trikots aus seiner privaten Sammlung verklagt. Doch nun ruderte der 26-Jährige zurück.

Eintracht Frankfurt-Kicker Danny da Costa hatte gegen seine eigene Mutter geklagt.
Eintracht Frankfurt-Kicker Danny da Costa hatte gegen seine eigene Mutter geklagt.  © dpa/Thomas Frey

Wie der WDR vom Anwalt des Bundesliga-Profis erfahren haben soll, hat da Costas Mutter die gewünschten Trikots an ihren Sohn zurückgegeben. Damit sei der Prozess, der für den Freitag (27. September) vor dem Amtsgericht in Köln angesetzt war, nun hinfällig.

Des Weiteren erläuterte der Rechtsbeistand des 26-jährigen U-Nationalspielers, dass sein Mandant die Kosten der erhobenen Klage übernehmen würde, um seiner Mutter keinen finanziellen Schaden zuzufügen.

Bei den Trikots soll es sich um Folgende gehandelt haben:

  • Endspiel um die Deutsche Meisterschaft der U17 mit Leverkusen gegen Frankfurt (2010)
  • Erstes Europa-League-Spiel mit Leverkusen gegen Atlético Madrid (2010)
  • Erstes Bundesliga-Spiel mit Leverkusen gegen den FC Bayern München (2011)
  • Erstes Pflichtspiel für Ingolstadt in Aalen (2012)
  • U21-Länderspiel gegen Frankreich (2013) und
  • Erstes Pflichtspiel für Frankfurt in Freiburg (2017)

Die Laibchen sollen jedoch lediglich Symbolcharakter gehabt haben. Viel eher ging es da Costa wohl darum, sich von seiner Mutter und seinen beiden Schwestern abzunabeln.

Danny da Costa unterstützte seine Mutter und seine Schwestern finanziell enorm

Seit der Trennung seiner Mutter von seinem Vater unterstützte der Flügelflitzer seine Familie enorm. Einer seiner Schwestern soll er das Studium finanziert haben, darüber hinaus zahlte er die Miete für das Haus in Köln, in dem Mutter und Schwestern leben.

Ob dem SGE-Kicker der mediale Rummel um die kuriose Klage letztlich zu viel war? Gut möglich. Ob die Angelegenheit dazu geführt hat, dass die Verhältnisse zu seiner Zufriedenheit geklärt sind, bleibt aber abzuwarten.

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