Mann bestellt sich Schusswaffe im Darknet, doch dann kommt es anders als gedacht

Berlin - Weil er im sogenannten Darknet eine scharfe Schusswaffe bestellt haben soll, kommt ein 28-Jähriger ab Mittwoch (9.15 Uhr) vor das Landgericht Berlin.

Der Angeklagte soll sich eine scharfe Schusswaffe im Darknet bestellt haben. (Symbolbild)
Der Angeklagte soll sich eine scharfe Schusswaffe im Darknet bestellt haben. (Symbolbild)  © Sergiy Tryapitsyn/123RF

Der Account des vermeintlichen Anbieters sei nach Justizangaben jedoch nicht von echten Waffenhändlern, sondern von verdeckten Ermittlern der australischen Polizei betrieben worden.

Nach einer Anzahlung durch den Angeklagten sei der Fall an die Berliner Polizei übergeben worden. Als der 28-Jährige im August 2019 auf einem Parkplatz in Berlin-Charlottenburg auf Übergabe der Waffe hoffte, sei er festgenommen worden.

In einer Sporttasche, die dem Angeklagten gehören soll, sei zudem Falschgeld sichergestellt worden.

Ein Schild mit der Aufschrift "Amtsgericht Tiergarten". (Symbolbild)
Ein Schild mit der Aufschrift "Amtsgericht Tiergarten". (Symbolbild)  © Sven Braun/dpa

Titelfoto: Sergiy Tryapitsyn/123RF

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