Eltern küssen ihr Baby auf die Stirn, kurz darauf müssen sie ins Krankenhaus

Darlington - Brogan Thomas und Connor Merritt aus dem britischen Darlington waren mitten im Familienglück.

Der Kuss auf die Stirn sollte nur eine liebevolle Geste sein. Daraus wurde aber ganz schnell ein Alptraum. (Symbolbild)
Der Kuss auf die Stirn sollte nur eine liebevolle Geste sein. Daraus wurde aber ganz schnell ein Alptraum. (Symbolbild)  © 123RF

Schon ein Jahr bereicherte ihre Tochter Kaylah ihr Leben. Glücklich zeigten sie dem Mädchen stetig ihre Zuneigung, auch indem sie ihr einen Kuss auf die Stirn gaben.

Doch genau das wurde der Einjährigen zum Verhängnis. Kaylah bekam üble Hautausschläge, hörte den ganzen Tag nicht mehr auf zu weinen.

Ihre besorgten Eltern brachten sie schließlich ins Krankenhaus. Die Diagnose: Eine Infektion mit dem Herpes-simplex-Virus!

Laut Schätzungen sind zwei von drei Menschen mit Herpesviren infiziert. Durch ein gut funktionierendes Immunsystem werden körperliche Symptome meist aber kaum bemerkt.

Kaylahs Immunsystem war allerdings noch nicht ausgebildet - für sie war der Virus lebensgefährlich.

Wie "Daily Mail" berichtet, wurde die Infektion durch den Kuss auf die Stirn übertragen. Die Mediziner konnten zum Glück schnell genug handeln. Das Mädchen wurde stabilisiert, wurde nach vier Tagen aus dem Krankenhaus entlassen.

Ganz über den Berg ist sie allerdings noch nicht. Kaylah muss täglich Medikamente nehmen.

Damit andere Eltern nicht das Gleiche durchmachen müssen, warnen ihre Eltern in der Daily Mail: "Ich möchte, dass andere Eltern wissen, dass sie nicht körperlich krank sein müssen, um einem Baby zu schaden – sie können Träger des Virus sein, ohne es zu merken", sagte die Mutter.

Nach vier Tagen konnte das Kind aus dem Krankenhaus entlassen werden. (Symbolbild)
Nach vier Tagen konnte das Kind aus dem Krankenhaus entlassen werden. (Symbolbild)  © 123RF

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