Diese Spieler sehen wir nächste Saison wohl nicht mehr im Lilien-Dress

Darmstadt - Seit dem 26. April und dem 2:1-Erfolg beim 1. FC Köln geht es für den SV Darmstadt 98 in der 2. Fußball-Bundesliga rein sportlich um nichts mehr. Somit haben die Lilien nun genug Zeit um die Kaderplanung für die kommende Spielzeit anzugehen. Dabei stehen vor allem die Abgänge im Fokus.

Wer geht, wer bleibt? Das Personal-Karussell kommt beim SV Darmstadt 98 allmählich ins Rollen.
Wer geht, wer bleibt? Das Personal-Karussell kommt beim SV Darmstadt 98 allmählich ins Rollen.  © DPA

Wie die Bild-Zeitung berichtet, ist einer der am höchsten im Kurs stehenden Streichkandidaten der 30-jährige Sandro Sirigu. 2013 kam der schnelle Außenbahn-Spieler vom 1. FC Heidenheim ans "Bölle", lebte seitdem die Vereins-Kultur mit Leib und Seele.

Doch unter Neu-Coach Dimitrios Grammozis kam der letzte verbliebene Lilien-Akteur, der den Durchmarsch von Liga 3 in die Bundesliga miterlebte, nur auf läppische 88 Spielminuten. Ein Abschied soll beschlossene Sache sein, ein Einsatz gegen Erzgebirge Aue (Sonntag, 19. Mai/15.30 Uhr) soll ihm noch gegönnt werden.

Ebenfalls auf Klub-Suche darf sich wohl Slobodan Medojevic machen. Viele Verletzungen setzten den ehemaligen Kicker von Eintracht Frankfurt lange Zeit außer Gefecht. Im Jahr 2019 spielte der 28-Jährige keine einzige Minute.

Auf der Kippe stehen ebenfalls Neuzugang Selim Gündüz (24), der aufgrund eines Kreuzbandrisses ausfiel sowie die Leih-Spieler Tim Rieder (25/FC Augsburg), Cristoph Moritz (29/Hamburger SV) und Marcel Franke (26/Norwich City). Zu wenige Einsatzzeiten oder gar offensichtliche Rückkehr-Wünsche machen ihren Verbleib in Darmstadt unwahrscheinlich.

Und auch bei den Torhütern wird wohl kräftig aussortiert. Rouven Sattelmaier (31) und Igor Berezovsky (28) sollen wohl gehen. Neben der Hoffnung auf einen Verbleib von Daniel Heuer Fernandes (26) setzt man auf Florian Stritzel (25) als Backup.

Welche neuen Kräfte für eine möglichst Abstiegsangst-freie nächste Saison sorgen sollen, steht jedoch noch in den Sternen.

Titelfoto: DPA

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