Wohnhaus in die Luft gejagt, weil Zwangsversteigerung anstand?

Darmstadt/Birkenau - Im Prozess um ein in die Luft gesprengtes Haus will der angeklagte Eigentümer am Donnerstag (9.30 Uhr) möglicherweise vor dem Landgericht Darmstadt aussagen. Dies sagte ein Gerichtssprecher.

Nur noch Schutt und Asche: Das
Nur noch Schutt und Asche: Das  © DPA

Der 60-Jährige soll im März sein Einfamilienhaus in Birkenau im Kreis Bergstraße in die Luft gesprengt haben. An dem Tag stand eine Zwangsversteigerung an.

Laut Staatsanwaltschaft hatte der Mann mit einem selbstgebauten Zeitzünder Gas und Kraftstoff im Haus zur Explosion gebracht.

Es brannte komplett ab, zwei andere Gebäude wurden durch umherfliegende Trümmer beschädigt. Verletzt wurde niemand.

Er ist wegen schwerer Brandstiftung und Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion angeklagt.

Feuerwehrleute stehen am 22.03.2019 vor den Trümmern des Wohnhauses.
Feuerwehrleute stehen am 22.03.2019 vor den Trümmern des Wohnhauses.  © DPA

Titelfoto: DPA


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