Mann bei Schießerei am Kölner Friesenplatz schwer verletzt Neu Dr. Müller-Wohlfahrt hört als DFB-Arzt auf Neu Feuer in Asylunterkunft: 19-Jähriger gesteht Tat! Neu Lokführer auf Hohenzollernbrücke überfallen: Polizei sucht diesen Mann Neu Wenn Dir diese Zeichen etwas sagen, sollten wir reden! 56.203 Anzeige
10.558

So groß wie ein Haus! Asteroid schrammt morgen knapp an Erde vorbei

Ein hausgroßer Asteroid mit dem Namen 2012 TC4 wird die Erde am Donnerstagmorgen nur "knapp" verfehlen.
Das Videostandbild von einer Animation der Nasa zeigt den Asteroid 2012 TC4.
Das Videostandbild von einer Animation der Nasa zeigt den Asteroid 2012 TC4.

Darmstadt - Er ist so groß wie ein Haus und wird die Erde am kommenden Donnerstagmorgen (12. Oktober) nur knapp verfehlen - wobei "knapp" rund 44.000 Kilometer bedeutet.

Zum Vergleich: Der Abstand Erde-Mond beträgt rund 400.000 Kilometer. Würde der Asteroid 2012 TC4 die Erde treffen, hätte das beträchtliche Folgen - so wie 2013 rund um die russische Millionenstadt Tscheljabinsk. Ein Asteroid ähnlicher Größe löste damals schwere Stoßwellen aus, etwa 1500 Menschen wurden verletzt, rund 7000 Gebäude beschädigt. Weil der nächste Einschlag nur eine Frage der Zeit ist, wollen Forscher aus dem Vorbeiflug von 2012 TC4 wichtige Erkenntnisse für die Zukunft ziehen.

Der Asteroid, dessen Durchmesser die US-Raumfahrtbehörde Nasa auf 12 bis 27 Meter schätzt, biete "eine exzellente Gelegenheit, die internationalen Fähigkeiten zur Erkennung und Verfolgung erdnaher Objekte zu testen und unsere Fähigkeiten zu überprüfen, wie wir gemeinsam auf eine reale Bedrohung reagieren können", schreibt die Europäische Raumfahrtagentur Esa.

Rüdiger Jehn leitet die Abteilung beim Europäischen Raumflugkontrollzentrum Esoc in Darmstadt, die sich mit der Erforschung "Erdnaher Objekte" (englische Abkürzung: NEOs) befasst. "Ein Fall wie in Tscheljabinsk kommt alle 40 bis 50 Jahre vor", sagt er. Ein Ereignis wie vor 108 Jahren, als ein 40 Meter großer Brocken aus dem All in Sibirien rund 2000 Quadratkilometer Wald vernichtete, gebe es nur alle 300 Jahre. "Je größer der Asteroid, desto kleiner die Wahrscheinlichkeit. Der Einschlag, der zum Aussterben der Dinosaurier geführt hat, ist 65 Millionen Jahre her."

Nähert sich ein großer und potenziell gefährlicher Himmelskörper der Erde, hat man nach Einschätzung von Experten mit den aktuellen Kontrollmöglichkeiten in der Regel mehrere Jahre bis Jahrzehnte Vorlaufzeit, um Schutzmaßnahmen zu treffen.

"Die naheliegende Option wäre ein kinetischer Impakt", sagt Jehn. Das heißt, dass man den Asteroiden mit einem anderen Objekt kollidieren lässt, um ihn von seiner Bahn abzulenken. Er selbst verfolgt als Forschungsansatz einen sogenannten Gravity Tractor, wobei ein Raumschiff neben dem Asteroiden herfliegt und ihn über die gegenseitig ausgeübte Anziehungskraft von seinem Kurs abbringt. "Im Notfall wäre auch ein nuklearer Einschlag denkbar. Aber das müssen wir wohl den Amerikanern überlassen. In Europa gibt es keine Bereitschaft, das zu testen."

Der Asteroid ist im markierten Punkt zu erkennen.
Der Asteroid ist im markierten Punkt zu erkennen.

Jehn strebt ein Frühwarnsystem an, mit dem man die jeweils gefährdeten Menschen etwa eine Woche vorher warnen kann.

"Wenn wir der Bevölkerung sagen können "Bleibt dann in euren Kellern!", ist das wie eine Tornado-Warnung. Man kann das sehr genau vorhersagen und einen großen Schaden vermeiden. Das wäre ein großer Fortschritt."

Schweickart verweist darauf, dass es nicht nur um Frühwarnsysteme sowie Abwehr- und Evakuierungstechniken gehe, sondern auch um die politische Vorbereitung. "Im Fall der Fälle muss klar sein, wer was entscheidet, wer welche Raketen startet, wer welche Beträge von seinen Steuerzahlern bezahlen lässt. Das ist eine planetare Entscheidung. Wir müssen das alle zusammen machen", betont er.

Im Moment sind die Budgets eher bescheiden. Bei der Esa stehen laut Jehn in den kommenden vier Jahren 26 Millionen Euro für die Asteroidenentdeckung und -abwehr zur Verfügung. Dabei konzentriere man sich vor allem auf die Entdeckung. Die Programme bei den Vereinten Nationen liefen "momentan auf Sparflamme". Allerdings erwartet Jehn, dass sich das im Falle einer konkreten Bedrohung ändert: "Wenn so ein Teil 20 Jahre vorher entdeckt würde, würde sicher plötzlich genügend Geld zur Verfügung stehen."

Filme über Asteroiden-Bedrohungen wie "Armageddon" oder "Deep Impact" kann Jehn sogar etwas Positives abgewinnen - auch wenn sie meist völlig übertrieben seien. "Die Filme wecken das Bewusstsein und haben uns bei der Finanzierung unheimlich geholfen. Nach solchen Filmen ist jedes Mal unser Budget hochgesetzt worden. Da sind wir jedes Mal dankbar, wenn so ein Film gedreht wird."

Momentan geht es darum, den Himmel flächendeckend nach heranfliegenden Objekten abzusuchen und Lücken bei der Beobachtung zu schließen. Deswegen will die ESA 2019 ein sogenanntes Fly-Eye-Teleskop in Betrieb nehmen. Doch auch dann wird es keine absolute Sicherheit geben. Denn 15 bis 20 Prozent der NEOs kommen laut Jehn von der Sonnenseite und sind für Teleskope unsichtbar.

Zudem gebe es "ein unheimlich kleines Restrisiko, dass ein Komet von weit draußen ankommt und dass wir ihn erst zwei Jahre vorher sehen", sagt Jehn. "Der Normalfall ist aber, dass wir davon ausgehen, dass wir das Objekt rechtzeitig sehen und genügend Zeit haben, um die entsprechenden Maßnahmen umzusetzen und die Finanzierung zu sichern."

Fotos: DPA

Deadpool-Star Josh Brolin pinkelt sich selbst an: Doch es wird noch viel peinlicher Neu Seniorin liegt einen Tag lang tot im Pool, doch Ehemann vermisst sie nicht Neu Hobbys mit Gefahren: Was tut man bei einem Sportunfall? 3.032 Anzeige Kleinbus kracht in geparkten Lastwagen: Mindestens zwölf Tote! Neu Ford ruft in Deutschland knapp 190.000 Autos zurück Neu 61-jähriger Mann aus Köln seit über zwei Wochen vermisst Neu Zug fährt in Oberleitung: 200 Menschen evakuiert Neu
18-Jährige sexuell belästigt: Wochen später begegnet sie ihrem Peiniger wieder Neu Mann entdeckt in der Lausitz menschliches Skelett auf Hochsitz Neu Ihm reicht's! Til Schweiger macht Schluss - diesmal für immer Neu
Er will in Mainz bleiben: Vermisster Leipziger in Rheinland-Pfalz aufgetaucht Neu Einfach liegen gelassen! Tödlich verletzter Mann wird auf Straße gefunden Neu Ralf Moellers Credo: Einfach und naiv muss es sein! Neu Eine Granate: Metallzylinder mit Spitze hält Polizei in Atem Neu Erster Todestag von Chester Bennington: So emotional erinnert Linkin Park an ihn Neu 30 Millionen dank Cristiano Ronaldo: Juve verkauft alle Dauerkarten! Neu Vermisst! Wo ist der 25-jährige Manuel B.? Neu 22-Jähriger rast in Pannenfahrzeug: Jugendliche schwer verletzt Neu Was kann eigentlich die neue TAG24-App? 11.451 Anzeige Atomwaffentaugliches Uran in Forschungsreaktor München II Neu Mit Medikamenten vollgestopft: 690.000 Lachse von Zuchtfarm entwischt Neu Rummenigge: DFB ist nur noch "durchsetzt von Amateuren" Neu Wechselt Neymar zu Real Madrid? Jetzt herrscht Klarheit! Neu Rotzfrech: Bachelorette-Boy Chris hält sein bestes Stück in die Kamera Neu Grausam! Chihuahua-Hündin an Autobahn ausgesetzt! 629 Toter 16-Jähriger aus Main: 5000 Euro Belohnung ausgesetzt 1.644 Mann randaliert in Flugzeug und zwingt Maschine zur Landung 796 Großeinsatz: Mann sticht im Bus um sich und verletzt neun Menschen 2.157 Update Sanitäter wollen Baby retten: plötzlich schlägt ein Mann zu 1.566 Uns reicht es! 48.000 Katholiken steigen aus 129 Widerlich! Mann fotografiert ahnungsloser Frau in S-Bahn unter Rock 1.128 39-Jährige grausam misshandelt: War es Gemeinschafts-Mord? 1.698 Kita-Mitarbeiter berührt Kinder unsittlich: Polizei ermittelt 1.288 Mann sendet wütende Antwort an unbekannte Nummer: Großer Fehler! 2.458 Teenie-Schwarzfahrer (16) rastet aus und schleift Kontrolleurin über Bahnsteig 462 Mann begrapscht Kellnerin: Ihre Reaktion ist der Video-Hit im Netz 7.423 Skandal um Krebsmedikamente erreicht Berlin: "Wir wissen noch nicht, wie viele betroffen sind" 161 Rassistische Fan-Proteste gegen Vertrag für dunkelhäutigen Spieler 2.653 Grab auf Spielplatz vorbereitet! Wollten drei Jugendliche einen Mann erschießen? 2.008 Vater soll Tochter (7) aus Eifersucht zu Tode gewürgt haben 1.242 Diese Funktion schränkt WhatsApp jetzt drastisch ein 2.207 Weltkriegsgranate explodiert in Transporter von Kampfmittelräumdienst! 3.235 Sachsen gelingt gewaltiger Schlag gegen Cyberkriminelle 1.351 Oma und Enkel totgefahren: Darum erfahren wir nichts zur Blutprobe des Verdächtigen 5.933 "Rechtswirksam": Hinterbliebene von Terroropfern bekommen ab sofort mehr Geld 410 Unbekannter übernimmt Rechnung und hinterlässt rührende Nachricht 2.672 Pannen-Karius abgesägt? Klopp holt teuersten Keeper der Welt! 2.980 Fans unter Schock: "Mr. Bean" Rowan Atkinson wird für tot erklärt 23.883 So spektakulär protestiert Greenpeace für saubere Luft 531 Mordversuch mit Blutverdünner: Frau muss lange hinter Gitter 972