43-Jähriger schneidet eigenem Vater von hinten die Kehle durch

Mindestens 17 Mal soll der Mann auf seinen Vater eingestochen haben (Symbolbild).
Mindestens 17 Mal soll der Mann auf seinen Vater eingestochen haben (Symbolbild).

Darmstadt/Reinheim - Ein wegen Mordes angeklagter Mann hat vor dem Landgericht Darmstadt gestanden, seinen 80 Jahre alten Vater mit einem Messer getötet zu haben.

Die Anklage wirft dem 43-jährigen Deutschen vor, seinen aus der Türkei stammenden Vater im Dezember 2016 in Reinheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg mit mindestens 17 Stichen heimtückisch umgebracht zu haben. Er soll ihm von hinten die Kehle durchgeschnitten haben (TAG24 berichtete).

Auslöser der Attacke sei eine Bemerkung des Vaters über den Alkoholkonsum des Sohnes gewesen.

Update, 15.20 Uhr: Für den tödlichen Messerangriff auf seinen Vater ist der43-Jährige vom Landgericht Darmstadt zu fünfeinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Der Verurteilte habe im Affekt gehandelt, betonte die Kammer am Donnerstag. "Es war eine Augenblickstat", sagte der Vorsitzende Richter Volker Wagner.

Die Kammer wertete die als Mord angeklagte Tat insofern letztlich als Totschlag. Sie schloss sich damit den Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung an.

Die Anklage hatte acht Jahre gefordert, die Verteidiger auf höchstens dreieinhalb Jahre plädiert. Das Urteil wurde noch im Gerichtssaal akzeptiert.


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