Das passiert, wenn Ihr nicht jeden Tag Eure Unterwäsche wechselt

Nur auslüften reicht allerdings auch nicht.
Nur auslüften reicht allerdings auch nicht.  © 123rf.com/sandralise

Berlin - Jeden Tag frische Unterwäsche anziehen? Klar, mache ich, denken jetzt bestimmt die meisten von Euch - aber noch längst nicht alle.

Habt Ihr Euch schon mal gefragt, was passiert, wenn Ihr nicht jeden Tag den Schlüpfer wechselt? Es gibt sogar Leute, die behalten ihn gleich zwei, drei Tage hintereinander an. Klingt eklig? Ist es auch!

Selbst Gesundheitsexperten warnen: Unterwäsche muss gerade bei Frauen eine ganze Menge aushalten. Denn wir tragen sie da, wo der Körper am meisten absondert: Haare, Hautschuppen, Schweiß, Ausfluss aus der Vagina, Fäkalpartikel. Das warme Milieu in unserer intimsten Region wird zur Wohlfühloase für Bakterien und Mikroben. Und die vermehren sich jeden Tag.

Die Folge: Es beginnt, unangenehm zu riechen. Im schlimmsten Fall können sogar Infektionen entstehen. Eher harmlos ist da noch ein Juckreiz. Der entsteht, wenn Schweiß und Giftstoffe durch die Haut abgesondert werden, oder weil sich Bakterien und Pilze auf der Haut vermehren. Alte Unterwäsche verschlimmert den Juckreiz nur noch.

Mit einem Ausschlag reagiert die Haut, wenn sie mit zu vielen Mikroben in Kontakt kommt. Außer dem Juckreiz ist die Haut nun auch gerötet. Ausfluss-Sekret, Fäkalpartikel und Bakterien sind die Zutaten-Mischung für den Hautausschlag. Aber es geht noch schlimmer! Und zwar mit einer Blasenentzündung. Dazu wandern die in der alten Unnerbüchs entstandenen Bakterien in den Harntrakt.

Und wer den Schlüppi partout nicht wechseln will, darf sich nicht beschweren, wenn schlechte Hygiene das Risiko erhöht, Läuse oder Krätze zu bekommen.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0