Darum war das Wort "Ei" im DDR-Fernsehen verboten

Berlin - Ei, ei, ei! Was war denn da los? Das Wort "Ei" war einst im DDR-Fernsehen verboten - zumindest zeitweise.

Moderator Heinz Rennhack durfte in seiner Sendung das Wort "Ei" zeitweise nicht sagen. (Bildmontage)
Moderator Heinz Rennhack durfte in seiner Sendung das Wort "Ei" zeitweise nicht sagen. (Bildmontage)  © dpa/123RF

"Wir durften, weil es Eiermangel gab, das Wort 'Ei' eine Weile lang im 'Wunschbriefkasten' nicht verwenden", sagte Moderator Heinz Rennhack (81) der Deutschen Presse-Agentur. "Ich durfte nicht einmal sagen: 'Ei Heidi, wo kommst Du denn her?'"

Rennhack präsentierte die beliebte sonntägliche Wunsch-Sendung zusammen mit Heidi Weigelt. Beide mussten ihre Texte vorher lernen: "Wir haben nicht frei moderiert. Wir bekamen den fertigen Text einen Tag vorher", so Rennhack.

Nach dem Mauerfall war die Sendung, in der Zuschauer sich Ausschnitte aus Unterhaltungssendungen wünschen konnten, eingestellt worden.

Erst letzte Woche sorgte ein einfaches Frühstücksei für einen Weltrekord (TAG24 berichtete). 24 Millionen Likes sorgten für einen Instagram-Rekord und löste damit Kylie Jenner mit einem Foto ihres neugeborenen Babys ab, die es auf 18 Millionen Likes brachte.

Den neuen Rekord zu knacken wird schwer: Inzwischen kommt das braune Frühstücksei auf unfassbare 50 Millionen "Gefällt mir"-Angaben.


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