Das ändert sich ab Sonntag am Dresdner Flughafen

Flughafen-Chef Markus Kopp (50): Dresdens Anbindung ist besser als sein 
Ruf.
Flughafen-Chef Markus Kopp (50): Dresdens Anbindung ist besser als sein Ruf.  © Thomas Türpe

Dresden - Nach einem holprigen Jahr 2016 hofft der Flughafen Dresden auf das Sommergeschäft. Der neue Flugplan gilt ab Sonntag und bietet drei neue Ziele.

Streiks, die politische Lage in der Türkei und anderen Gebieten machten dem Airport 2016 zu schaffen - Folge: Ein Passagier-Minus von 3,4 Prozent. Flughafen-Boss Markus Kopp (50) spricht dennoch vom wirtschaftlich besten Jahr seit zehn Jahren - von einem Gewinn ist freilich nicht die Rede.

Bedingt durch Streiks in Berlin legte der Airport 2017 einen sehr guten Start hin - fast 11.000 Passagiere flogen außerplanmäßig über Dresden. Im Sommer sind 30 Ziele in 13 Ländern im Angebot. Neu: Faro (Portugal), Dalaman (Türkei) und Reykjavik (Island) - jeweils mit Germania, die zwei Jets in Dresden stationiert.

Den Absprung von Air Berlin (Düsseldorf wird aber weiter bedient) kompensiert Eurowings mit Flügen nach Mallorca. Amsterdam (KLM) bleibt. Dresden sei besser als viele vergleichbare Flughäfen angebunden, so Kopp.

Weggefallen sind indes Hamburg und Barcelona. Kopp: "Generell haben wir keine Angebots- sondern eine Nachfrageschwäche.“ Allerdings sei Barcelona sehr gut ausgelastet gewesen.

Die Airline Vueling habe für einen Weiterbetrieb wegen schlechter Durchschnittserlöse aber pro Saison und Flughafen 200.000 Euro gefordert...

Flugziele ab Dresden (Sommerflugplan).
Flugziele ab Dresden (Sommerflugplan).  © Michael Weimer