Simple Idee: Hat dieser Hamburger "Das Ding des Jahres" erfunden?

Hamburg - Noch lässt Martin Hüdepohl (37) seine Erfindung von eifrigen Hausfrauen aus seiner Nachbarschaft nähen. Doch mit seiner Teilnahme bei "Das Ding des Jahres" will der Hamburger das schon bald ändern und ganz groß rauskommen.

Die Jury um Joko Winterscheidt (links) und Hans-Jürgen Moog testet die Erfindung von Martin Hüdepohl (Mitte).
Die Jury um Joko Winterscheidt (links) und Hans-Jürgen Moog testet die Erfindung von Martin Hüdepohl (Mitte).  © ProSieben / Willi Weber

Denn am Dienstag stellt er seinen "Schleppr"-Gurt in der ProSieben-Show vor, mit dem er vielen Menschen das Einkaufen erleichtern will. Doch kann die Idee auch die Experten-Jury überzeugen?

Die Idee ist jedenfalls denkbar simpel: Mit einem Gurt will Hüdepohl das Schleppen von PET-Flaschen einfacher machen. "Warum eine Flasche abschleppen, wenn du sechs haben kannst?", ist das Motto des Tüftlers.

Amorelie-Gründerin Lea-Sophie Cramer ist jedenfalls schon jetzt begeistert: "Ich glaube, der Markt für so einen Schlepper ist wirklich groß, weil es so ein einfaches Produkt ist und es einfach im Alltag hilft", sagt sie.

Und auch Martin Hüdepohl hat bereits in der Testphase viele positive Rückmeldungen zu seiner Erfindung bekommen: "Also, wenn man durch die Straßen geht, dann erregt er [der Schleppr] Aufmerksamkeit und man häuft zahlreiche wohlmeinende Blicke und Komplimente an – ist wirklich so", beteuert der 37-Jährige vor der vierköpfigen Jury.

In jeder Ausgabe von "Das Ding des Jahres" stellen sich zehn Tüftler mit ihren Erfindungen in fünf Duellen den kritischen Augen der Experten-Jury und schließlich auch dem Urteil des Publikums.

Die vier Experten testen stellvertretend für die Zuschauer die präsentierten Erfindungen auf ihre Alltagstauglichkeit, stellen kritische Fragen und geben ihre persönliche Meinung ab. Welche Erfindung das Duell gewinnt und welcher Duell-Sieger dann ganz am Ende ins Live-Finale einzieht, trifft allein das Publikum. Eine große Herausforderung, denn es geht um satte 100.000-Euro Gewinn.

Die Idee zu der Erfinder-Show stammt übrigens von Stefan Raab, der "Das Ding des Jahres" als Produzent mit Raab TV produziert. Janin Ullmann moderiert die zweite Staffel der ProSieben-Reihe.

Ob sich der Hamburger Martin Hüdepohl aber gegen die anderen Erfindungen behaupten kann und mit seinem "Schleppr" tatsächlich die 100.000 Euro Preisgeld abräumen kann, seht Ihr erst am Dienstag, bei "Das Ding des Jahres", um 20.15 Uhr, auf ProSieben.

Mit seinem "Schleppr"-Gurt will Martin Hüdepohl "Das Ding des Jahres" gewinnen.
Mit seinem "Schleppr"-Gurt will Martin Hüdepohl "Das Ding des Jahres" gewinnen.  © ProSieben / Morris Mac Matzen

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