Das Duell der Aufstiegs-Trainer

Uwe Neuhaus gibt bei Dynamo die Aufstiegsrichtung vor.
Uwe Neuhaus gibt bei Dynamo die Aufstiegsrichtung vor.

Von Dirk Löpelt

Dresden - Westfalen bei Dynamo - das scheint irgendwie zu passen. Das ging 1993 mit Sigi Held los, setzte sich mit Ralf Loose erfolgreich fort und funktioniert aktuell mit Uwe Neuhaus prächtig.

Am Sonnabend, wenn Tabellenführer Dynamo den Dritten aus Münster zum Spitzenspiel der 3. Liga empfängt, gibt es auch ein Aufeinandertreffen der westfälischen Landsleute Neuhaus und Loose.

Zwischen den beiden gibt es frappierende Parallelen. Neuhaus (der am Freitag übrigens seinen 56. Geburtstag feiert) wurde in Hattingen geboren, Loose (52) in Dortmund.

Beide schafften es als Defensiv-Spieler bis in die obersten deutschen Profiligen. Loose kommt auf insgesamt 342 Erst- und Zweitliga-Einsätze, Neuhaus stand in der Bundesliga immerhin 102 Mal auf dem Platz, in der 2. Liga 83 Mal.

Ralf Loose feierte 2011 mit Dynamo den Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Ralf Loose feierte 2011 mit Dynamo den Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Beide haben zudem eine schwarz-gelbe Vergangenheit. Loose kickte als Libero von 1981 bis 1986 für Borussia Dortmund.

Neuhaus feierte als BVB-Co-Trainer an der Seite von Matthias Sammer 2002 die deutsche Meisterschaft. Damit nicht genug: Beide können sich getrost als Aufstiegstrainer bezeichnen.

Loose schaffte 2005 mit den Sportfreunden Siegen den Sprung in die 2. Bundesliga, 2011 führte er Dynamo zurück ins deutsche Fußball-Unterhaus.

Die gleichen Kunststücke gelangen Neuhaus 2006 mit Rot-Weiß Essen und 2009 mit Union Berlin.

Und in diesem Jahr sind beide drauf und dran, das persönliche Aufstiegstriple zu schaffen. Eine Parallele, über die sich die Fans der Sachsen und der Preußen gleichermaßen freuen würden.

Ralf Loose ist mit Preußen Münster im Aufstiegsrennen dabei.
Ralf Loose ist mit Preußen Münster im Aufstiegsrennen dabei.

Fotos: Lutz Hentschel, imago, Picture Point (2)


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