Das gibt's nur in der Domstadt: Kölns "tierisches Dreigestirn"

Köln - Seit zwei Jahren ist der Kölner Zoo stolz auf die 2017 kurz hintereinander geborenen Elefanten-Jungbullen "Jung Bul Kne", "Moma" und "Kitai". Dabei geben die Tiere natürlich nicht nur zur Karnevalszeit ein "tierisch schönes" Dreigestirn ab, lässt der Zoo in einer Presse-Mitteilung mitteilen.

Die drei Elefanten-Jungbullen Kitai, Moma und Jung Bul Kne.
Die drei Elefanten-Jungbullen Kitai, Moma und Jung Bul Kne.  © Rolf Schlosser, Werner Scheurer, Kölner Zoo

Der Kölner Zoo sei mit der Entwicklung der Zweijährigen sehr zufrieden, heißt es darin außerdem.

"Jung Bul Kne", der von "Maha Kumari" geboren wurde, bringt inzwischen stolze 840 Kilogramm auf die Waage.

"Moma" – Sohn von "Marlar", dem ersten jemals in Köln geborenen Elefanten, – wiegt 680 Kilogramm.

Der etwas grazilere "Kitai", Nachwuchs von "Tong Koon" und der jüngste der drei Elefantenjungtiere, hat ein Gewicht von 441 Kilogramm.

Alle drei trinken mittlerweile nicht mehr nur die Milch ihrer Mütter, sondern fressen daneben als auch schon Äpfel, Möhren, Heu und Laub wie die Großen.

Dass die Dickhäuter größer werden, lässt sich auch äußerlich feststellen: Bei allen drei Elefanten bilden sich mittlerweile die Stoßzähne heraus!

Die drei Jungbullen sind bereits Teil der täglichen Trainings-Einheiten

Trainiert wird zwar auch schon, aber das Spielen darf natürlich nicht zu kurz kommen.
Trainiert wird zwar auch schon, aber das Spielen darf natürlich nicht zu kurz kommen.  © Rolf Schlosser, Werner Scheurer, Kölner Zoo

Charakterlich unterscheiden sich die Elefanten deutlich, teilt der Zoo mit.

"Jung Bul Kne" ist bereits sehr selbstständig und Chef der Dreier-Bande. "Moma" ist etwas zurückhaltender, wartet ab und nimmt gern die Beobachterrolle ein.

"Kitai" ist ruhig und ausgeglichen, weiß aber genau, was er will – und zeigt dies auch seinen Halbbrüdern. Gemeinsamer Vater der drei ist übrigens "Sang Raja". der auf der Bullenanlage des Zoos zu sehen ist.

Alle drei Jungbullen sind bereits Teil der täglich rund zweistündigen Trainings-Einheiten, die die Kölner Tierpfleger mit den Elefanten durchführen.

Dabei wird ihnen beigebracht, auf Kommando ein Bein zu heben oder das Ohr zur Seite zu schlagen.

Dies sei wichtig, um bei ihnen bei Routineuntersuchungen zum Beispiel die sensible Hornhaut an den Füßen untersuchen oder Blut abnehmen zu können, heißt es in der Presse-Mitteilung.

Auch miteinander haben die Elefanten-Jungen jede Menge Spaß.
Auch miteinander haben die Elefanten-Jungen jede Menge Spaß.  © Rolf Schlosser, Werner Scheurer, Kölner Zoo

Titelfoto: Rolf Schlosser, Werner Scheurer, Kölner Zoo

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