Das knallt! Dieser Kölner "Tatort" wird Euch heute krass überraschen

Köln - Der "Tatort" aus Köln besticht normalerweise eher durch Bodenständigkeit als durch überraschende Wendungen. Nicht so die aktuelle Folge "Weiter, immer weiter" (ARD, 6. Januar, 20.15 Uhr), die Zuschauern und Kommissaren zum überraschenden Finale den großen Knalleffekt präsentiert.

Lange Zeit tappen Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Schenk (Dietmar Bär) im Dunkeln.
Lange Zeit tappen Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Schenk (Dietmar Bär) im Dunkeln.  © WDR/Martin Valentin Menke

Viel mehr soll hier aber nicht verraten werden. Denn das Drehbuch von Arne Nolting und Jan Martin Scharf kommt mit Wendungen daher, die man tatsächlich so nicht kommen sehen kann.

Darum geht's

Dealer Pascal Pohl (Wolf Danny Homann) gerät in eine Routine-Kontrolle der Streifenpolizisten Frank Lorenz (Roeland Wiesnekker) und Vera Kreykamp (Laina Schwarz). Als der junge Mann flüchtet, gerät er vor eine Straßenbahn und stirbt.

Ein Unfall. Oder doch nicht? Lorenz, ein alter Bekannter von Kommissar Schenk (Dietmar Bär), will einen Geländewagen mit bewaffneten Männern hinter Pohl gesehen haben. Wurde der Dealer verfolgt und so quasi in den Tod getrieben?

Erste Hinweise führen Schenk und Ballauf (Klaus J. Behrendt) auf die Spur einer russischen Feinkostfirma und deren Chefin Irina Nikitina (Katerina Medvedeva).

Doch die Beweislage ist dürftig und die Ermittlungen geraten ins Stocken. Lorenz, früher selbst bei der Kripo, beginnt auf eigene Faust, der Sache nachzugehen und fördert dabei Unglaubliches zutage ...

Das erwartet Euch

Wie üblich verzichtet der Kölner "Tatort" auf filmische Experimente und setzt auf eine klare, übersichtliche Inszenierung.

Die Handlung folgt zum einen den Ermittlungen von Ballauf und Schenk, die lange im Dunkeln tappen. Zum anderen folgt sie dem Alleingang von Frank Lorenz, der immer tiefer in die Ereignisse hineingerät - und schließlich um sein Leben fürchten muss.

Ballauf und Schenk geraten dabei das ein oder andere Mal aneinander, da Schenk Lorenz' Theorien immer mehr Glauben schenkt, während Ballauf sehr misstrauisch auf Schenks alten Bekannten reagiert.

Lohnt sich das Einschalten?

Definitiv ja! Die Handlung schafft es, im Laufe der knapp 90 Minuten ständig an Fahrt zuzunehmen und entwickelt einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann.

Dabei ist es vor allem die Figur von Frank Lorenz, die mitreist. Alleine auf weiter Flur weiß er offenbar als einziger, was wirklich vor sich geht. Nur die nötigen Beweise fehlen, um auch die Kollegen zu überzeugen.

Der Kracher kommt dann aber wie gesagt zum Schluss, wenn man als Zuschauer eiskalt erwischt wird und das bislang Gesehene komplett hinterfragen muss.

Frank Lorenz (Roeland Wiesekker) versucht, den Fall auf eigene Faust zu klären.
Frank Lorenz (Roeland Wiesekker) versucht, den Fall auf eigene Faust zu klären.  © WDR/Martin Valentin Menke

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