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Für uns liegt das Reich der Mitte jetzt in Dresden

Dresden - Ein Riesenreich auf knapp 30 Quadratmetern. Rao Fu (36) und seine Frau Yini Tao (36) haben in der Kamenzer Straße ein „Studio für chinesische Kultur“ eingerichtet. Teil 6 der Serie "Willkommen in Dresden" von MOPO24 und GAGFAH.

Die Welt schaut in diesen Monaten auf unsere Stadt. Es heißt, hier herrsche Misstrauen gegenüber Fremden. Doch das stimmt nicht! Unsere Stadt ist weltoffen. Mit der Serie „Willkommen in Dresden“ treten wir hier jede Woche den Beweis an. Eine Aktion von MOPO24 und der GAGFAH.

Teil 6: Rao Fu und seine Frau Yini Tao aus China.

Eigentlich wollten wir zurück nach China...

Von Steffi Suhr

Dresden - Ein Riesenreich auf knapp 30 Quadratmetern. Rao Fu (36) und seine Frau Yini Tao (36) haben in der Kamenzer Straße ein „Studio für chinesische Kultur“ eingerichtet.

Ob Musik von der asiatischen Zither erklingt, in die Kunst der Kalligrafie eingeführt wird oder über Land und Leute geredet wird: Im „Shudao“ ist China mitten in der Dresdner Neustadt ganz präsent.

„Dabei wollte ich ganz schnell wieder weg“, sagt Yini schallend lachend.

„Ich komme aus einer Bergprovinz in China, habe Bildhauerei studiert, war Assistentin an der Uni und dozierte in Tibet.

Ich wollte aber weiterstudieren in Peking oder Schanghai.

Ein deutscher Professor fragte mich, ob ich nicht in Deutschland studieren wolle. Ich fand die Idee gut, wollte hier studieren und nach drei Jahren zurück.“

Im März 2003 landete die Chinesin in Berlin, nahm Sprachunterricht und kam zum „Tag der offenen Tür“ an die Kunsthochschule Dresden.

„Die wollte ich mir nur mal anschauen“, erzählt Yini im flotten Ton, holt dann tief Luft und sagt lächelnd: „Und dann stand da Rao Fu.“

Der erwidert das Lächeln: „Ich habe sie davon überzeugt, wie toll Dresden und die Kunsthochschule sind.“

Rao Fu, der in der Hafenstadt Qingdao aufwuchs, hatte dort Kalligrafie und Tuschmalerei studiert. „Weil meine Mutter immer von Paris erzählte, wo sie mal acht Monate lebte, wollte ich unbedingt dorthin.

Aber es gab Probleme mit dem Visum und mein Professor empfahl mir wegen der Buchkunst Leipzig. Das klappte, aber der Sprachkurs war in Dresden. Und hier ist es so wunderschön, dass ich bleiben wollte.“

Fu wurde Meisterschüler an der Kunsthochschule und zeigte an jenem Tag den Besuchern die Ateliers - auch Yini.

Sie blieb. In Dresden und bei Rao Fu. Das Paar heiratete 2008.

Seit einem Jahr betreiben beide eine Begegnungsstätte der besonderen Art. „Shudao“ heißt übersetzt „Der Weg der Kalligrafie“. Und über diesen Weg kommen viele Interessierte ins Gespräch.

„Wir bieten Kurse an für Erwachsene und Kinder“, so Rao Fu. „So entstand unser deutsch-chinesischer Gesprächskreis. Wir reden hier über alles. Es gibt Vorträge und Lesungen. Das baut Vorurteile ab, schafft Verbindungen.“

Manchmal gar spielerisch: Regelmäßig wird zum Mahjong-Abend geladen, einem chinesischen Brettspiel. Oder Yini spielt auf der 21-saitigen chinesischen Zither für die Gäste auf.

Daheim geht’s zuweilen weniger asiatisch zu: So gibt es bei Familie Fu-Tao belegte Brote zum Abend. „Ich liebe deutsches Essen“, schwärmt Yini.

„In China gibt es drei warme Mahlzeiten am Tag. Das schaffe ich gar nicht. Und die Kinder kennen es gar nicht mehr anders.“

In China gibt es auch kein Weihnachten - bei Familie Fu-Tao aber sehr wohl: „Die Kinder haben im Kindergarten davon gehört und uns erzählt. Also haben wir vergangenes Weihnachten einen Baum aufgestellt“, sagt Rao.

Sohnemann Yipu (5) und Töchterchen Duoya (2) freuten sich riesig über Engel, Kugeln und chinesische Falt-Deko am Baum. Mehr noch natürlich über die Geschenke darunter …

Das lieben wir an Dresden

„Dresden hat unheimlich viel Klassik und Geschichte zu bieten“, schwärmt Rao Fu.

„Die alten Meister im Zwinger, das Albertinum, das Schloss. Das ist für mich sehr wichtig, so was immer wieder ansehen zu können. Auch die Architektur ist beeindruckend. Die Brühlsche Terrasse ist wunderschön, die historischen Gebäude überall.“

Ehefrau Yini schätzt vor allem das Grün der Stadt. „Überall Parks, Grünflächen und Gärten“, freut sie sich.

„Wir sind sehr gerne auch in der Sächsischen Schweiz wandern. Das ist ja gar nicht weit. Und wenn die Zeit fehlt, ist immer noch die Heide da. Hier sind wir oft unterwegs.“

Was uns hier fehlt

„Manchmal fehlt mir hier die Flexibilität“, sinniert Rao Fu.

„Alles ist durchorganisiert, jeder hat einen Kalender. Aber bleibt da noch Zeit für spontane Begegnungen? Andererseits ist ja ein gewisser Plan auch ganz gut“, gibt er zu.

„Und ich habe inzwischen auch einen Kalender.“

Den Spagat löst der freischaffende Künstler mit einer chinesischen Weisheit: „Ohne Spannung keine Interaktion“, sagt Rao, dem ab und an ein kleiner Tempel zum Meditieren fehlt.

„In China gibt es überall Orte zum Innehalten. Und natürlich kann ich jederzeit und an jedem Ort meditieren. Aber so ein kleiner Tempel wäre manchmal ganz schön.“

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