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OB Orosz: Wir müssen die Sorgen der PEGIDA ernst nehmen

Dresden - Am Montag gingen in Dresden fast 20.000 Menschen auf die Straße. Geteilt in zwei Lager demonstrierten sie für eine schärfere Asylpolitik und für ein weltoffenes, tolerantes Dresden. So nimmt die Welt außerhalb Dresdens diese
Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (61, CDU) ist besorgt.
Dresdens Oberbürgermeisterin Helma Orosz (61, CDU) ist besorgt.

Dresden - Am Montag demonstrierten 19.000 Menschen in Dresden. Mehr als 10.000 waren für PEGIDA auf die Lingnerallee gekommen und nur 100 Meter entfernt kamen zum Bündnis "Dresden für alle" knapp 9000 Teilnehmer auf den Rathausplatz.

Auch Oberbürgermeisterin Helma Orosz (61, CDU) nahm an der Demonstration vor dem Rathaus teil. Am Dienstag äußerte sie sich erstmals ausführlich zu Montagsdemonstrationen und PEGIDA.

In einem Interview mit MDR Info sagte sie, der Montag habe gezeigt, "die meisten Dresdnerinnen und Dresdner sind auf der richtigen Spur. Dass das ,Bündnis Dresden für alle' ad hoc fast 10.000 Teilnehmer aquirieren konnte, ist ein ganz tolles klares Zeichen."

"Auf der anderen Seite mit PEGIDA gibt es auch viele Menschen, und es sind in den letzten Wochen immer mehr geworden."

Sie kritisierte, dass sich die PEGIDA Teilnehmer der gesellschaftlichen Verantwortung gegenüber Flüchtlingen nicht bewusst seien, stellte aber auch klar, "dass wir die teilweise berechtigten Ängste der PEGIDA ernst nehmen und deshalb auch nicht untätig sind."

"Wir haben als Stadtverwaltung öffentliche Veranstaltungen gemacht, wo wir immer wieder mit den Menschen reden und versuchen nicht nur Ängste zu nehmen."

Helma Orosz bat die PEGIDA-Anhänger, Gesprächsangebote anzunehmen, und über die Nöte und Sorgen zu reden: "Wir stehen für einen Dialog, wir bitten sie, die öffentlichen Veranstaltungen zu nutzen, wo sie ihre Fragen stellen können."

"Sie müssen auch auf uns zukommen und die Ängste artikulieren, damit wir miteinander ins Gespräch kommen. Aber Leute, die bei PEGIDA mitlaufen, geben ja keine Antwort. Sie drehen sich sofort um oder werden weggezerrt und dürfen sich nicht äußern. Das erstaunt uns schon."

"Wir haben manchmal den Eindruck, dass es gar nicht gewollt ist, sich die andere Seite anzuhören, sondern dass man einfach seinen Frust, aus welchen Gründen auch immer, bei dem PEGIDA-Lauf ablassen kann."

Auch Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) hat die Anti-Islam-Bewegung "Pegida" zum Dialog aufgefordert. "Auf Dauer darf weder von der einen, noch von der anderen Seite ein Keil in die Bevölkerung getrieben werden", sagte er am Dienstag der dpa.

Die Macher von "Pegida" müssten sich daher fragen lassen, ob sie bereit seien, bestehende Informationsangebote anzunehmen, und ob die Straße für den Dialog geeignet sei.

Derweil äußerten sich Mitglieder des Dresdner PEGIDA-Leitungsteam erstmals im Fernsehen. Hier zu sehen beim MDR Sachsenspiegel.

Das Medienecho ist weltweit groß

Bereits zum 8. Mal hatte die PEGIDA am Montagabend zur Demo aufgerufen.
Bereits zum 8. Mal hatte die PEGIDA am Montagabend zur Demo aufgerufen.

Inzwischen hat die PEGIDA-Demonstration für weltweites Aufsehen. In deutschen und internationalen Medien wird über die Demonstrationen berichtet.

So widmeten sich zeit.de, suedeutsche.de, spiegel.de, die FAZ oder Deutsche Welle dem Thema.

Sachsens AfD-Chefin Frauke Petry (39) kritisierte in der Zeitung "Junge Freiheit", dass Ministerpräsident Stanislaw Tillich zur Teilnahme am Sternmarsch aufgerufen hatte.

"Ich finde es befremdlich, dass die sächsischen Vorsitzenden zweier demokratischer Parteien dazu aufrufen, eine friedliche Großdemonstration zu bekämpfen, anstatt mit den Demonstranten persönlich ins Gespäch zu kommen", sagte Petry.

Andere Politiker äußern Kritik an PEGIDA: "Die Initiatoren schüren mit ausländerfeindlicher Hetze und islamfeindlicher Agitation Vorurteile und Ängste", sagte der Vorsitzende der Innenministerkonferenz, Ralf Jäger (53, SPD), der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Der CDU-Innenexperte Wolfgang Bosbach (62) mahnte die Bürger zur Vorsicht hinsichtlich einer Teilnahme an PEGIDA: "Man sollte sich nicht für extreme politische Ziele instrumentalisieren lassen, die man selbst nicht teilt."

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) ruft die Parteien zu gemeinsamer Gegenwehr auf. "Wenn auf dem Rücken von Menschen, die gerade alles verloren haben und hilfesuchend zu uns kommen, ausländerfeindliche Stimmung gemacht wird, dürfen wir nicht schweigen", sagte Maas dem Nachrichtenportal "Spiegel Online".

Die Aufmärsche zeichneten ein verzerrtes Bild über die Stimmung im Land, so Maas weiter. "Wir müssen klar machen: Diese Demonstranten sind nicht in der Mehrheit."

Aiman Mazyek (45) fordert eine klare Positionierung gegen Rassismus.
Aiman Mazyek (45) fordert eine klare Positionierung gegen Rassismus.

Der Zentralrat der Muslime eine klare Positionierung der politischen Spitze eingefordert. "Rassismus ist keine Meinung", sagte der Vorsitzende des Zentralrats, Aiman Mazyek (45).

Bisher fehlende deutliche Worte von Bundespolitikern, angefangen bei der Kanzlerin, seien auch ein Grund dafür.

"Aber was uns besonders erschreckt, ist, dass Teile des Bürgertums zumindest eine gewisse Sympathie haben oder meinen, dass das Establishment, die Politik, die Gesellschaft nicht in der Lage sind, die Probleme anzugehen."

Sogar bei der New York Times ist man auf das Thema aufmerksam geworden und beschreibt die Ereignnisse in Dresden ausführlich.

Fotos: Steffen Füssel, DPA

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