Das sagt Conrad über Cincottas Traum-Tor

Kevin Conrad stellt sich in einen Schuss von Soriano.
Kevin Conrad stellt sich in einen Schuss von Soriano.

Von Olaf Morgenstern

Chemnitz - CFC-Abwehrspieler Kevin Conrad humpelte mit dem Schlusspfiff vom Platz. Schon vor der Pause hatte er einen Schlag aufs Knie bekommen.

Doch er biss auf die Zähne, hielt durch und bejubelte mit seinen Teamkollegen das knappe 1:0 gegen Stuttgart.

Die Schlacht war erfolgreich gelaufen, drei Zähler unter Dach und Fach. „So ein dreckiges 1:0 haben wir einfach mal gebraucht“, meinte Conrad: „Wir haben wenig zugelassen. Und dass Stefano gut schießen kann, wissen wir.“

Stefano Cincotta nagelte das runde Leder in der 77. Minute aus 20 Metern in die Maschen. Conrad: „Die Variante war nicht ganz so geplant. Am Ende müssen wir noch ein, zwei Tore mehr machen.“

Cincotta wird für seinen Treffer zum 1:0 gefeiert.
Cincotta wird für seinen Treffer zum 1:0 gefeiert.

Torjäger Anton Fink scheiterte mehrmals an Kickers-Schlussmann Carl Klaus und einmal am rechten Pfosten. „Wir haben gewonnen, nur das zählt“, erklärte Fink.

Und er ergänzte: „Es war nicht alles Gold was glänzt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir zu oft versucht, zu spielen, statt einfach mal einen langen Ball einzustreuen. Deshalb sind wir einige Male in gefährliche Konter gelaufen.“

Die konnten die Gäste aber nicht nutzen. Entsprechend groß war die Enttäuschung bei Trainer Tomislav Stipic. „Wir hatten das Spiel lange Zeit unter Kontrolle, belohnten uns aber nicht.“

CFC-Coach Kay-Uwe Jendrossek wars egal: „Wir haben 90 Minuten lang hart gearbeitet und sind sehr glücklich, dass es am Ende mit einem Sieg geklappt hat.“

Der Ball hat zum 1:0 eingeschlagen.
Der Ball hat zum 1:0 eingeschlagen.

Fotos: Picture Point/Kerstin Kummer (3)


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