Das sind Die Trends der Hausbaubranche 2018

Deutschland - Viele Hausherren stellen sich in der Planungsphase und bereits davor die Frage, wie das zukünftige Haus wohl aussehen soll, aus welchen Materialien es gebaut und welche Technologien es beherbergen soll.

Themen wie Solarenergie und Fertigbauweise sind dabei schon ein alter Hut, beides hat sich als Dauertrend inzwischen durchgesetzt und ist fast schon selbstverständlich. Aktuelle Trends finden sich hingegen im Bereich Smart Home bzw. Digitalisierung. Auch das ökologische Bauen und eine autarke Energieversorgung stehen im Vordergrund. Ein Überblick über aktuelle Trends in der Hausbaubranche im Jahr 2018.

Fertighäuser gewinnen an Marktanteil

Bis vor wenigen Jahren hatten Fertighäuser noch das Image, billig und minderwertig zu sein. Tatsächlich mag man es so manchem Fertighaus vor zehn oder 20 Jahren noch angesehen haben, dass es aus der Serienproduktion bzw. aus einer Fabrikhalle stammt. Inzwischen jedoch werden Anbieter von Massivhäusern wie Fertighäusern gleichermaßen mit Design und Innovationspreisen ausgezeichnet.

Kurz: Fertighäuser sind von außen heutzutage nicht mehr von einem Massivhaus zu unterscheiden. Auch aufgrund der ökologischen Vorteile der Fertighäuser aus Holz entscheiden sich immer mehr Menschen dafür, vor allem in Süddeutschland. Wer denkt, bei Fertighäusern handelt es sich um Ein- oder Zweifamilienhäuser, der irrt.

Tatsächlich ist die Fertighausbauweise auch schon in der Stadt auf dem Vormarsch. Investoren wie private Hausherren bevorzugen die Fertigbauweise nicht zuletzt aufgrund des aktuellen Baubooms - ein weiterer Trend in der Hausbaubranche, der zum Leidwesen aller Neueinsteiger genannt werden muss:

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Preisanstieg in der Immobilienbranche

Ein Trend, der seit einigen Jahren Bestand hat, ist der sogenannte Bauboom bzw. der Anstieg der Immobilienpreise. Das betrifft nicht nur die Kaufpreise, sondern auch die Mietpreise in sämtlichen Städten in Deutschland.

Auch in deren Umland steigen die Preise an, besonders rasant in den großen Universitätsstädten wie München, Berlin, Hamburg aber auch in kleineren Städten wie Karlsruhe. Manche sprechen gar schon von einer Immobilienblase. Ein Urteil vorbehaltend, kann auf jeden Fall gesagt werden, dass dieser Trend im Jahr 2018 noch weitergeht. Der Staat versucht Anreize auch für finanziell schlechter gestellte zu schaffen, beispielsweise mit dem sogenannten Baukindergeld.

Intelligente Energieversorgung – „Smart Grid“

Ein smartes Netz bzw. ein smartes Stromnetz, das ist das Ziel des Trends der intelligenten Energieversorgung. Gemeint ist damit nicht nur, dass das Stromnetz dezentralisiert wird und das die Netzeinspeisung durch die heimische Solaranlage zur Selbstverständlichkeit wird.

Gemeint ist damit vor allem die Kopplung sämtlicher vorhandener Ressourcen: Stromzähler übermitteln den Strombedarf in Echtzeit an den Energieversorger, der entsprechend die Kraftwerke fährt oder Energie verkauft und einkauft. Als Energiespeicher zur Überbrückung für den Strombedarf in der Nacht dient der Akku im Elektroauto auf dem heimischen Parkplatz.

Kühlschränke, Fernseher und andere Haushaltsgeräte werden miteinander vernetzt. Zusammen mit diversen Sensoren, intelligenten Fenstern und Türen und dem heimischen Multimediasystem entsteht ein intelligentes Haus im Kontext des intelligenten Wohnens. „Smart Home“ sagt man dazu auch.

Ökologisch bauen

Spätestens seit der Energiewende, als genauen Zeitpunkt sei einmal die Katastrophe von Fukushima festgemacht, hat das Bewusstsein für Umwelt in Deutschland ganz klar grüne Farbe angenommen. Ökologisches Denken durchzieht inzwischen sämtliche Lebensbereiche – bis hin zum ökologischen Bauen.

Dieser Trend koaliert mit der Fertigbauweise, denn Fertighäuser aus Holz bestehen aus einem nachwachsenden Rohstoff und hinterlassen demnach einen möglichst grünen ökologischen Fußabdruck. Dies steht ganz im Gegensatz zu Häusern in Massivbauweise bzw. Häusern aus mit großem Energieaufwand hergestellten Mauerwerk oder Beton.


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