Das sind Dynamos Maßnahmen gegen Randalierer

Die Aufstiegsparty im DDV Stadion wurde von einigen Chaoten gestürmt.
Die Aufstiegsparty im DDV Stadion wurde von einigen Chaoten gestürmt.

Dresden - Die SG Dynamo Dresden hat nach den Randalen in Magdeburg und den Vorfällen im eigenen Stadion während der Augstiegsfeier Konsequenzen angekündigt und den entsprechenden Maßnahmenkatalog am Donnerstag vorgestellt. Die treffen vor allem die Auswärtsfahrer hart.

"Ziel ist, Schaden von unserem Verein abzuwenden, indem das Fehlverhalten einer Minderheit mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln verhindert oder zumindest erschwert wird", teilte der Verein mit.

Konkret wird auf Auswärtstickets ab sofort ein Zuschlag von 3 Euro erhoben. Das Geld soll für zusätzliche Fanbetreuer und Ordnungspersonal verwendet werden. Darüber hinaus wird es künftig keine von Dynamo organisierten Fan- oder Entlastungszüge mehr geben.

Mitglieder dürfen künftig im Vorverkauf nur noch eine Karte für Auswärtsspiele kaufen und der Verein behält sich vor, bei brisanten Auswärtsspielen Karten ausschließlich Online zu verkaufen. So soll verhindert werden, das Chaoten in größeren Gruppen an Karten kommen.

Auswärtsdauerkarten werden künftig nur noch an Vereinsmitglieder ausgegeben, und der Verein behält sich vor, bei bestimmten Auswärtsspielen, weniger Karten zu verkaufen, als ihnen zustehen würden.

Darüber hinaus werden ab der kommenden Saison für die R-Blöcke im DDV-Stadion keine Jahreskarten mehr verkauft.

Schließlich soll bei künftigen Vorfällen die Sektorentrennung im Stadion wieder voll eingeführt werden.

Hier geht es zur gesamten Maßnahmenliste der SG Dynamo Dresden.

Dynamos Geschäftsführer Ralf Minge.
Dynamos Geschäftsführer Ralf Minge.

Fotos: Eric Münch, dpa


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