"Fishing": Fieser Dating-Trend macht die Runde

Netz - Für viele Phänomene rund um das Thema (Online)-Dating haben sich englische Bezeichnungen durchgesetzt. Es gibt Stashing, Ghosting, neuerdings ist auch von Fishing oft die Rede. Was steckt hinter diesem Trend?

Es fühlt sich sehr unschön an, nur die zweite, dritte oder vierte Wahl einer Person zu sein.
Es fühlt sich sehr unschön an, nur die zweite, dritte oder vierte Wahl einer Person zu sein.  © 123RF (Symbolbild)

Wie zu erwarten, wird der Begriff "Fishing" vom Fischfangen abgeleitet. Der sogenannte Angler / Fischer wirft seinen Köder aus und wartet, welche Beute anbeißt.

Auf das Thema Dating oder den Bereich Nachrichten-Verkehr angewendet bedeutet dies Folgendes: Der "Fisher" schreibt eine Nachricht an eine große Masse von Bewerbern und wartet darauf, wer ihm antwortet.

Wie The Independent berichtet, handelt es sich bei "Was machst du heute am Abend", um eine ganz typische Fishing-Nachricht.

Der Absender wartet ab, wie viele Antworten er erhält und entscheidet sich praktisch wie bei einer Auktion für das beste Gebot.

Oftmals antwortet die Person anderen Leuten, die sich die Mühe gemacht haben, etwas Passendes zu schreiben, gar nicht. Aus der Beschreibung der Dating-Strategie wird deutlich. Auch im Bekanntenkreis gehen manche Menschen ähnlich vor, wenn sie die Abendgestaltung planen.

Da es sich ganz und gar nicht gut anfühlt, Opfer von Fishing zu werden, solltet Ihr auf folgende Warnzeichen achten! Antwortet jemand erst sehr spät in der Nacht, sehr langsam und zeigt kaum Interesse an Euch oder Eurem Leben, wirft er womöglich nur gelegentlich seinen Angelhaken aus. Bedenkt dabei: Es gibt noch viel mehr Fische im Meer.

Oder nehmt Euch den Masturdating-Trend zum Vorbild und tut Euch selbst mal etwas Gutes.


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