Drei Tage Dauerparty. Doch jetzt ist die BRN gegessen

Tagsüber lief’s locker auf der BRN, nachts wurde es deutlich voller.
Tagsüber lief’s locker auf der BRN, nachts wurde es deutlich voller.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Kleiner und trotzdem oho - so fällt das Fazit der 26. Bunten Republik Neustadt aus. Nach drei Tagen Dauerparty mit Musik, Tanz und Biergenuss endete am Sonntag eine insgesamt friedliche BRN mit nur 185 Ständen (2015: 299).

Die im Vorfeld diskutierten strengen Beschränkungen des Ordnungsamtes gingen auf: Weniger Stände auf den Straßen und Kreuzungen sorgten für ausreichend Platz.

Wieder kamen Zehntausende Gäste, doch die Feiermeilen zwischen Louisenstraße, Böhmischer und Sebnitzer Straße wirkten meist angenehm voll, einzig am späten Sonnabend auch mal drängend gefüllt.

Bei der BRN waren 380 Beamte im Einsatz. Sie zogen eine positive Bilanz.
Bei der BRN waren 380 Beamte im Einsatz. Sie zogen eine positive Bilanz.

Weil die Kreuzungen unbebaut blieben, kam das Feiervolk trotzdem von Stand zu Stand und Bühne zu Bühne. Nur in den kleineren Seitenstraßen halfen auch die neuen Regeln wenig.

Entspannter feierten die Besucher ohnehin tagsüber: am Sonntag tafelten viele Neustädter zum Beispiel auf den Straßen, genossen die für den Autoverkehr gesperrten Straßen. Die Polizei setzte 380 Beamte ein, bilanzierte 45 Straftaten und Ordnungswidrigkeiten.

Sanitäter und Feuerwehr mussten ebenfalls schuften: Von Freitag bis Sonntagfrüh versorgten die Sanis 51 Patienten, 20 davon mussten ins Krankenhaus.

"Damit ist das Rettungsdienstaufkommen zur BRN 2016 geringer als 2015", so Feuerwehr-Sprecher Ralf Schröder (42).

Am Sonntag wurde traditionell auf der Straße gefrühstückt.
Am Sonntag wurde traditionell auf der Straße gefrühstückt.

Fotos: Norbert Neumann (3)


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