David Hasselhoff veröffentlicht Hörbuch über Mauerfall und gibt erste Details bekannt

Berlin - Der US-Sänger und Schauspieler David Hasselhoff ("Looking For Freedom") hat die DDR und seinen legendären Auftritt wenige Wochen nach dem Mauerfall in Berlin in einer Spionage-Story aufgearbeitet.

David Hasselhoff bei einem Besuch an der East Side Gallery.
David Hasselhoff bei einem Besuch an der East Side Gallery.  © DPA

Das Hörbuch "Up against the Wall" ist in den USA schon auf dem Markt und soll im Herbst auch in Deutschland erscheinen.

Es sei "eine verrückte Spionage-Geschichte", sagte der 66-Jährige in einem Interview der Zeitung "Welt am Sonntag".

Für die Story habe er den Spion Nick Harper erfunden, der wie Hasselhoff aussehe und in der Geschichte mit diesem die Rollen tausche.

"Der Spion muss als Sänger auftreten, während der Sänger in der DDR als Spion kämpfen und leben muss", sagte er der Zeitung, "aber die Fakten über das Leben in der DDR – die sind sehr akkurat."

Hasselhoff hatte Ost-Deutschland schon vor seinem Silvester-Auftritt 1989 am Brandenburger Tor besucht.

Nach dem Mauerfall hatte er eine Fernseh-Dokumentation für "National Geographic" über Menschen gedreht, die auf spektakuläre Weise aus der DDR geflohen waren.

"Ich habe dadurch viel über die Geschichte gelernt. Da gab es so viele verrückte Geschichten. Sie haben mir die Ostdeutschen wirklich nähergebracht", sagte er.

Die Lehren jenes historischen, friedfertigen Umbruchs dürften nicht vergessen werden. "Ich glaube, es ist wichtig, dass die Leute aufstehen und protestieren. Die Menschen damals haben etwas verändert. Und das können sie heute auch wieder erreichen", sagte er der Zeitung und nannte die "Fridays for Future"-Demonstrationen.

"Wenn die Menschen 1989 nicht protestiert hätten, wäre die Mauer nicht gefallen." Im Oktober gibt Hasselhoff auf seiner Tour "Freedom! The Journey Continues" Konzerte in Deutschland und Österreich.

The Hoff bei einem Besuch in Berlin.
The Hoff bei einem Besuch in Berlin.  © DPA

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