"Thügida"-Mitbegründer Köckert soll angeklagt werden

Gera - Mit Unterbrechungen sitzt der "Thügida"-Mitbegründer und bekannter Neonazi David Köckert seit Oktober in Untersuchungshaft. Nun will die Staatsanwaltschaft Anklage gegen ihn erheben.

David Köckert fällt immer wieder durch seine rechten Äußerungen auf. (Archivbild)
David Köckert fällt immer wieder durch seine rechten Äußerungen auf. (Archivbild)

Das berichtet die OTZ. Köckert und ein weiterer Beschuldigter sollen sich so wegen schwerer räuberischer Erpressung und Beleidigung verantworten müssen.

Der bekannte Neonazi war gemeinsam mit zwei weiteren Männern bei einer Razzia im vergangenen Oktober festgenommen worden.

Die Tat die ihm nun vorgeworfen wird, soll sich 2018 in Zeulenroda abgespielt haben, ein Zeuge der Tat, war kurz nach der Freilassung von Köckert von mehreren Männern verprügelt worden.

Auch hier besteht der Verdacht, dass Köckert die Tat in Auftrag gegeben hatte, nach nur wenigen Tagen in Freiheit ging es für der Stadtrat aus Greiz wieder zurück ins Gefängnis.

Ob die Anklage gegen ihn zugelassen wird, muss nun noch das Landgericht in Gera entscheiden.

David Köckert war in den vergangenen Jahren immer wieder mit seinen volksverhetzenden Reden aufgefallen, bedrohte Polizisten und Journalisten.

2017 gab er den Vorsitz von "Thügida" ab, organisiert aber noch immer rechtsextreme Demonstrationen in Thüringen. Nun könnte er sich auf der Anklagebank wiederfinden.

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