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Das sagen die Dresdner zum Streit um den Stadionnamen

Dresden - Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe: SPD-Stadtrat Thomas Blümel (51) will, dass das gerade erst umbenannte DDV-Stadion wieder Rudolf-Harbig-Stadion heißt. Doch was sagen die Dresdner?
Darf das DDV-Stadion seinen Namen behalten, oder eher nicht?
Darf das DDV-Stadion seinen Namen behalten, oder eher nicht?

Von Lisa-Marie Henle und Dirk Hein

Dresden - Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe: SPD-Stadtrat Thomas Blümel (51) will, dass das gerade erst umbenannte DDV-Stadion wieder Rudolf-Harbig-Stadion heißt.

Der Verkauf von Namensrechten ist bei Sportvereinen seit einigen Jahren nahezu an der Tagesordnung. Nicht ohne Grund: Der gute Ruf des Vereins und der Fan-Kult um die Sportarena lassen ordentlich die Kassen klingeln. Etwa 300.000 Euro jährlich sind beispielsweise die Namensrechte des Dynamo-Stadions wert.

Obwohl der Vertrag mit der DDV-Mediengruppe (zu der unter anderem MOPO und MOPO24 gehören) erst im Februar 2016 unterschrieben wurde, ist die Diskussion um eine Rückbenennung jetzt in vollem Gange.

Nicht nur unter Dynamo-Fans wird die Frage kontrovers diskutiert: „Wie soll das Dynamo-Stadion zukünftig heißen - und wer zahlt die Rechnung?

Annet Wilsdorf (33), Altenpflegerin, mit Töchtern Lina (l.) und Leni (r.). Sie sind dafür, dass das Rund einfach nur Dynamo-Stadion heißt.
Annet Wilsdorf (33), Altenpflegerin, mit Töchtern Lina (l.) und Leni (r.). Sie sind dafür, dass das Rund einfach nur Dynamo-Stadion heißt.

Torsten Rönsch (35), Beamter: „Stadionnamen kann man schon ,kommerzialisieren‘, denke ich. Das Geld kommt ja dem Verein zugute. Trotzdem sollte der Name passend zur Stadt sein und einen regionalen Bezug haben. Den Namen DDV-Stadion finde ich gut.“

Katharina Mai (33), Krankenschwester: „Ich bin für den Titel Rudolf-Harbig-Stadion. Für die Fans war das schon immer so. Außerdem finde ich auch, dass man sich diesen Namen einfach viel besser merken kann.“

Monika (65) und Ulrich (64) Pachel, Rentner: „Wir wären für die Umbenennung, obwohl der Name DDV-Stadion dem Verein mehr Geld einbringt. Unter dem Namen Rudolf-Harbig-Stadion kennt man es einfach. Inoffiziell nennen wir es aber sowieso nur Dynamo-Dresden-Stadion.“

Annet Wilsdorf (33), Altenpflegerin, mit Töchtern Lina (l.) und Leni (r.): „Weder Rudolf-Harbig- noch DDV-Stadion! Ich würde es Dynamo-Stadion nennen, denn so nennen es auch die Dynamo-Fans. Statt den Namen immer zu ändern, wüsste jeder so auf Anhieb, dass es zu Dynamo Dresden gehört.“

OB Hilbert: "Ein Aprilscherz"

Dirk Hilbert hielt die Nachricht für einen Aprilscherz.
Dirk Hilbert hielt die Nachricht für einen Aprilscherz.

Dresden - OB Dirk Hilbert (44, FDP) soll bis Ende des Jahres prüfen, wie es der Stadt gelingen kann, dem DDV-Stadion wieder den traditionellen Namen „Rudolf-Harbig-Stadion“ zu verleihen.

Das zumindest fordert die SPD in ihrem Antrag. Stimmt der Rat zu, muss der OB diese Prüfung umsetzen - ob er will oder nicht. Begeistert ist der Rathaus-Chef von den Plänen ganz offensichtlich nicht: „Als ich das heute gelesen habe, dachte ich sofort: Ein schöner Aprilscherz“, ärgert sich der OB.

Auch die anderen Parteien in Rat äußern sich zurückhaltend. „Wir werden den Antrag prüfen. Allerdings sollten wir den gerade erst gefundenen Sponsor nicht gleich vor den Kopf stoßen“, so die sportpolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Anke Wagner (34).

Tilo Kießling (Linke, 45): „Ich fände den Namen Dynamo-Stadion besser“. FDP-Stadtrat Jens Genschmar (48): "Unsere Zustimmung hängt am O.k. von Dynamo Dresden.“

Zurück zur Tradition: Andere Städte haben’s gemacht

Das Volksparkstadion in Hamburg hat wieder seinen tradtionellen Namen.
Das Volksparkstadion in Hamburg hat wieder seinen tradtionellen Namen.

Dresden - Dass Firmen die Namensrechte für bekannte Sportstätten kaufen, dann aber den traditionellen Namen nicht antasten, ist in anderen Städten bereits Alltag.

Das Hamburger Volksparkstadion hatte seit 2001 gleich drei eingekaufte Namen. 2015 drehte der Verein den Spieß um. Mit Klaus-Michael Kühne (78) stieg ein bekennender HSV-Fan und zeitgleich größter Einzelaktionär des Logistikdienstleisters Kühne + Nagel beim HSV ein.

Kühne kaufte ab der Saison 2015/16 das Namensrecht am Stadion des HSV für zunächst vier Jahre, gab der Spielstätte aber den traditionsreichen Namen Volksparkstadion zurück.

Auch Eintracht Braunschweig ging diesen Weg. Bereits 2008 schlossen sich fünf lokale Firmen zusammen und kauften die Namensrechte. Das städtische Stadion konnte somit wieder unter dem Traditionsnamen Eintracht-Stadion firmieren.

In Nürnberg gibt es Pläne, das Stadion in „Max-Morlock-Stadion sponsored by Lotto Bayern“ umzubenennen.

Fotos: Carla Arnold; imago

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