Pläne vorgestellt: Am Lausitzring sollen neue Jobs entstehen

Volker Noeske, Leiter des Dekra Technology Centers, spricht über die zukünftigen Entwicklungen am Lausitzring in Klettwitz
Volker Noeske, Leiter des Dekra Technology Centers, spricht über die zukünftigen Entwicklungen am Lausitzring in Klettwitz  © DPA

Klettwitz – Die Prüfgesellschaft Dekra will als neuer Eigentümer des Lausitzring-Areals in Südbrandenburg ihre Mitarbeiterzahl vor Ort verdoppeln. Derzeit seien knapp 100 Menschen, darunter Ingenieure und Techniker, im bereits bestehenden Testcenter neben der Rennstrecke beschäftigt.

Das sagte der Leiter des Dekra Technology Centers, Volker Noeske, am Dienstag in Klettwitz. Ziel sei, dass es rund 200 werden. Die Prüfgesellschaft plant, auf dem Gelände ein riesiges Testzentrum für automatisiertes und vernetztes Fahren zu errichten.

Der Motorsport auf der Rennstrecke spielt künftig eine untergeordnete Rolle. Dekra selbst will nicht Veranstalter von Großevents sein, ist aber für Anfragen von Dritten offen. Zwei Drittel der mehr als 40 Mitarbeiter des Lausitzrings will die Prüfgesellschaft nach eigenen Angaben übernehmen.

Die eigentliche Übernahme der Rennstrecke ist zum 1. November 2017 vorgesehen. Zuletzt hatten sich hohe Sanierungskosten angedeutet. Das gilt auch als einer der Gründe, warum der bisherige Eigentümer an Dekra verkaufte.

Der Lausitzring soll zu einer Teststrecke umgebaut werden.
Der Lausitzring soll zu einer Teststrecke umgebaut werden.  © DPA

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