DEL-Aufstieg: Bekommt Dresden erstklassiges Eishockey gestemmt?

DEL2-Boss René Rudorisch würde die Eisläwen gern als Aufstiegskandidat in die DEL sehen.
DEL2-Boss René Rudorisch würde die Eisläwen gern als Aufstiegskandidat in die DEL sehen.  © Lutz Hentschel

Dresden - Die Eislöwen treffen Dienstag (19.30 Uhr) auf die Bietigheim Steelers. Das Spitzenspiel in Dresden steht für mehr als drei Punkte. Beide DEL2-Standorte zählen zu den Wunsch-Aufstiegs-Kandidaten der DEL. Die Frage ist nur: Wer kann den Aufstieg stemmen?

Die Steelers sind längst im Rennen, liefern die geforderte 816.000-Euro-Bürgschaft und erfüllen sonst sämtliche Voraussetzungen.

Dresdens Geschäftsführer Volker Schnabel winkte bei diesem Thema bisher ab. Dabei sind Stadiongröße, Flughafen-Nähe und die Region beste Gegebenheiten. Einzig die Finanzierung der Bürgschaft ist für Schnabel ein Problem.

Vergangene Woche warb DEL2-Geschäftsführer René Rudorisch vor Eislöwen-Sponsoren dafür, dass der Club ins Rennen um den Aufstiegsplatz geht.

"Dresden hat sich als Standort gut entwickelt – wirtschaftlich, wie sportlich. Sie gehören zu den vier Top-Clubs der Liga", so Rudorisch. "Jetzt müssen sich die Verantwortlichen die Frage stellen, ob sie bereit sind, den nächsten Schritt zu gehen."

Der DEL2-Geschäftsführer, hofft stark, dass die Eislöwen am 31. März zu den sechs Vereinen gehören, die fristgerecht ihre Unterlagen als Aufstiegkandidaten abgeben. Damit würden sie die Voraussetzung schaffen, zur Saison 2019/20 als DEL2-Meister 2019 in die DEL aufzusteigen.

"Ich hätte nichts dagegen", so der Eislöwen-Geschäftsführer am Montag. Schnabel selbst hatte jahrelang die Steelers auf Aufstiegs-Linie gebracht.

Er weiß aber auch: "Wir bräuchten dafür in Dresden ein städtisches Unternehmen, dass die Bürgschaft übernimmt, wie etwa in Bremerhaven. Wir würden die Bürgschafts-Versicherung von 4000 Euro stemmen."

Dresdens Geschäftsführer Volker Schnabel.
Dresdens Geschäftsführer Volker Schnabel.  © Lutz Hentschel

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