Lachs-Doping half nicht! Eislöwen vergeigen nächstes Derby

Hart umkämpftes Derby zwischen den Eispiraten und den Eislöwen.
Hart umkämpftes Derby zwischen den Eispiraten und den Eislöwen.  © Andreas Kretschel

Dresden – Zweites Derby binnen sechs Tagen, zweite Niederlage: Die Dresdner Eislöwen verloren diesmal bei den Eispiraten Crimmitschau mit 1:2 (0:1, 1:0, 0:1)!

Da half auch kein Lachs-Doping für Teemu Rinkinen. Der Finne musste im Gegensatz zu seinem Landsmann Ville Hämäläinen wieder zusehen. Vielleicht wäre Teemu aber gestern der richtige Mann gewesen. Doch Coach Bill Stewart entschied sich gegen ihn. Der 59-Jährige nahm vor der Partie das Team in die Pflicht und forderte, dass sie sich nicht verstecken sollen.

Fürs Selbstbewusstsein war‘s allerdings kontaproduktiv, dass Lukas Pozivil (12.) in Eispiraten-Überzahl am schnellsten schaltete, als der Puck mittig vom Dresdner Tor an seine Füße rutschte - 0:1. 

Das Arturs Kruminsch (22.) Bei Eislöwen-Überzahl ausglich, schien das Stewart-Team zu beflügeln. Und die mitgereisten Fans machten gehörig Stimmung.

Aber wie die Dresdner im Mitteldrittel mit ihren Chancen umgingen, war hanebüchen. Kruminsch (27.) ließ eine Zwei-gegen-eins-Situation liegen. Brendan Cook (29.) konnte im Powerplay aus einem drei gegen eins nichts machen. Insgesamt hatte das Stewart-Team zehn Minuten Überzahl in dem Abschnitt und traf nur einmal. Schwach.

Klar ETC-Keeper Ryan Nie hielt stark, aber den Eislöwen fiel auch zu wenig ein. Und vorm eigenen Tor erlaubten sie sich dann einen riesigen Schnitter. Martin Bartek (56.) stand plötzlich völlig frei auf der rechten Seiten und zimmerte das 1:2 aus Sicht der Dresdner hinein.

Arturs Kruminsch (Dresden) gegen ETC-Tormann Ryan Nie und Jakob Körner.
Arturs Kruminsch (Dresden) gegen ETC-Tormann Ryan Nie und Jakob Körner.  © Andreas Kretschel

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