Nach Feld-Notlandung in Sachsen: So geht es mit dem US-Army-Hubschrauber weiter

Delitzsch - Die Bergung des auf einem Feld bei Delitzsch (Kreis Nordsachsen) notgelandeten Militärhubschraubers der US-Streitkräfte wird sich noch einige Tage hinziehen.

Noch etwa drei bis vier Tage wird der US-Militärhubschrauber "Chinook" auf einem Rapsfeld bei Delitzsch stehen bleiben.
Noch etwa drei bis vier Tage wird der US-Militärhubschrauber "Chinook" auf einem Rapsfeld bei Delitzsch stehen bleiben.  © DPA

Das Getriebe des "Chinook" muss ausgetauscht werden, wie ein Sprecher der US-Streitkräfte am Dienstag auf Anfrage sagte. Die Reparatur werde auf dem Feld vorgenommen und etwa drei bis vier Tage andauern. Das Gebiet ist von der Militärpolizei weiträumig abgesperrt.

Der 18 Meter lange und elf Tonnen schwere Transporthubschrauber, der einen Geländewagen der Marke Hummer geladen hat, war am Montag in Bayern gestartet und auf dem Weg zum Nato-Manöver "Saber Strike 18" in Polen. Gegen Mittag hatte der Pilot über schwerwiegende technische Problem berichtet und war auf einem Feld bei Delitzsch notgelandet (TAG24 berichtete). Verletzt wurde niemand.

Am Dienstagnachmittag sollte nach Angaben der US-Streitkräfte ein weiterer Transporthubschrauber zu dem Feld fliegen. "Dieser wird den Geländewagen aufnehmen und nach Polen bringen", erläuterte der Militärsprecher.


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