Gartenbesitzer verletzt mit Fangeisen junge Katze

Da der Gartenbesitzer angeblich ein Problem mit Mardern (l.) hat, benutzte er verbotenerweise Fangeisen. In dieses tappte jedoch eine junge Katze und zog sich eine Fleischwunde zu.
Da der Gartenbesitzer angeblich ein Problem mit Mardern (l.) hat, benutzte er verbotenerweise Fangeisen. In dieses tappte jedoch eine junge Katze und zog sich eine Fleischwunde zu.  © DPA

Delitzsch - Eine verbotene Marderjagd mit Fangeisen hat die Polizei in Delitzsch (Landkreis Nordsachsen) entdeckt.

Eine Passantin hatte am Donnerstag von einem Gartengrundstück klagende Laute einer Katze gehört und die Beamten verständigt, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Die eingesetzten Polizisten entdeckten auf dem Grundstück eine junge Katze, die mit einer Pfote in einem Fangeisen festsaß.

Die Beamten lagerten das verletzte Tier samt Eisen in eine Plastikwanne und brachten es zu einem Tierarzt. Dieser öffnete schließlich die Falle und untersuchte die Katze. Dabei wurde bekannt, dass es sich um ein weibliches Jungtier handelte, welches eine Fleischwunde erlitt.

Als sie den Grundstücksbesitzer befragten, gab der 67-Jährige an, er habe ein "Marder-Problem". Diesem wollte er mit insgesamt vier Fangeisen zu Leibe rücken.

Die Beamten stellten die Fangeisen sicher und leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz ein.


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