Fünf Tage nach Notlandung: US-Army-Hubschrauber macht sich vom Acker

Delitzsch - Fünf Tage nach seiner Notlandung auf einem Feld bei Delitzsch im Landkreis Nordsachsen hat ein Militärhubschrauber der US-Streitkräfte Sachsen wieder verlassen.

Der US-Army-Hubschrauber flog am Samstag weiter nach Bayern.
Der US-Army-Hubschrauber flog am Samstag weiter nach Bayern.  © DPA

Der Helikopter sei am Samstag um 9 Uhr gestartet, sagte Sprecherin Cornelia Riedel vom Landeskommando Sachsen. Der Hubschrauber sei zurück in Richtung seines Stützpunktes in Bayern geflogen.

Ursprünglich war geplant, dass der Transporthubschrauber vom Typ "Chinook" nach der Reparatur bereits am Freitag wieder abhebt. Nachdem ein neues Getriebe geliefert und eingebaut war, gab es einen Testlauf. Danach mussten Mechaniker jedoch erneut Hand anlegen, so dass sich der Abflug bis zum Samstag verzögerte.

Der 18 Meter lange und 11 Tonnen schwere Transporthubschrauber, der einen Geländewagen geladen hatte, war am Montag in Bayern gestartet. Ziel war das Nato-Manöver "Saber Strike 18" in Polen. Gegen Mittag hatte der Pilot über schwerwiegende technische Probleme berichtet und war auf dem Feld notgelandet. Verletzt wurde dabei niemand.

Am Dienstag war ein weiterer Transporthubschrauber der US-Streitkräfte zu dem Feld geflogen und hatte den geladenen Geländewagen aufgenommen und zum Manövereinsatzort gebracht.


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